Beiträge von Keo

    Dankeschön :-)

    Naja ich machs zum einen für mich und zum anderen für Leute die gern lesen, Bilder ansehen oder vor ähnlichen Projekten mal stehen.

    Ja der Schwingenbolzen muss nochmal raus damit der Motor rein kann. Ich weis nicht was besser ist, aber zeitlich und Materialtechnisch hab ich mir das halt so getaktet, wie es jetzt da steht :D

    :daumenhoch

    Hab mir auch ein Mitutoyo 2 Punkt Innenfeinmessgerät gekauft, kostet zB bei Hoffmann Group knapp 400 Euro für Private. Der Messbereich ist 35-60mm innen. Gibt für ca 350 auch eins für 50-150 mm Innendurchmesser.

    Bei der Ebay Recherche zur Messgenauigkeit wird einem schlecht bei dem China Müll, auch die 60-80€ Teile scheinen die gleichen zu sein wie die ganz billigen und haben dabei eine Messgenauigkeit von 2/100mm nur, wiederholgenauigkeit von 1.8/100


    Mitutoyo hingegen wird mit 2/1000 Genauigkeit und 5/1000 Wiederholgenauigkeit angepriesen.

    Ich hätte es nicht so gut beschreiben können :thumbs_up_medium_light_skin_tone:

    Meine Ölpumpe ist jetzt wieder an Ihrem Platz mit neuen qualitativ hochwertigen Schläuchen die mit "wird nicht hart" beworben werden. Zu finden bei Langtuning zB


    Ich habe mir ein Into gegönnt und eine Bügelmessschraube, damit habe ich die Zylinder meiner beiden Motorräder ausgemessen. Beide haben eine Bohrung von 54,02mm, der eine hat aber fühlbare und sichtbare Risse in der Beschichtung etwas oberhalb es OT.

    Und wurde schon 4x neu beschichtet den Stempeln zu urteilen. Denke ich an das Video von Grüni letztes Jahr dann hört man nach dem 3. Mal lieber auf, da das Alu des Zylinders bei jedem entschichten spröder wird.


    Zylinder Nummer 2 hat zwar auch akzeptable 54.02mm Innendurchmesser (wenn man einen passenden Kolben nach dem Honen reinsteckt) , ist aber unter dem Einlass schon auf 54.05mm abgenagt, hat aber noch die originale Beschichtung. Also werde ich nach jetzigem Stand den zum neu beschichten geben.


    Dann habe ich mich um Quetschspalt, Steuerzeiten und Verdichtung gekümmert.

    Um auf etwa 195° Auslass zu kommen, war die dickste der 3 Fußdichtungen nötig. Damit habe ich 195°Auslass und 131° Überströmer. Soweit, sogut.

    In den 2 Motoren war ein Originalkopf und ein Tuningkopf.

    Mit dem Originalkopf komme ich auf 11.9:1 Verdichtung bei 1.7mm Quetschspalt.

    Der Tuningkopf hat keinen Quetschspalt eingedreht und kommt auf 13.5:1 Verdichtung mit 1.5mm Quetschspalt.

    Das wäre etwas mehr wie Serie, ich will keine große Tuningorgie machen um dann 3PS mehr für 10000km weniger Haltbarkeit zu erkaufen, aber das fühlt sich für mich noch human an, was sagt ihr?

    Hier ist der Tuningkopf, er ist ohne Kennzeichnung.

    Elbodo meint er wäre von Manuel ?


    Wie verhält sich das mit der Kühlung? Der Originalkopf wirkt augenscheinlich wie eine Drossel, damit das Wasser auch den gesamten oberen Zylinder umspült nehme ich an?

    Im Vergleich dazu der Tuningkopf

    Welcher den 2 Wasserkanälen seitlich des Auslasses nix in den Weg stellt um den Zylinder zu umspülen.


    Lg

    Fortsetzung :-)

    Die Motorlager und Wellendichtringe waren ein Mix aus Koyo, SLF, SKF und alle mit Polyamidkäfig, an der Kurbelwelle C4 Lagerluft und sonst C3. Wellendichtringe normale aus NBR und an der Kurbelwelle aus Viton.

    Da ich eh einmal alles mache kam auch noch das Nadellager vom Anlassergetriebe raus.

    Und ein neues rein.

    Dann ging es an die Kupplung, die Reibscheiben haben ein Verschleißmaß von 2,8mm da bin ich noch gut drüber.

    Also bleibt es beim säubern und optisch prüfen

    Und dann schön geölt wieder komplettieren.

    Na dann kann ja die Kupplungsseite komplettiert werden.

    Und der gereinigte Deckel drauf mit eingehangenem Bautenzug.

    Und auf der anderen Seite die Lichtmaschine, Zündgeber, Anlassergetriebe..das Nadellager hat eine kleine Fettreserve vorher reingedrückt bekommen.

    Am Block selbst habe ich nur die Ölfangrinne in den Überströmertaschen nachgearbeitet vor dem Zusammenbau.

    Die Ölpumpe bekam auch eine optische Überprüfung und neue Dichtringe.

    Somit ist der Rumpf erstmal ready to race :D

    Weiter gehts, das zerlegte Getriebe hat neue Nadelkränze bekommen, die haben das Sondermaß 21x25x10 im Kunststoffkäfig.

    Gut geölt mit dem später verwendeten Motoröl hab ich es wieder zusammengesetzt.

    Das Motorengehäuse hane ich mit Sprit und Messingbürste gereinigt.

    Nach dem erhitzen auf der Herdplatte kam zuerst der Weddi der Kurbelwelle in seinen Sitz, dann die Lager der Getriebe- und Ausgleichswelle, zuletzt die Kurbelwelle selbst mit vorher ausgemessener Ausgleichsscheibe.

    Beim Einsetzen des Getriebes ist mir aufgefallen das ich 2 Schalträder vertauscht habe, so musste ich die Eingangswelle nochmal zerlegen..tja passiert, jetzt ists drin.

    Fehlt noch die Schaltwalze und Ausgleichswelle.

    Die andere bestückte Gehäusehälfte wartet auf ihre bessere Hälfte..

    Nach dem Festziehen der Gehäuseschrauben musste ich die Kurbelwelle noch freischlagen, dann lief sie leichtgängig wie es sein soll.

    Wird Zeit für die nächsten Zahnräder, hier für die Ausgleichswelle, für mich noch nummeriert um die Zahnräder genau einzusetzen.

    Da ich den Motor eigentlich dann lange in Ruhe lassen will habe ich die Metallräder vom Kart genommen.

    Die Wasserpumpe hat noch neue Weddis bekommen und wurde mit neuen O Ringen eingesetzt.


    Fortsetzung folgt.