Beiträge von Stefan32

    In der Hydropnematik wird das aber ständig verrührt.

    Nicht in den Bremssätteln, das sind auch bei Citroen Sackgassen.

    kommt Silikon zum Einsatz :LHM-Fahrzeuge (grünes Mineralöl):

    Deine KI hat da was durcheinandergewürfelt: Silikonöl und Mineralöl sind zwei Paar Schuhe.


    Meine Eltern haben drei LHM-Zitronen gefahren und hatten viele Probleme, aber nie etwas an den Bremsen. Vermutlich ist die Umstellung dem ABS, ESP usw. geschuldet. Da war es sicher zu teuer, etwas eigenes entwickeln zu lassen. Und dazu hat dann noch irgendein technikunaffiner Kaufmann, der noch nie einen Xantia Activa gefahren ist, die Gleichteilepolitik im PSA-Konzern gesteuert.

    Die sieht aber ziemlich schmodderig aus, die Bremsflüssigkeit. Wahrscheinlich 22 Jahre alte DOT4. :slightly_smiling_face: Ob die Dichtung darunter porös ist kann ich auf dem Foto nicht erkennen, die Anlage würde vermutlich keinen Druck aufbauen, wenn es so wäre.


    Ich würde die erstmal komplett zerlegen, reinigen, vor allem die Dichtungsnuten im Sattel. Wenn dann tatsächlich die Dichtungen verschlissen sind, kannst Du bei https://www.stein-dinse.com/de/ anfragen, die haben mir damals bei meiner Mito und Gilera Saturno helfen können.


    Gruß

    Stefan

    Was hat die 5.1 denn gemacht? Bei mir ist noch nie Bremsflüssigkeit auffällig geworden, ich nehme aber auch immer die gute DOT 4. Die 5er nimmt halt kein Wasser auf so dass es zu Korrosion oder Dampfblasen kommen kann wenn sich irgendwo ein Wassertropfen bildet. Das Wasseraufnehmen ist ja gerade eine erwünschte Eigenschaft der BF, sonst hätte man schon immer irgend ein Öl da rein füllen können.

    DOT4 und 5.1 haben nicht verhindert, daß die Bremsen weniger als 10 Jahre nach Komplettzerlegung und regelmäßigem Wechsel nicht wieder vermockt waren.

    Die Dichtungen aus EPDM nehmen an der Luftseite Wasserdampf aus der Luft auf und geben das Wasser auf der anderen Seite wieder ab, wenn dort ein Gas oder eine Flüssigkeit ansteht, das auch hygroskopisch ist, z.B. Luft oder DOT4. Ist das Zeug auf der anderen Seite nicht hygroskopisch wie etwa Stahl, Aluminium oder DOT5, dann bleibt das Wasser im EPDM.

    Direkt mit Luft kommt die Bremsflüssigkeit nicht in Berührung, im Ausgleichsbehälter ist eine Membran, die das verhindert.

    Deshalb gelangt bei Verwendung von DOT5 kein Wasser ins System, außer, man reinigt sein Moped mit dem Dampfstrahler.

    Dieses mintelonline.de ist ne klasse Seite, da wird gleich noch mit anderen urbanen Legenden wie "DOT 5 Bremsflüssigkeit ist besser und die muss man nie mehr wechseln" aufgeräumt: https://www.mintelonline.de/bremsfluessigkeiten/

    Wobei der dort angegebene Report der US Army (https://apps.dtic.mil/sti/pdfs/ADA251835.pdf) zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen ist als mintelonline behauptet, nämlich: Am DOT 5 lag es nicht. :zany_face:


    Deshalb bleibt DOT 5 bei mir in allen Mopeten drin.

    Guten Tag zusammen,


    in allen Handbremspumpen wird eine Drehbewegung (des Hebels) in eine lineare Bewegung (des Kolbens) umgesetzt.


    In welche Richtung sich der Kolben zum Motorrad bewegt, ist unerheblich. Ansonsten wäre es auch ein Unterschied, ob bei einem Einzylindermotor der Zylinder steht oder nach vorne geneigt ist. Ist mechanisch ein vergleichbares System: Kurbelwelle entspricht dem Handhebel und Kolben=Kolben.


    Bei radialen Pumpen sind vermutlich die Lagerung des Hebels und die Verbindung zum Kolben hochwertiger ausgeführt als bei axialen Großserienpumpen. Daher geringere Reibung und mehr Handkraft kommt beim Kolben an. RD-Pumpe hat z.B. ein kleines abgerundetes Schraubenende, das auch noch schräg auf den Kolben aus weichem Zink dückt.


    Daß radiale Pumpen größere Kolben haben, liegt an den Hebelverhältnissen im Handhebel. Bei radialen Pumpen ist der Abstand vom Drehpunkt zur Kolbenachse geringer, das erhöht die Kraft auf den Kolben bei gleicher Handkraft.


    Meines Wissens wurden Radialpumpen erfunden, um bei Rennmaschinen mehr Platz am Lenkerstummel zu haben bzw. kürzere Stummel verwenden zu können.


    Gruß

    Stefan