Reifenbilder lesen

  • ...einen großen einfluss hat (meiner meinung nach) auch, in welchem temperaturbereich sich der reifen gerade befindet bzw arbeitet.

    Es bringt nix einen sportreifen zu fahren der (aufgrund von wechen parametern auch immer) nie sein optimales "temperaturfenster" erreicht oder erreichen kann.

    Ich stürze nur im äußersten Notfall.

  • Natürlich hat es damit zu tun. Anhand des Bildes sieht man schön bis in welche Schräglage beschleunigt wird und wo nur gerollt.


    Gruß J-C

    Ach ja... dann gucke dir die hier gezeigten Bilder mal genau an und analysiere es mal!


    ...einen großen einfluss hat (meiner meinung nach) auch, in welchem temperaturbereich sich der reifen gerade befindet bzw arbeitet.

    Es bringt nix einen sportreifen zu fahren der (aufgrund von wechen parametern auch immer) nie sein optimales "temperaturfenster" erreicht oder erreichen kann.

    Da gebe ich dir zum großen Teil Recht! Die Temperatur wird nämlich auch extrem durch den Luftdruck beeinflusst und das ist auch eine weitere Erkenntnis die ich gewonnen habe und anpassen werde. Und evtl. ist der Reifen in der Tat nichts für meine Landstraßenfahrerei. Ich habe den auch nicht für besonders sportliches fahren ausgesucht, sondern aufgrund anderer beschriebenen Eigenschaften (z.B. gute Eigendämpfung). Die kann selbst ich sogar positiv merken!

    In Kurven kann jeder schnell fahren, aber auf der Geraden... da brauchst du Leistung!

    Einmal editiert, zuletzt von zwei_im_takt ()

  • Im Bergischen ist es eher nass und kalt, hat viel Verkehr und ne Menge schlechter und enger Straßen. Eine passive Fahrweise und geeignete Reifen a la BT 46 erhöhen jedenfalls die Überlebenschancen. 40 Grad Schräglage in dieser Gegend sind „mutig“.

  • Meine Bilder sind vom selben Moped. Also mit dem selben Federbein.

    Einmal die Straßenfelge mit dem Conti und einmal für die Rennstrecke mit Dunlop D213GP.

    Der Dunlop hat einen Temperaturbereich von 80-100 Grad und kein verschieben des Gummis, weil zu wenig Negativanteil.

    Beim Conti haben wir ca. 50-70 Grad. Das Gummi ist dann immer noch wesentlich stabiler als das Rennreifengummi.

    Und die Profilblöcke verschieben sich im ganzen wegen des hohen Negativanteils.

    Das sieht man auf dem Foto nicht so gut.

    Er macht aber auch auf der Rennstrecke eine gute Figur.

    Und logischerweise erhöht sich die Kantenbildung mit der Belastung des Reifens.

    Ein neuer BT 45 Vorderradreifen hat fertig nach der 300 km Tour in Südfrankreich.

    Das schaffst du im Bergischen nicht.

    Ich will hoffen, das deine 195 Km/H Kurve auf der Autobahn ist und nicht auf der Landstraße.

    Und die alten mopeds bekommt man mit wenig aufwand richtig gut hin.


    Gruß

    Stulle

    ...

  • Den m7rr bin ich auch schon gefahren. Egal ob gsxr oder rs250, die Kanten sahen auch so aus.

    Bezogen auf 120/70 vorne und 190/55 bzw 160/60 hinten:

    Mit dem Luftdruck würde ich nicht zu viel spielen. Gerade vorne würde ich nicht unter 2,2 bar gehen, das Aufstellmoment in der Kurve wird sonst echt hoch und das Handling leidet auch. Am bestem performen die Sportpellen bei 20°< und sonnenschein wenn sie richtig schön warm sind.

    Nach etwa 5000km sind die beide gut abgefahren gewesen jedenfalls.


    Für gepflegtes Kurvenräubern auf der Straße kann ich dem Conti Road attack3 empfehlen. Der hat ein sehr breites Temp fenster und auch im Sommer geht ihm nicht die Puste aus, selbst auf ner s1000xr nicht. Stulle hatte den auf der tdr ja auch am STC auf seiner TDR drauf und war alles andere als langsam.

  • Zitat

    Ach ja... dann gucke dir die hier gezeigten Bilder mal genau an und analysiere es mal!

    ??? Ist doch keine Raketentechnik. Da wo die aufgestellten Kanten in Drehrichtung "vorne" sind (bzw die abgerundeten Kanten hinten) wird beschleunigt, da wo sie andersrum sind wird gerollt. Also bei dir wird im auf dem Foto (das wo der ganze Reifen drauf ist) sichtbaren Bereiche her nur gerollt. Beim gezoomten Bild sieht man schlecht an welcher Stelle des Reifens das ist, bzw die Drehrichtung. Ich vermute mal das ist weiter innen wo noch Zug anliegt und gegen Ende der Rille in das Rollbild übergeht.
    Bei Stulles Straßenreifen sieht man auch schön den Übergang ~3cm vor dem Ende, ebenso kann man beim Rennreifen die Bereiche Beschleunigen und rollen sehen, auch vom allgemeinen Abriebbild her.

    Oft ists auch im Übergangsbereich etwas breiter gemischt, sieht man wenn man die aufgestellte und die abgenagte Kante anschaut / vergleicht.


    Ich denke ich kenne mich schon mit Fahrwerkseinstellung aus, möchte aber immer noch behaupten dass ein auf der Strasse lebensbejahend gefahrener Reifen mehr über den Fahrer, dessen Fahrstil und wo er gefahren ist aussagt als über das Fahrwerk, bzw dessen Einstellung.
    Wenn der Karren sauber liegt ist doch alles gut :thumbs_up_medium_light_skin_tone:


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Ja und weiter... mach mal mit deiner Theorie beim Bild vom Stefan weiter.

    Laut deiner Theorie wird dann also im geraden Bereich wenig beschleunigt und in Schräglage (die Kanten sind ja vorne leicht erhöht) richtig beschleunigt!

    Oder könnte es vielleicht doch eher mit einer Dämpfungseinstellung zu tun haben :eyes:

    In Kurven kann jeder schnell fahren, aber auf der Geraden... da brauchst du Leistung!

  • ... laut J-C spielt das in dem Fall keine Rolle!

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