mal ganz Blöde gefragt :
was spricht eigentlich dagegen, die Pumpe verbaut zu lassen samt Seilzug aber mit gekappten Leitungen?
Kann mir jemand die Problematik erklären, wirkt irgendwie zu einfach😆
mal ganz Blöde gefragt :
was spricht eigentlich dagegen, die Pumpe verbaut zu lassen samt Seilzug aber mit gekappten Leitungen?
Kann mir jemand die Problematik erklären, wirkt irgendwie zu einfach😆
Alles anzeigenBei den Ölpumpen gibt es erhebliche Streuungen zu den Fördermengen. Meine hatte nur durchschnittlich 1:60 gefördert, gibt aber auch Exemplare die 1:30 durchlassen.
Entweder zerlegst du deine Ölpumpe, baust den Rotierenden Pumpenzylinder aus, versiegelst ein und Ausgänge (ich habe dazu in die Nippel Gewinde geschnitten und mit Schrauben und Dichtmittel ein und Ausgang verschlossen)
Füllst die Pumpe voll Öl, und baust die Blindpumpe wieder ein oder du verwendest den verlinkten Stilllegungssatz, dann musst du deine Ölpumpe nicht opfern und kannst jederzeit wieder zurück rüsten.
Ganz faule lassen die Pumpe das Mischöl einfach im Kreis zurück in den Öltank fördern
(dann verzichtet man auf den zusätzlichen Stauraum den der zersägte Öltank bietet)
genau wegen den Serienstreuungen möchte ich sie abhängen..
naja das letztere ist ja an sich schon ganz nützlich, weil man alles drinlassen kann und keine einzelnen Teile rumliegen hat die nacher ab Handen kommen😂 aber auch nicht das Gelbe vom Ei..
Schäden am Kolben vermeidest du am besten, indem du die Ölpumpe drin lässt. Damit ersparst du dir u.U. viele verlorene Nerven, Euros und böse Überraschungen.
Just my 2 cents.
Einfach drin lassen und normalen Sprit tanken?
Hallo zusammen,
Nachdem ich meinen vollständig Motor revidiert habe, möchte ich gerne die Ölpumpe abklemmen und selbst mischen, da ich Schäden im Kolben und Zylinderraum gerne vermeiden möchte.
Nun habe ich mich mal mit dem Thema Ölpumpe abhängen näher befasst, denn dass die kleine Italienerin kein Roller ist, wo man wild herumschrauben kann, wurde mir in diesem Jahr, in dem ich sie mittlerweile besitze, schon klar.
In vernünftigen Foren wird diese These auch bestätigt..
Also habe ich hier im Forum ein Beitrag vom Manuel gefunden, in dem er erwähnt hat, dass er die Rs nicht mehr mit Ölpumpe fahren würde, weil sie angeblich durchgehend zu wenig Öl fördere.. was dann ja auch meinem Bedürfnis sie auszubauen gleichen würde...
Bei der Revision hatte ich sie bereits ausgebaut und mir langsam Gedanken darüber gemacht...
Wenn man den Zug aushängt fördert sie zwar nicht mehr in Abhängigkeit von der Stellung des Gasschiebers, allerdings fördert sie noch im Standgas, was dann ja auch nicht wirklich Sinn der Sache ist, bzw murks ist..
Also muss die Ölpumpe logischerweise komplett raus und die Öffnung muss abgedichtet werden, soweit kein Hexenwerk..
Dachte ich zumindest...
jetzt hab ich in dem selben Thread gelesen, dass die Wasserpumpe die ,,Antriebswelle‘‘ von der Ölpumpe als Anschlag benutzt und sollte dieser Anschlag bspw. durch den Ausbau der Ölpumpe entfernt werden, funktioniert die Wasserpumpe nicht mehr und der Zylinder überhitzt total, logischerweise wegen der fehlenden Kühlung...
Hab ich das so richtig verstanden?
Dann müsste an das Blech, welches vermeidet, dass Getriebeöl herausläuft also zusätzlich ein Anschlag, welcher in die Öffnung passt, in der die Ölpumpe aufgenommen wird?
ich bitte um Hilfe, habe nämlich nicht wirklich Ahnung, wie ich mir ein solches Blech selbst anfertigen soll, wenns das so nicht zu kaufen gibt?
Beste Grüsse
s.Schneider
Ich seh da keine 800.
Aber entscheidender sind ja weniger die 800 oder 1000€ sondern eher die Folgekosten falls son Motor in Kürze wieder überholt werden muss.
Hier "Zylinder hohnen und neuer Kolben: 200€" gehste scheinbar davon aus dass der "Profi" n Asso-Kolben kennt und weiß wo er ihn herbekommt. Wenn ja isser n Guter.
Eben, das ist es ja.
Kann man Wössner auch verbauen oder ist das nichts anständiges?
Habe mal noch keinen Kolben bestellt, weil ich mir die Frage gestellt habe.
Wäre bei rund 600€ aktuell.
Alles anzeigenÜberschlagsrechnung:
Kurbelwelle richten mit neuem Pleuel ca. 200€ (der eine oder andere macht es auch günstiger)
Lager und Dichtungen: 150€
Plastik Zahnräder 55€
Kupplungssatz: 70€
Zylinder hohnen und neuer Kolben: 200€ (neu Beschichten mit Kolben 350 €)
Optional noch
Ansaugstutzen: 40€
Neue Membrane 30€
Kupplungsplatte (Ausrücklager) 70€
Gut 5 Stunden Arbeit: 300€
Billiger geht nur wenn man selber ran geht. ist der Zylinder nicht zu oval, geht auch ein Hohnschliff von Hand mit der Flexhohne oder dem Hohnstein das spart Zeit und Geld. Aber im Großen und ganzen kommen 1.000€ schnell zusammen
Mir war das soweit schon bewusst, dass die Reparatur nicht wirklich billiger wird.
Von außen war bis auf den Kolben zwar überhaupt nichts schlechtes zu finden (optisch) aber irgendwas musste ja sein.
Habe die Teile die du genannt hast soweit mal bestellt (bis auf die Kupplungsplatte, die hab ich letzten Monat erst gemacht) und werde letztendlich selber anpacken.
Werde mir das Wohl oder Übel aneignen müssen, solch einen Motor zu überholen, da ich mit der kleinen noch eine gewisse Zeit vor mir habe....
Hallo zusammen,
Der Profi hat jetzt mal alles geöffnet und er meinte zu mir am Telefon es sei so ziemlich alles kaputt😅
Die Lager wären alle fällig und Pleuel würde die nächsten tausend Kilometer auch kommen..
Kostenpunkt 1000€
Was meint ihr?
Richten lassen und schlussendlich wissen was man hat oder einen neuen kaufen?
Greetz Sam
Alles anzeigenGeräusche finden ist ne nervige Sache
Hast du die Kurbelwelle ausgebaut? Wenn ja, und falls es noch nicht gemacht wurde, probier das Pleuel packen, die Welle daran hochheben und in der Hand hängen lassen, dann mit nem Gummihammer mal oben aufs Pleuel vorsichtig draufklopfen, wie klingt es dann?
Du könntest auch den Block und vorallem den Rahmen mal ordentlich in alle Richtungen abklopfen, um vielleicht lose Teile zu finden.
Drück dir die Daumen
Habe den Rumpf mal noch zusammengelassen, weil man um diesen auseinander zu nehmen anscheinend Spezialwerkzeug benötigt, welches ich derzeit nicht besitze. Aufgrund von mangelnder Erfahrung und dem fehlenden Spezialwerkeug habe ich ihn auch zur Revision gebracht..
Auf die Suche nach losen Teilen habe ich mich mithilfe der von dir beschriebenen Methode schon begeben, ich konnte leider nichts finden.
Dankeschön, bin mal gespannt was letztendlich das Problem ist und wo der Kostenpunkt liegt
Ich hoffe, du bist zu jemanden gegangen der sich wirklich auskennt, gleich einen neuen Zylinder?? (Schick doch mal ein Bild von Kolben und Zylinder).
Nicht das es dir so geht wie hier:
ThemaMotorschaden nach Revision (war: Kleines Pistentreffen 2022 | 26.+27. Juli)Moinsen Leute
Also dieses Jahr zum Spreewald zu kommen wird für unser eins fraglich, ich kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zusagen.
Habe gerade ein paar Bilder hoch geladen, Motor wurde durch Werkstatt meines Vertrauens revidiert, letztes Jahr Saison Ende.
Weil sich ja festgestellt hatte, letztes Jahr an Strecke, dass der Motor Getriebeöl verbrennt.
Nun nach knapp 28 km erste Ausfahrt dieses Jahr, Motor aus und defekt, sieht selbst, wie das zu stande kommen kann, ist mir ein Rätsel.
Nun muss…
Normalerweise müsste sich der Motoreninstandsetzer auskennen.
Man konnte auch an der Vielzahl der dort liegenden 2 Takt Motoren von Veteranen wie Yamaha DT, Kawasaki kmx, Honda Nsr und Ktm exc sehen, dass das wohl nicht der erste Motor ist den er ,,überholt‘‘.
Mein Vater und ich waren bis Dato eigentlich der Überzeugung, dass es reicht den Kolben zu wechseln, sofern der Zylinder noch gut aussieht. Der ,,Profi‘‘ war allerdings nicht der selben Meinung.
Vom Zylinder habe ich leider keine Bilder, da kann ich nur sagen, dass bis auf weiteres der Kreuzschliff noch vorhanden ist und keine Riefen oder sonstige Spuren sichtbar sind.
Der Kolben muss wie bereits erklärt gewechselt werden.
habt ihr den beim Pleuel Kippspiel oder Lagerspiel mal mit ner Messuhr gemessen?
Die Rotax Getriebe sind eigentlich sehr sehr widerstandsfähig . . .
Bin gespannt was rauskommt am Ende
Nein das haben wir nicht gemacht. Er hat nur ,,Pi mal Daumen‘‘ das Pleuel auf Festigkeit überprüft. Bei dem anderen Rotax 123 hatte das Pleuel furchtbar gewackelt und Geräusche von sich gegeben. Aber ich vermute mal, dass er das noch nachholt.
Ja, hätte mich mithilfe meines eher beschränkten Wissens auch über einen Getriebeschaden gewundert, was bei Motorrädern sowieso eher zur Seltenheit geworden ist. Ausschließen kann mans denke ich trotzdem nicht, weil man nicht weiss, wer alles in den 16 Jahren darauf rumgeritten ist....
sooo,
habe jetzt mal den Motor aus der kleinen ausgebaut, möchte schließlich den Sommer über fahren. Anschließend habe ich auch direkt den Zylinder heruntergezogen, um euren Verdacht mit den genannten Lagern zu überprüfen. Als erstes schaute ich den Kolben an, der war relativ wund und hatte Riefen drin. An sich keine Überraschung, da das ,,Kolbenwechselintervall“ sowieso in 2000km gekommen wäre. Zylinder sah optisch mal noch gut aus, den werde ich aber beim Kolbenwechsel auch direkt sachgerecht honen lassen. Ansonsten habe ich mal ganz primitiv den Motor gedreht, in der Hoffnung ein kaputtes Lager zu hören - aber wie zu erwarten ohne Erfolg. Ansonsten habe ich den Rumpfmotor auch mal bisschen geschüttelt, um evtl lose oder wacklige Teile zu orten. War aber auch nichts. Danach hatte ich noch das Pleuel auf Festigkeit überprüft, das war soweit auch gut.
Den Kupplungsdeckel hatte ich ja bereits demontiert, also wollte ich noch einen Blick auf das Polrad am Induktionsgeber werfen, um vielleicht ein wackeln der Kurbelwelle zu finden - soweit aber auch das ohne Erfolg.
Dass ich mit den Motörchen wie ihr bereits bemerkt hattet noch keine wirklichem Erfahrungen gesammelt habe, wurde mir mehr oder weniger zum Verhängnis und ich kontaktierte ein Motoreninstandsetzer, welcher sich mit der Materie wirklich auskennt.
Gestern brachte ich ihm also den Motor. Er hatte mir auch dazu geraten, den Kolben und Zylinder zu erneuern. Danach ging er so ziemlich die selben Schritte durch wie ich um das Rasseln zu Orten. Daraufhin meinte er, dass die Kurbelwelle samt dem Pleullager auszuschließen ist.
Letztendlich verblieben wir so, dass er sich die ganze Geschichte mal anschaut und bei der Komplettzerlegung des Motors nach dem Fehler sucht. Im selben Atemzug tippte er auf das Getriebe, und meinte er müsse die 125er Getriebe von den kleinen Italienern öfter mal überholen, weil sie Geräusche machen.
Später zeigte er mir auch noch einen Rotax 123, einer alten GS, mit einem Schaden in der Kurbelwelle und Pleuellager und das wackelte schon deutlich.
Die Kette kann ich denke ich mal ausschliessen, da das Geräusch auch im Stand und im Leerlauf präsent ist. Die Sache mit dem Ausrücklager könnte man sich auf alle Fälle mal anschauen.
Ansonsten danke für eure Hilfe...
greetz Sam