Kesselprüfung am Kompressor selbermachen

  • Hallo,


    ich habe einen 45 Jahre alten Heimwerkerkompressor mit einem 10 bar 60 Liter Druckbehälter. Und irgendwie habe ich Angst, dass mir der Luftkessel irgendwann um die Ohren fliegt. Bei den Profis kommt der TÜV, der Kessel wird mit Wasser gefüllt und der Prüfer schließt seine Pumpe an.


    Das kostet mehr als so ein Kompressor und daher frage ich mal, wie andere Heimwerker zu dem Dilemma stehen und welche Pumpe man verwenden könnte, um den Luftkessel zu prüfen.

  • Ich glaube die Prüfungen sind erst ab 500 Liter Kessel Pflicht - google mal. Kann mir nicht vorstellen, dass so ein kessel platzt, der wird an irgend einer Stelle durchrosten und dann dort soviel abblasen, dass es der kleine Kompressor eh nicht mehr schaft auf Druck zu kommen.

    Mein Vater hat einen 100Liter Kessel im Einsatz, an einem Kompressor, den er vor 45 Jahren selbst gebaut hat - wenn der wo bläst, wird wieder zugeschweißt :face_screaming_in_fear:

    wer nicht frägt bleibt dumm

  • ..... Kann mir nicht vorstellen, dass so ein kessel platzt, der wird an irgend einer Stelle durchrosten und dann dort soviel abblasen, dass es der kleine Kompressor eh nicht mehr schaft auf Druck zu kommen......

    Das kann täuschen, ich habe schon mal einen gesehen, der sah aus wie ne Weißwurst die zu lange im zu heißen Wasser war :)

    Die Lampe die darüber hing war dann auch kaputt.


    Die Sanitärinstallateure machen doch auch eine Druckprüfung der Anlage mit einer Handpumpe, das müsste doch auch gehen. Hab aber keinen Plan, wie weit die Dinger gehen.

  • Dafür könnte man zB eine Dämpferpumpe vom Fahrrad missbrauchen. Oder wenn man sicher gehen will das der Kessel explodiert ne Hochdruckpumpe vom Luftgewehr.

  • Die Dinger gehen wirklich kaputt und ja, nach so einer Handpumpe suche ich.

    Gibt es für kleines Geld bei Herrn Bezos: Eine Auswahl


    Stellen sich nur zwei Fragen: gibt es einen passenden Adapter zum Anschluß an den Kessel, und wohin mit 60 Litern Wasser nach der Prüfung, falls es durch Rückstände im Kessel ölverschmutzt ist?


    Prüfung mit Luftdruck ist aus zwei Gründen sinnlos bzw. sogar gefährlich: Um einen 60l-Kessel auf 20 Bar Prüfdruck zu bringen mußt Du 1.200 Liter Luft 'reinpumpen - mit 'ner Dämpferpumpe pumpst Du noch wenn der Kessel schon komplett aus Rost besteht.

    Und wenn der Kessel bei der Prüfung platzt, dann werden aus 60 Litern bei 20 Bar schlagartig wieder 1.200 Liter, die Dir den Kessel um die Ohren schlagen. Bei Prüfung mit Wasserdruck macht es "Plopp", und es tritt nur soviel Wasser aus, wie durch die Dehnung von Schläuchen und Kessel über die 60 Liter Kesselinhalt hinaus ins System gekommen sind.

    :freak  HipHop klingt am besten, wenn man stattdessen Metal hört :freak

  • natürli h pumpt man da keine 20 Bar nur Luft rein. Kessel mit Wasser füllen und dann mit Luft beaufschlagen.

  • Abdrückpumpe heißt das Zauberwort und gibt es bezahlbar zu kaufen. Auch in der Bucht.


    Danke!

  • Das kann täuschen, ich habe schon mal einen gesehen, der sah aus wie ne Weißwurst die zu lange im zu heißen Wasser war :)

    Die Lampe die darüber hing war dann auch kaputt.

    Erinnert mich an den schweren Unfall am Nürburgring, das war allerdings eine Druckluftflasche, kein Kessel:


    Nürburgring: Zahl der Verletzten steigt auf 29
    Nach der Explosion im Fahrerlager der NLS am Nürburgring am Freitag (2.8.) ist die Zahl der Verletzten auf 29 gestiegen. Mittlerweile sind aber alle außer…
    www.auto-motor-und-sport.de

  • Zitat

    Druckluftflaschen werden unter anderem für die Druckluft für die Schlagschrauber und die Hebeanlagen der Autos benötigt.

    Hat man das echt so gemacht? Wie gross waren die Flaschen und wieviel Bar waren da drin? Ein Schlagschrauber braucht ja schon ordentlich Luft.

    Gruß,

    Georg


    Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!

    (Uli Peil im XJ-Forum)