Gerade Zylinderköpfe und Leistungszuwachs

  • Was heißt "bringt nicht das erwartete"?
    Ach wenn man nicht mehr Leistung hat . . . vielleicht kommen da ja noch andere Dinge dazu.
    Hat man denn mit denen wenigstens die Serienleistung oder stimmen dann die Steuerzeiten gar nicht mehr ?
    Die SP-Zylinder sind doch die gleichen wie die Serienzylinder, oder nicht ?
    Die müssen doch nicht bearbeitet werden, oder ?
    Steuereinheit wurde doch schon ne andere gewählt . . was fehlt denn dann noch ?


  • Ja, die SP Zylinder sind meines Wissens nach die gleichen. Nur hat die SP schon die geraden Köpfe gehabt. Ich hab die Tage bei ebay USA noch welche gesehen zum Verkauf. Aber glaube FÖRSTER (??) hat ja für 429 Euro ein paar im Sortiment. Ich vermute, die sind ähnlich wie die von VMN, die dafür knapp 700 haben wollten, wenn ich es richtig im Kopf habe.


    Mich würde ebenfalls interessieren, was ich alles noch ändern muss für mehr Dampf. Bis dato habe ich mich fast alles original belassen. Ich liebäugel aber mit der 500g leichteren Kupplung von thetuningworks in England.

    "Nicht jeder ist ein Superheld, auch wenn er sich für super hält."

  • Wenn du auf der Straße fährst braucht das kein Mensch. ..
    spar dein Geld für Sprit Öl und Wartung. .. :D

  • Die aufeinander abgestimmte Kombination macht es aus, die Steuerzeiten müssen zum Auspuff und der SAPC passen. Z.B mehr Verdichtung durch dünnere Kopfdichtung und ein breiterer Quetschspalt, datzu die Arrow mit nicht angehhobenen Zylindern passt schon mal zusammen.
    Aber ob es gleich gefräste Köpfe sein müssen.


    Wenn da mal ein bischen versuchen möchtest, würde ich mal die Steuerzeiten mit der originalen Fussdichtungen messen, für den Anfang eher mal auf Leistung im mittleren Drehzahlband gehen.


    Wenn es im Rahmen ist, Fussdichtung lassen und eine dünnere Kopfdichtung nehmen, dass sich ein Quetschspalt ergibt, der mit einem Sprit zu fahren ist der dir gefällt, denn um so enger der Quetschspalt, um so schneller gibt es Detos, dagegen hilft dann nur ein Kraftstoff der mehr Oktan hat.


    Wichtig ist , dass beide Zylinder exakt die gleichen Steuerzeiten und den gleichen Quetschspalt haben, gegebenfalls mit dünne Fussdichtungen aus z.B. Zeitungspapier ausgleichen.


    Wenn du mit 0.8 mm Quetschspalt fahren möchtest, brauchst dann halt immer V- Power oder Ultimate und das kann nervig werden wenn du mal eine Ausfahrt machen möchtest,
    Zur Not kann mann dann auch Oktanbooster mitnehmen.


    Es wird dann wahrscheinlich auch eine 10er Zündkerze notwendig sein.


    Das wichtigste und auch schwierigste ist aber die Vergaser auf die geänderten Verhältnisse anzupassen.


    Airbox mit größeren Einlassrohre versehen oder kaufen, aber nicht einfach ein Loch in den Deckel bohren, gibt über dieses Thema genügen zu lesen.


    Das wäre mal das einstiegs low budget Tunig.


    Wenn du mal erst angefangen hast an dem Gefährt herumzuschrauben und einen Erfolg bezogen auf Leistungszuwachs erfährst, so wird es dann bestimmt nicht die letzte Änderung sein.


    Deshalb der Hinweis auf die teure Kopfdichtung, da das öftere Auseinanderbauen nicht ausbleibt.


    Eine preisliche Alternative sind Kopfdichtungen aus Kupfer, die können auch immer wieder verwendet werden, hätte bei Bedarf noch verschieden Stärken zu Verfügung.

  • Danke, racerlupo. DAS war mal ne hilfreiche Aussage zum Thema.


    Also Sprit tanke ich generell IMMER nur Super Plus oder Ultimate. Normalbenzin vermeide ich aus Prinzip.
    Zu den anderen Dingen muss ich gestehen, daß das eher ne Sache für Guido sein wird. Ich hab keine Ahnung von Quetschkanten und ich weiß auch nicht, wie ich das daheim optimal abstimmen soll. Ich denke, dafür braucht es entsprechendes Equipment.


    Die, waren es 34mm(???), Rohre in der Airbox kenne ich. Da haben wir noch nen fertigen Deckel rum liegen. Im Moment ist nur ein grober Filter drinnen von Pipercross. Aber das Motorrad ist ja auch erst vor ner Woche auf die Straße gekommen und hat gerade mal 260km auf den neuen Kolben.


    Vielen Dank für die Antwort. Damit kann ich arbeiten.

    "Nicht jeder ist ein Superheld, auch wenn er sich für super hält."

  • Zitat

    Original von racerlupo
    ..so enger der Quetschspalt, um so schneller gibt es Detos, dagegen hilft dann nur ein Kraftstoff der mehr Oktan hat.


    Tach auch


    Das kann man so nicht stehen lassen.


    Wenn der Quetschspalt zu groß ist könnte sich dort zündfahiges Gemisch sammeln, welches unkontrolliert verbrennt.


    Wenn man natürlich nur fleißig den Kopf abdreht, ohne den entsprechend den Brennraum zu vergrößern, wird natürlich irgendwann die Verdichtung zu hoch.
    Das hat aber nichts mit dem Quetschspalt im engeren Sinne zu tun.
    Wenn der zu klein wird, klopft der Kolben an die Kante.


    Grüße
    Dirk

  • Also zum Verständnis: Es geht bei der Geschichte mit den Köpfen um höhere Verdichtung im Brennraum und um eine optimierte Anordnung der Zündkerze, mittig in diesem. Das hab ich vom Prionzip her richtig verstanden, oder?


    Sollte nicht auch OHNE weiteres Tuning durch die anderen Köpfe die Verdichtung steigen? Dafür sind die Köpfe doch da, oder hab ich da was missverstanden?


    Mein 22D30 SAPC ist ohne Abgsnorm Restriktionen, steuert die Schieber anders an und Nebenluft etc. So war das doch laut SAPC Liste. Die Membranen verbessern das Ansprechverhalten. Und der Auspuff ohne Kats bringt Gewichtsersparnis und etwas Mehrleistung. So hatte ich mir das als Nicht-Zweitakt-Spezi angelesen in diversen Beiträgen.


    Da jetzt mit Gewicht ziemlich Ende ist und die anderen Dinge fertig sind bleiben mir nur noch die erleichterte Kupplung und eben die geraden Köpfe. Die Kupplung ist kein Dinge, raus und rein und fertig. Aber die Zylinderköpfe sind wohl ne Kunst für sich.

    "Nicht jeder ist ein Superheld, auch wenn er sich für super hält."

  • Hi


    ist zwar nicht deine Frage aber ein zielführender Vorschlag.


    Nimm deine Kiste und mach ausgiebig Ausfahrten.
    Erst dann entscheide für dich, ob und wenn ja wo du gern im Band mehr Leistung hättest.

  • Das kann ich Dir jetzt schon beantworten, da ich kein Schleicher bin. Wenn wir Runden drehen, dann hänge ich fast nur im Volllastbereich, sprich irgendwo über 9k rpm. Da oben hätte ich auch gerne Leistung. Untenrum ist bei nem 2Takter ja eher schlecht.
    Der Auspuff brachte oben herum schon mehr Zug, das merkt man. Angeblich soll die erleichterte Kupplung ähnliches Bewirken, kostet aber satte 1000 Euro.


    Ich wäre dankbar, wenn mir jemand klipp und klar sagen würde was ich verbauen muss und auf was zu achten ist, bzw was eingestellt werden muss danach.

    "Nicht jeder ist ein Superheld, auch wenn er sich für super hält."

  • Köpfe mit gerader Kerzenbohrung bringen nicht viel. Wichtig wäre die Festlegung auf eine Verdichtung von ca. 13:1 oder geringfügig mehr (geometrisch). Kannst Du errechnen oder auslitern. Dann kann man etwas mehr Vorzündung einstellen, entweder über den Keil des Polrades oder versetzen der PickUps um 2 Grad, ca. 1,8 mm. Letzteres bringt lt Prüfstand 2 PS. Dann sind aber 98 Oktan das Mindeste! Alles ohne Gewähr!!


    oder du läßt es wie es ist und fährst mit S 95, probiers!

    Einmal editiert, zuletzt von hoffmahe ()