Beiträge von zwei_im_takt

    Den größten Einfluss auf die Verlustleistung hat die Walkarbeit des Hinterreifens auf der Rolle! Wird der Hinterreifen z.B. auf vier bar aufgepumpt und man bringt nur soviel Gewicht wie nötig auf das Hinterrad, dass es nicht durchdreht, hast du ordentlich Hinterradleistung und wenig Verlustleistung. Macht man nur 2 bar rein und setzt einen drei Zentner-Mann drauf > enttäuschende HR-Leistung, viel Verlustleistung. Deshalb sind Prüfstandsläufe eigentlich nur mit richtig gemessener (also nicht manipulierter) Verlustleistung vergleichbar.


    Gruß, Martin

    Ohne Sicherungsblech funktioniert nicht zuverlässig! Hohes Sicherheitsrisiko!

    Bei mir war die Ritzelmutter schon oft locker, obwohl mit passendem Drehmoment angezogen. Nur durch das Sicherungsblech hat sie sich nicht los drehen können.

    Wenn für die dünne Scheibe wirklich kein Platz ist, würde ich die Buchse ´nen Millimeter abdrehen. Geh das Risiko ohne Sicherungsblech nicht ein.


    Gruß Martin

    Elektronisch gesteuerte Resonanzkammer:

    Eine komplette Nachbau-"Plug and Play"-Lösung gibt es meines Wissens nicht. Da ist Eigeninitiative gefragt. Aber wirklich kompliziert ist so eine Resonanzlösung nicht. Als einfache Inspiration empfehle ich dir vielleicht sogar das Honda ATAC-System (einfach mal googlen).

    Eine (am besten elektronische) Steuerung wie sie halt bei jedem Auslass-Steuerung-System vorhanden ist, benötigt man natürlich. Aber da bekommst du auch hier in diesem Forum vom genialen Forumsmitglied "el bodo es loco" Lösungen.

    Befasse dich mal selber mit mit dem Thema Auspuffresonanz, damit beeinflusst du halt fast alles beim Zweitakter und kannst entsprechend bei jeder Drehzahl das beste rausholen.

    Hallo, wie es funktionieren kann, zeigt dir im Grunde ein 40 Jahre altes Motorrad im Serienzustand >

    Suzuki RG500: 95 PS bei 9500 U/min (95÷500ccm x 400ccm sind immerhin 76 PS).

    Die Rg500 hat ja auch keine richtige Auslasssteuerung, sondern nur eine Resonanzkammer-Steuerung.

    Bei deinem Projekt nehme ich an, dass du ein versierter Schrauber bist! Von daher sollte eine gesteuerte Resonanzkammer direkt am Krümmeranfang kein unüberwindbares Problem darstellen?

    Klar, eine Auslasssteuerung welche direkt die Kanalhöhe beeinflusst ist natürlich die bessere Variante, aber die alte RG zeigt zumindest, dass es doch ganz brauchbar funktioniert. So kannst du deine Zylinder mit dem moderneren Layout weiterverwenden und mit ein wenig Abstimmung wird wahrscheinlich mehr Literleistung rauskommen als die Serienleistung einer 40 Jahre alten Gurke.


    Gruß Martin

    Hier mal ein 3 Jahre alter Beitrag zum Thema Durchflussmenge: