RS250 Federbein in RGV

  • Nach Umbau auf 93er Schwinge mit 160er auf 17"Felgen, war meine VJ21A an den seitlichen Befestigngsschrauben am Sitz 87cm hoch.


    So schruppte aber dauernd die Kette über die Jolly, so habe ich eine obere VJ22B Federbeinaufnahme (Gabel) nach oben gerichtet eingebaut, jetzt ist die Höhe 82cm und bin zufrieden damit.


    Wenn die Schwinge sehr steil steht, ist das Dämpungs- Federverhalten anderst als wie wenn die Schwinge paralleler zur Fahrbahn steht.

  • Ich will dir nicht zu nahe treten Peter, aber mit der Erklärung zur Federvorspannung liegste biss'l daneben.
    Das hat sehr wohl mit der Höhe zu tun. Und eigentlich nur damit und der Einstellung des sogenannten Negativfederwegs.

  • du änderst zwar OPTISCH die höhe durch schrauben an der feder, aber das ist nur ein trügerischer nebeneffekt der NICHT VIEL WERT IST!
    denn du änderst nicht die härte der feder, sondern nur wie schon erwähnt, die vorspannung.


    beispiel:
    hast du eine feder die zb bei 10cm federweg 100kg aushält und somit bei 101kg gegengewicht durchschlägt, federt diese bereits UNVORGESPANNT bei den ersten gramm ein...


    wiegt der bock nun 50kg, sind die ersten 5cm somit schon eingefedert, der bock ist dann noch immer in der lage 50 weitere kg abzufedern bevor er durch schlägt


    drehst du die federvorsoannung nun 2,5cm ein, ist der bock erst in der lage ab 25kg gegengewicht einzufedern... somit taucht der bock bei 50kg natürlich nur noch 2,5cm ein und wirkt somit erst mal höher


    wenn du es nun übertreibst, drehst du noch weitere 2,5cm ein und der bock taucht gar nicht mehr ein... somit steht wie von dir erwähnt der bock höher...


    kommen aber nun die nächsten 50kg belastungen hinzu, geht die feder genau so tief wie zuvor ohne vorspannung in die knie und gegebenenfalls schlagartig und unerwartet auf "block"
    man kann nun mal durch die vorspannung aus einer 100kg feder keine 200kg feder machen


    mit anderen worten, federvorspannung schaut im unbenutzten zustand toll hoch aus, während der fahrt jedoch und bei ensprechender belastung über die vorspannung hinaus, geht das teil erneut genau so tief wie zuvor, es sei denn du stellst das teil so unnormal/unfahrbar ein, das die federung bis auf den nullpunkt geht.


    wie gesagt, du änderst letztlich nur den"startbereich" der federung, nicht aber dessen härte und somit nicht dessen effektive höhe ohne grundlegend in das fahrverhalten einzugreifen!!!!



    das ist auch der grund, warum zb. ein öhlins einmal die möglichkeit bietet die federvorspannung an der feder einzustellen und unten an der eigentlichen federbeinaufnahme noch einmal die möglichkeit bietet, die höhe ungeachtet der ferdervorspannung einzustellen :winking_face:

    Leider vergesse ich aus absoluter Ignoranz immerzu die Namen, der Leute, in dessen Threads ich nichts mehr schreiben wollte!


    Auf die bösen Menschen ist Verlass, sie ändern sich wenigstens nicht


    William Faulkner 1897-1962


    US Schriftsteller & Nobel Preisträger 1949

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  • der Negativ-Federweg hat sehr wohl Einfluss auf das Fahrverhalten und das ist die erste Massnahme die ich treffe wenn ich ein neues Moped habe.
    Die Federvorspannung so einzustellen, dass ich 30% Negativfederweg habe

  • Bei der VJ21A mit 93er Schwinge, bringen 3mm weniger an der Zugstrebe ca 2,5cm mehr Höhe am Heck

  • Zitat

    Original von Tante Käthe
    30% gemessen an welchem Wert genau?


    30% vom gesamt Federweg
    wie auch immer du den bestimmen willst, ich machs mit Kabelbinder, so kann ichs aleine messen.
    Töff aus der Feder heben, Kabelbinder an den Anschlag schieben, aufs Moped sitzen und anschliessend Töff wieder aus der Feder heben und die cm messen um welche der Kabelbinder verschoben wurde. Denn gesamt Federweg der Gabel und vom Federbein wirst du wohl wissen.


    und das Ganze hat mal nichts mit " so hart wie möglich und so weich wie nötig" zu tun. Die Aenderung der Federvorspannung macht nichts härter oder weicher

    Einmal editiert, zuletzt von marconi ()