Oh je...
Ich werde das Ding in den ESD schrauben (BB-Lambda ist immer mit Heizung!) und mal messen was sich da tut. Meine LED-Anzeige ist bis 0.8 ausgelegt, ich habe also hoffentlich nicht immer alle Lämpchen am leuchten :)
Aber: Das Gemisch ist ja nicht konstant, gerade um Pmax ists gerne etwas magerer, von daher VERMUTE ich dass es in dem Bereich schon über 0.8 liegen müsste damit unter- und oberhalb davon überhaupt noch was geht.
Gestützt wird diese Annahme bei meiner RGV von der Tatsache dass sie mit 300/310 statt 250/260 um Pmax herum auch noch ohne zu stottern läuft, aber eben um 9-10k bockt.
Im Gegenzug kannst mal das NLS offen lassen. Davon geht der Motor auch nicht gleich fest, bringt aber deutlich weniger Spitzenleistung und dreht besser aus. Will sagen dass ne "Kampfbedüsung" schwerlich mehr Spitzenleistung bringt sondern eher besseres Überdrehen. Gerade Leistungskurven mit breitem Plateau an der Spitze nähren den Verdacht dass die Bedüsung eher zu mager ist.
Deshalb haben PR ja auch ein PWJ welches nur in einem kleinen Bereich offen ist, also beim Überdrehen wieder zumacht. In der RGV könnte man dazu das NLS nehmen, also über Pmax dann wieder aufmachen. Es traut sich ja nur keiner :D
Dass von den reinen Lambdawerten bei der Geschichte nichts gescheites rauskommt vermute ich auch schon deshalb hab ich das Ding bis jetzt noch nie eingebaut. Denn auch mit Sonde wird man den Kompromiss finden müssen möglichst un-mager für Pmax zu machen ohne dass es darunter/darüber zu viel Leistung kostet.
Ich möchte halt mal wissen ob sich das alles wirklich so verhält und ob diese unterschiedliche Bedüserei R-L bei der typischen Serienstreuung überhaupt sinnvoll ist...
Das einzige was mir noch "Sorgen" bereitet ist die Sonde mit dem Öl und der Grad der Fehlmessung durch unverbranntes Gemisch. Theoretisch sollte ja unterhalb Reso ziemlich viel unverbranntes Gemisch in der Auspuff kommen und die Anzeige entsprechend zu mager melden. Aber wie ist es bei Teillast? Bleibt da überwiegend alles im Zylinder?
Gruß J-C