eFuel - Synthetik-Kraftstoff - Hoffnung für Verbrenner

  • Pilotanlage läuft: Porsche startet eFuel-Herstellung in Chile.

    Man hört immer mehr - nur Gutes, was eFuel betrifft, ohne technische Veränderungen am Motor kann der Synthetische Kraftstoff getankt werden. Preise wie bei den fossilen Brennstoffen sind zu erwarten. Wer Superbenzin fährt, kann mit eFuel fahren.

    Frage: Gibt es hier in Forum Experten, die etwas dazu sagen können zu eFuel in unseren 2-Taktern. Und wie ist das mit 2-Taktmotoren die 102 Oktan im Tank haben.

    Der Synthetische Kraftstoff senkt den Schadstoffausstoß fast auf Null.

  • Gibt es hier in Forum Experten, die etwas dazu sagen können zu eFuel in unseren 2-Taktern. Und wie ist das mit 2-Taktmotoren die 102 Oktan im Tank haben.

    Bin keine Experte, allenfalls im Dummchwätzen, aber warum sollte das nicht funktionieren? Man braucht dann halt eFuel mit 102 Oktan, so man denn die 102 Oktan überhapt braucht... Es gibt ja auch schon synthetischen Sprit für Motorsägen den man einfach anstelle des herkömmlichen Benzins nehmen kann.


    Leider ist das bei uns aber nicht erwünscht. Man will hier erst mal alles kaputt machen, was uns angeblich kaputt macht. Alter Sponti-Spruch aus den 60ern/70ern und die Leute oder deren Nachkommen sind nun an der Macht.

    Gruß,

    Georg


    Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!

    (Uli Peil im XJ-Forum)

  • Der Synthetische Kraftstoff senkt den Schadstoffausstoß fast auf Null.

    Wo Rauch ist, ist auch Feuer.


    Wie umweltfreundlich sind eFuels?
    Kraftstoffe der Zukunft sollen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Tun sie es wirklich? Oder gibt es schädliche Nebenwirkungen?
    www.adac.de


    Leider ist das bei uns aber nicht erwünscht. Man will hier erst mal alles kaputt machen, was uns angeblich kaputt macht...

    Genau!1!!1! Bei uns hier im Süden fangen sie überall an Fahrradspuren in den Innenstädten einzurichten und ganze Strassen für den Autoverkehr zu sperren. Bald kommt man mit dem Auto gar nirgends mehr hin in der Innenstadt. Wo das alles hinführt, kann man wunderbar an Städten wie Kopenhagen, Amsterdam oder Münster sehen :wut:

  • Ist hier in KO, seit die GrünInnen unter Anbiederung von CDU und SPD dran sind, nicht anders.

    Wo Rauch ist, ist auch Feuer.

    Kraft kommt von Kraftstoff. :winking_face:


    Während die Herstellung von Batterien und Strom ganz ohne Umweltschäden vonstatten geht und die Entsorgung oder das Recyling des ganzen Elektromülls auch schon geklärt ist. Ja nee is klaar...

    Gruß,

    Georg


    Fahrt so schnell ihr könnt, so lange ihr noch könnt!

    (Uli Peil im XJ-Forum)

  • Um nochmal zur Ausgangsfrage zu kommen: Ich bin das auch kein Fachmann, habe aber mal im Fernsehen einen Bericht gesehen, mit solch einem. Das Fazit war, das der E- Kraftstoff die gleiche Substanz ist, wie bereits heute z.B. das Shell V- Power. Auch dieser Kraftsoff wird chemisch aus Gas erzeugt. Es sollte also damit auch beim 2- Takter keine Probleme geben, ich fahre seit Jahren nichts anderes.


    Die Herstellung wird in Patagonien (Südzipfel von Argentinien) erfolgen. Das ist eine weitgehend unbewohnte Gegend, ziemlich konstant stürmisch obendrein. Der Transport erfolgt per Schiff, welches dann ebenso mit E- Kraftstoff fährt.


    Man nimmt also nichts von der hiesigen Windenergie weg.

  • Na toll, Pierer ist ein Schwergewicht und hat profunde Kenntnisse.


    E- Mobilität: Auf Kurzstrecken i.O., falls die Netze das hergeben. Doch genau daran besteht mein Zweifel, denn Grün setzt hauptsächlich auf Windkraft. Kohle weg, Atomkraft weg.. und dann? Solarstrom ist noch soweit berechenbar, das es früh hell und abends dunkel wird, mit unterschiedlicher Ergiebigkeit. Aber Windkraft? Ein Fachmann für solche Szenarien schrieb kürzlich in der LVZ: Wenn zu 2000 Windrädern noch 2000 dazu gebaut werden, nützt das manchmal gar nichts. Denn bei Windstille ist die Abgabe von 2000 Windrädern = 0 und von 4000 Windrädern auch =0. Habe mich ja gefreut, das die LVZ sowas überhaupt veröffentlicht heutzutage.


    Aber es ging noch weiter, denn " Ohne Atomkraft geht es gar nicht". Dabei meinet er aber moderne Atomkrakt, von der in D niemand spricht!


    In Belgien arbeitet man seit langem an einem Verfahren, wo mit einem Protonenbeschleuniger (ca. 400m lang) gearbeitet wird. Dieser zielt auf eine von einer Blei/ Wismut umgebeben Kapsel, in dem sich der Stoff der abgebrannteen Brennstäbe aus den bisherigen Kraftwerken befindet. Durch die Reaktion wird Wärme erzeugt, welche zur Stromerzeugung genutzt werden kann.


    Nach Ablauf bliebe übrig: ca. 1% des voher zugeführten "Atommüll". Dieser wäre dann nach weiteren 300 Jahren Lagerung ungefährlich.


    Wir reden jetzt von 145 Atomkraftwerken in Europa, deren Abfälle weitgehend ohne Endlager aufbewahrt werden. Es ist nur 1 Endlager in Finnland, im Bau wohlgemerkt.


    Aber von alldem liest man in D nichts, denn auch das ist nicht gewollt, es verstößt gegen den Grundsatz, das Atomenergie schlecht ist.


    Gelesen in der NZZ (Neue Züricher Zeitung) am 15.02.2022 "Die Ewigkeit bekommt ein Ablaufdatum"

  • Wolf, wie kommst Du auf die Idee, dass künftig jedermann ein E-Auto fahren soll/darf? Es ist längst ein offenes Geheimnis, dass unter den derzeitigen Rahmenbedingungen bei der Energieversorgung nur das Mittel der Verknappung bleibt. Die Gründe hast Du genannt. Und das wird sich nicht nur auf E-Kfz beziehen.