Bremssatteldichtung TZR250 2MA

  • Direkt mit Luft kommt die Bremsflüssigkeit nicht in Berührung, im Ausgleichsbehälter ist eine Membran, die das verhindert.

    Deshalb gelangt bei Verwendung von DOT5 kein Wasser ins System, außer, man reinigt sein Moped mit dem Dampfstrahler.

    Wenn man der genannten Webseite glaubt, kann durch Pumpeffekte an den Dichtungen Luft oder bei Regenfahrt vielleicht auch Wasser eindringen.


    Ich hatte an einem Mopped mal total festgegammelte Bremskolben, das hatte 15 Jahre rumgestanden und es war nur noch Glibber im Bremssystem. Pumpe und Leitungen hab ich eh erneuert, die Kolben an den Sätteln und die Dichtungen auch. Wenn die ab und zu gefahren werden und alle 2-4 Jahre mal die Bf neu, ist mir nix festgegammelt.

    Gruß,

    Georg


    Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!

    (Uli Peil im XJ-Forum)

  • An welchen Dichtungen soll Luft eindringen? Am Sattel? Wenn dem so wäre würde das Gefährt wohl sowieso auf dem Acker liegen, da die letzte Bremsung nicht mit Erfolg beendet wurde und die Reibung vom Boden Mensch und Maschine zum stehen/liegen gebracht hat :zipper_mouth_face:
    Die Dichtungen sollten schon einen Außenluftdruck von um 1000 mbar abdichten. Bremsdruck von der Flüssigkeitsseite ist ja um einiges höher. :thinking_face:

  • Ich schrieb "wenn man der genannten Webseite glaubt". Durch die Pumpbewegung der Kolben kann Wasser oder Luft eindringen. Lies bitte dort nach und beweise ggf. was dort falsch gesagt wird. Ich weiss es selber auch nicht, ich habe mich früher auch immer gefragt wieso man so ein hygroskopisches Zeug in die Bremse füllt was man dann alle paar Jahre wechseln soll weil es Wasser angeblich sogar durch die Dichtungen und Leitungen hindurch anzieht.


    Dann hab ich irgendwann gelernt dass das eine erwünschte Eigenschaft ist um eben evtl. Wasser zu binden und Korrosion und Dampfblasen zu verhindern. Das wurde auch seit Jahrzehnten erfolgreich so gemacht und nun meinen auf einmal manche Leute man könne doch nichthygroskopisches Öl einfüllen? Da gehe ich nicht mit.


    Aber es kann ja jeder machen was er will, und vielleicht kann der Fred jetzt echt zu.

    Gruß,

    Georg


    Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!

    (Uli Peil im XJ-Forum)

  • Echt? Warum? DOT 5 kann doch nix.

    DOT 5 hat m.M. nichts in Moppeds verloren. Silikon ist bei Hitze leicht kompressibler als Glykol – das beeinflusst den Druckpunkt der Bremse, Sie wird auch "ohne" Wasser weich.

    Sinn macht das nur bei Spezialanwendungen, Militär, lange stehende Fahrzeuge – nicht für sportliche Motorräder.

  • Macht Citroen schon seit 1955.

    Nicht ganz korrekt:


    Kein aktueller serienmäßiger Citroën benötigt ab Werk die Bremsflüssigkeit DOT 5 (auf Silikonbasis). Bei den modernen Modellen kommt DOT 4 oder DOT 5.1 (auf Glykolbasis) zum Einsatz. Nur bei klassischen Citroën-Modellen mit der berühmten hydropneumatischen Federung kommt Silikon zum Einsatz :LHM-Fahrzeuge (grünes Mineralöl): Alle Citroëns von ca. 1966 bis Mitte der 2000er (wie DS ab 1966, CX, BX, Xantia, XM) nutzen LHM (oder LHM Plus) für Bremsen und Federung. Die Systeme vertragen kein DOT. LHS-Fahrzeuge (rote Flüssigkeit): Sehr frühe DS-Modelle (ca. 1955–1966) verwenden LHS / LHS 2 Flüssigkeit.


    :thinking_face: Wird schon Gründe haben, warum Citroen auf Glykol umgestellt hat.

  • In der Hydropnematik wird das aber ständig verrührt.

    Nicht in den Bremssätteln, das sind auch bei Citroen Sackgassen.

    kommt Silikon zum Einsatz :LHM-Fahrzeuge (grünes Mineralöl):

    Deine KI hat da was durcheinandergewürfelt: Silikonöl und Mineralöl sind zwei Paar Schuhe.


    Meine Eltern haben drei LHM-Zitronen gefahren und hatten viele Probleme, aber nie etwas an den Bremsen. Vermutlich ist die Umstellung dem ABS, ESP usw. geschuldet. Da war es sicher zu teuer, etwas eigenes entwickeln zu lassen. Und dazu hat dann noch irgendein technikunaffiner Kaufmann, der noch nie einen Xantia Activa gefahren ist, die Gleichteilepolitik im PSA-Konzern gesteuert.