Fahwerksgeometrie RS250

  • ist wohl noch früh... die haben recht wenig nachlauf, was theoretisch pro handlich sein sollte, aber in kombi mit höherem heck und kürzerer gabel wird das zu extrem.


    die R1 hatte serie 95mm nachlauf und jetzt ca 10mm mehr und fährt jetzt nichtmehr wie ein chopper

  • Also die 15mm Gabellänge sollten es nicht rausreißen zumal vorne ein 120/70 drauf ist. Ich vermute eher durch die härtere Federung zu hoch.

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • mich würde mal eine seitenansicht vom mopped leer angelehnt an eine hauswand interessieren... dann mal vergleichen mit einer normalen... wär ein anhaltspunkt ob sie von vornherein schon schepps steht

  • Hallo allerseits,


    sorry für die Sendepause, aber ich hatte die letzten Tage wenig Zeit oder das Wetter war schlecht....


    Bzgl hyperaggressiver Bremse habe ich erst mal doch keine neuen Beläge bestellt, sondern einen Hauptbremszylinder.

    Mir war aufgefallen: Zur Ducati-Bremse passt ein 19 mm Masterzylinder, ich hatte einen 16er... Zusammen mit den niedrigen Gewicht der RS ist klar, dass die Dosierbarkeit unvorstellbar schlecht ist. Ende der Woche weiß ich, ob der größere Zylinder ausreichend ist.


    Aber bzgl. Handling habe ich schon gute Nachrichten und muss mich bei Rossifumi entschuldigen. Ich bin zwar nach wie vor der Meinung, dass bei topfebener Strecke der Negativ-Federweg und eine falsche Dämpfung nicht so viel ausmacht bzgl. des Handlings, aber durch seinen Link habe ich mich mit den Möglichkeiten moderner Gabeln überhaupt erst mal auseinander gesetzt!


    Als Treiber alter Karren wie Kawasaki KH 500 wusste ich gar nicht, dass man nicht unbedingt durchstecken muss, sondern einfach oben die Vorspannung mit einer Schraube ändern kann. Super einfach! :thumbup:


    Habe eben einfach mal bis zum Anschlag zurück gedreht und plötzlich tut das Mopped in Kurven, was ich will. Die genauen Masse nach den Änderungen ermittle ich noch.


    Mir ist durch die ganze Diskussion bei einer Probefahrt mit meiner Hornet 600 , die in Kurven hineinfällt, aufgefallen, dass ich normalerweise doch gar nicht am Lenker reiße. Die Hornet kann man durch "Schenkeldruck" anstoßen und sie fällt dann willig in die Kurve. Man muss wirklich mal darauf achten, was man in Kurven wirklich genau macht.... :)


    Dem Verhalten der Hornet bin ich jetzt ein gutes Stück näher gekommen, ich probiere noch, die Gabel ein paar Millimeter durchzustecken....und einen etwas höheren Stummel.


    Alles auf einem guten Weg, tausend Dank für alle guten Tipps!


    VG, Frank

  • Es geht doch vorwärts :daumenhoch

    Was das Einlenken angeht: Gelenkt wird eigentlich am sogenannten Lenker und nicht mit den Schenkeln. Ist ja keine Festhaltestange 😎


    Das ist aber was ich anfangs meinte und meinen Erfahrungen entspricht: Nakedbikes/Supermotos etc benötigen nur zarten Input am Lenker, wobei Supersportler gerne etwas engagiert am Lenker geführt werden wollen. Ob es nun der richtige Weg ist einen Supersportler in Richtung Fahrrad zu trimmen bin ich mir nicht sicher.


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Sehr schön! Freue mich, dass es Dir geholfen hat. Mit der Federvorspannung lässt sich einiges anrichten. Leider hält sich oft noch der Irrglaube, dass mit der Vorspannung die Härte eingestellt wird ...

    Was die Aprilia auf der Geraden verliert, holt sie beim Bremsen wieder zurück !!

  • naja, das mit dem Schenkeldruck ist ja nicht ganz wörtlich. Theoretisch weiß ich natürlich, was Du meinst. Zieht man links den Lenker nach hinten, leitet man eine Rechtskurve ein und umgekehrt. Leichte Gewichtsverlagerung bewirkt aber eben auch eine Richtungsänderung. In der Praxis ist es vlt eine Kombination oder je nach Situation. Das blöde ist ja: Wenn man darauf achtet, was man tut, kann es sein, dass man nicht mehr so reagiert, als wenn man unbewußt handelt. ;-D


    Ich wollte ja nur zum Ausdruck bringen, dass ich doch weniger stark am Lenker reisse, als ich eigentlich dachte...oder reißen muss, weil die Hornet so gierig in die Kurve fällt. Bei der KH 500 mit dem alten Fahrwerk und den "Scheibenrändern" muss man schon fester ziehen, aber dann reagiert sie auch. Mit dem Setup vor meiner Änderung konnte man die RS schon bei 70 kmh nur sehr zögerlich zu Richtungsänderungen bewegen. Das hat mich halt sehr verunsichert....


    Bzgl. Supersportler und Fahrrad: Ich weiß nicht, ob man das in solche Kategorien einteilen kann / muss. Wichtig ist doch, dass man sicher fährt und ich denke auch auf der Rennstrecke stellte man das Setup je nach Charakter der Strecke und der Vorliebe des Fahrers ein.


    Von Fahrrad bin ich auch noch ein Stück entfernt. ;-) Da ich nur auf kleinen Straßen mit überschaubarem Speed unterwegs bin, macht die RS allerdings nur Sinn, wenn sie agil in die Kurven geht. Sollte sie jenseits von 160, 170 instabil werden, ist mir das egal!


    Bzgl. der Bremse werde ich noch kurz berichten.


    Danke nochmals und VG, Frank