Beiträge von 4PR1L14

    Angeblich wird dafür vom Birnen-Hersteller jeder Scheinwerfer mit jedem Fahrzeug separat geprüft.


    Ist soweit richtig.


    Nicht nur angeblich, es muss separat geprüft werden.



    Wer etwas Hintergrundinformationen möchte:


    Wir haben in einem anderen Forum eine solche Prüfung und Zulassung für unsere Fahrzeuge durchführen lassen, mit direktem Kontakt zum zuständigen Osram-Mitarbeiter und dem kooperierenden TÜV-Ingenieur vom TÜV Süd.


    Eine Prüfung für einen Scheinwerfer bis zur Zulassung kostet ca. 4000 €. Osram übernimmt jedoch die Kosten, sie sind selbst daran interessiert, viele Modelle aufnehmen zu können. Dazu wird ein neuer (ein Paar bei Autos) Scheinwerfer benötigt, was bei unseren alten Kisten schonmal ein Problem darstellt, Zubehör bzw. Nachbauten gibt es auch keine (man sollte mal bei einschlägigen China-Seiten nach einer Herstellung fragen, wobei gerade die MP0/MPA Scheinis noch aus Glas sind und heutzutage nur noch Kunststoff hergestellt wird, zudem müsste man dann bei einer Zulassung mit einem Nachbauprodukt auf dieses umrüsten).


    Es sollte jedoch auch ein neuwertiger Scheinwerfer gehen, also erstmal ab zur Scheinwerferklinik, bemerkt dann wohl sowieso keiner. Osram besorgt die Scheinwerfer in der Regel selbst bzw. Kauft diese für die Prüfung ein. Wenn man ihnen diese jedoch zuschickt, geht das ganze schneller.


    Dauer der Prüfung ca. vier bis zehn Monate, bis es offiziell fahrbar ist. Unsere erste Prüfung war in 4 Monaten durch.


    Zuerst wird der Scheinwerfer im Labor bei Osram getestet, wenn dort alles bestanden wird, wird ein gemeinsamer (Osram, TÜV, evtl. Kundenfahrzeug) TÜV-Termin fällig. Heißt, bei Bestehen müsste jemand von uns und seinem umgerüsteten Fahrzeug („neuer“ Scheini mit LED bzw. der bei Osram getestete Scheini) bei München vorbeischauen. Wird auch dort alles bestanden, werden die Papiere für das KBA vorbereitet, die es dann noch freigeben müssen. Zwischendurch und zuvor muss Osram noch Papiere für den TÜV bereitstellen, deswegen die gesamte Dauer.


    Unsere Prüfung war für H1 und H7, durch den direkten Kontakt und entsprechendem Interesse, sowie die Bereitstellung eines Fahrzeugs, ging das Ganze schneller. Es hat sich allerdings auch mittlerweile herumgesprochen, dass man sozusagen die Prüfung bei Osram beantragen kann, daher ist eine Aussicht auf Erfolg bezüglich einer Prüfung sehr schwer, da es zu viele Anfragen sind.


    Warum muss jeder Scheinwerfer einzeln geprüft werden? Weil nicht jeder Scheinwerfer gleich ist, auch wenn er die gleichen Typen an Glühlampen trägt. Hier kommen viele Faktoren zusammen, z. B. die unterschiedliche Streuung und Bündelung des Lichts, die Farbtemperatur, der Abstrahlwinkel usw.. Zudem darf auch die gesamte Lichtausbeute, gerade bei Fernlicht nicht 100 Prozent überschreiten (was 430.000 cd entspricht), d. h. es muss eine bestimmte Helligkeit in Verbindung mit anderen, gleichzeitig leuchtenden Lampen eingehalten werden und noch viele andere Dinge. Das meiste lässt sich unter der ECE R48 oder der ECE R8, wie auch von Viktor erwähnt, finden.


    Die LEDs werden aber stetig weiterentwickelt und eine allgemeine Zulassung wird angestrebt. Problematisch sind auch andere Länder, die diese erst gar nicht zulassen wollen, aber mit der Zeit wird sich das sowieso durchsetzen oder zunächst mehr und mehr Fahrzeuge werden aufgenommen. Die H11 war jetzt der erste Schritt, wobei die etwas einfacher war, da diese in der Regel nur für Abblendlicht und Nebelscheinwerfer genutzt wird.

    Meiner Meinung nach lohnt sich der Aufwand bzw. eine Anfrage nicht, auch wenn genügend Interesse bestünde. Und wer einen Scheinwerfer bereitstellt, muss für die gesamte Dauer auf diesen verzichten und später noch zum Osram-/TÜV-Termin mit seinem Fahrzeug. Ein Bestehen der Prüfung ist nicht garantiert, es sind schon einige Scheinwerfer durchgefallen oder es dürfen nur einzelne Lampen auf LED umgerüstet werden. Bei der Dauer der Prüfung, kann man auch warten bis es vllt. allgemein gültig ist, nach ECE 37. Wir haben ja nur noch ein Nischenprodukt, was sich auch noch je nach Baureihe unterscheidet.

    Achso, weil die Knöpfe werden immer mit so nem T Stecker verkauft. Ich hatte die Kanzel unten und ewig nach nem Anschluss für den Stecker gesucht.

    Der Stecker vom Schalter mit schwarzem und blauem Kabel geht zunächst auf den Hauptkabelbaum. Müsste direkt an der Verzweigung, wo auch das Zündschloss eingesteckt wird sein. Schau mal hinter dem Batteriekasten, vorn im Rahmen. Wird auf den Gegenstecker gesteckt mit weiß/grünem und blauem Kabel, danach geht es zum vorderen, kleinen und o. g. Kabelbaum in der Kanzel direkt zum Display (Kabel bleibt weiß/grün).


    Taster-Stecker (1x schwarz und 1x blau) <--> Hauptkabelbaum (1x weiß/grün und 1x blau) <--> Kabelbaum Drehzahlmesser/Display (1x weiß/grün)(<-->Display)

    An meiner RS fehlt der Lap Timer Knopf am Lenker. Ich wollte mir den eigentlich bestellen, aber ich hab nicht gefunden wo ich den Stecker davon am Tacho anschließen kann. Kann mir jemand n Bild schicken wo das hin muss bzw erklären wie ich den anschließe?

    Geht am Ende direkt auf das Display und ist im Kabelbaum des Steckers für den Drehzahlmesser und Display.

    Weiß/grünes Kabel (vierte von oben am Display im verbauten Zustand).

    Der Schalter schaltet einfach nur gegen Masse, also eine Seite an Pin 4 und andere an Masse.


    Pins am Display (oben ist 1):

    1 +12V [orange/rot]

    2 Zündung [grün]

    3 Masse [blau]

    4 Laptimertaster [weiß/grün] (am Taster schwarz und blau)

    5 Wassertemperatur [weiß/schwarz]

    Einmal den Elko tauschen, 47 uF mindestens 25 V (40 V)


    M (Mode) Taste drücken bis zum Laptimer schalten.

    S (Start) Taste drücken, um den Laptimer zu aktivieren (L blinkt dann)

    Lap-Taste am Lenker zum Starten/Stoppen der Zeit.

    Mit erneutem S, Laptimer wieder deaktivieren


    Um die gespeicherten Zeiten anzuschauen L (Lock) drücken, zeigt dann icht nur "L", sondern "Ld" (Data) an. mit Lap-Taste durch die Zeiten scrollen.


    Zum Löschen (nur außerhalb von Data, gegebenenfalls wieder L drücken, damit wieder nur "L" angezeigt wird): S + Lap gleichzeitig drücken.


    Edit: Hier auch im Original

    Bedienungsanleitung

    Danke für deine Arbeit.


    Bin schon vor Wochen über den Wiki Artikel gestolpert und dachte mir das ist ja super hilfreich. 😁

    Ja, John hat besonders zu den technischen Daten ganze Arbeit geleistet :daumenhoch , ist immer hilfreich zum nochmal schnell nachschauen.

    Ich hab auch am Dienstag endlich nochmal schnell einiges am Artikel korrigiert und ergänzt, ebenso die Farb-/Modellübersicht am Ende erneuert. Unsere Arbeiten ergänzen sich da ganz gut.

    Danke für deine Mühe


    Sprich es gibt definitiv ab 1998 keine 34er Vergaser mehr bis auf Spanien?


    Sprich alle Rotax122 und 34er Vergaser müssen vor 98 sein? Ansonsten kein original Auslieferungszustand?

    Richtig, Spanien war sowieso die GS, also 34er.


    Alle Rotax 122 nicht, gilt nur für die MP00 Modelle, welche den 34er haben. Sprich die "italienischen" und offenen inkl. SP Modelle (SP hat allerdings im Cup durch das Reglement auch den 28er, welcher als Zubehör mitgegeben wurde bzw. zusätzlich erwerbar war) und mit der Ausnahme der letzten für den japanischen Markt (98 wie John geschrieben hat).

    98 kam dann der 28er Vergaser, wie bei den gedrosselten ab 96 davor (24er bei der 5 kW Variante), was dann ab 99 beibehalten wurde.