Kurze Frage: Gaserabstimmung



  • ....moin Claudio,


    das mit den LLD und PAJ, dass habe ich in den Griff bekommen....zwar etwas fett-geht aber. Nur das mit der Serienbestückung der MJ-270/280 habe ich wieder verworfen. Das war eindeutig zu mager. Mit Clip an der Nadel in der Mitte ging rein gar nichts. Somit habe ich die MJ-280/290 belassen. Hier habe ich den Clip eine Position rauf gesetzt (also die Nadel eins tiefer) und das Anfahren ist kein Problem. Jetzt können die wärmeren Zeiten ruhig kommen, dann kann ich die komplette Einstellung vornehmen.


    Danke und Gruß
    Volker²

  • Uiui!


    Das Nadel umhängen ist aber gefäährlich. Die Clips gaukeln da ne Einstellmöglichkeit vor welche eigentlich gar nicht existiert. Wenn man mal nachrechnet wie viel eine Clipposition ausmacht landet man schnell dabei dass man quasi ne ganze Düsenstock-GRUPPE übersprungen hat (z.B. N-8 statt O-8). Also ICH würde höchstens in 1/4 clip-Sprungen anfangen (per Unterlagscheiben).


    Nadel gleich eines runter, da hätte ich echt Muffensausen...


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Bei Mikuni-Nadeln gilt folgende Gleichung:


    Wenn die Nadel auf der letzten position ist (1. oder 5.) dann kann man den düsenstock wechseln (1 kleiner bzw 1 größer) und wieder mit dem clip in der mitte anfangen.


    Wenn man stattdessen immer zu mager oder zu fett ist und somit eine dünnere oder dickere nadel bräuchte mit den selben winkeln, dann kann man einen düsenstock mit der gleichen nummer und anderen buchstaben nehmen.


    Was mich etwas stutzig macht ist dass die std-nadel normalerweise beim aprilia/suzuki motor immer anfahrtsprobleme macht.


    Das mit dem clip umhängen ist nix anormales.
    In Italien fahren wir das ganze jahr über mit der gleichen bedüsung und ändern von sommer auf winter nur die clip-position von 3. zur 4. kerbe.



    Nun bringt mich das also auf den gedanken dass mit der nadel in der 3.kerbe, Volkers Motor eine kleinere lld akzeptieren würde. Der rest bliebe gleich.


    Was die HD's betrifft bin ich mir sicher dass die zu groß sind.


    Wenn das motorrad jetzt aber halbwegs gut geht, lass es so, der motor ist nicht so empfindlich.


    Wenn dann etwas mehr freiziet da sit und bessere bzw stabilere wetterbedingungen machst einen plug-chop auf der deutschen autobahn (seit forh dass ihr sowas habt!!!!!) und zeig uns mal das bild.

    Nur Idioten setzen sich für andere ein....ich bin von dieser Krankheit geheilt.

    Einmal editiert, zuletzt von sputnik81 ()

  • Hallo,


    Wie kommst da drauf dass Nadel einmal durch = 1 Düsenstock sein soll? Bzw wo ist die "Gleichung" her?


    1 Düsenstock-Nummer (Zahl) sind doch nach Datenblatt 0.005mm Durchmesserunterschied. 1 Buchstabe 0,05mm.


    1 Clip runter sei mal 1mm (sollte eher mehr sein), bei 1,75° Nadelwinkel (GH-Nadel) macht das 0,03mm dicker. Also 6 mal mehr. 5mm von oben nach unten bei 1.75° macht 0,15mm, also locker 3 Buchstabengruppen a 0,05mm.


    Bin ich nun aufm Holzweg? Aber auch das Kitmanual empfielt die Finger von der Nadel zu lassen weil das viel zu grob ist


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Hallo JCN,


    aber was soll ich machen :nuts:


    Nach all den Umbauten, hängte ich die Gaser mit der unveränderten Serienbestückung wieder ein:


    NJ: O-9
    MJ: 270/280
    PJ: 20
    PAJ: links 0.6 / rechts 1.1 (warum auch immer das bei mir so unterschiedlich war und ist)


    Hier lief gar nix richtig. Vieeel zu mager das alles war. Im Standgas lief sie eben viel zu trocken und das Gasgriffdrehen, reagierte erst bei ~2500rpm und das auch nur ganz vorsichtig, da sie sonst abgestorben ist mit einem kräftigen "möööööp". Drehte ich langsam am Griff, da reagierte sie richtig klangvoll und gut......aber eben viel zu mager und trocken-das konnte ich noch einschätzen, dass dies nicht die Position war die ich suchte.


    Und da ich ja auch auf die katlose Bestückung umstellen wollte, habe ich das getan. Jetzt habe ich bei der Gasgriffdreherei ein gutes Gefühl. Sie reagiert spontan.....aber nicht zu trocken und oder mager. Das Anfahren geht jetzt auch besser.


    Gruß
    Volker²

  • JCN: hab ich auf irgendeinem Forum für Snowmobile racing oder Kart racing her. Hatte mir damals alles aufgeschrieben.
    Das mit dem buchstaben bezieht sich auf den Zylindrischen teil. Der abstand zwischen den kerben beträgt 0,5mm falls ich mich nicht irre, nicht 1mm.


    Ich glaube dass so ne ähnlich anleitung sogar auf der mikuni seite steht.


    Was das mit der düsennadel betrifft: stelld ir vor dass manche vergaser wie Keihin PWKs zumbeispiel keine möglichkeit geben den düsenstock zu ändern....Da wird nur mit der nadel gespielt.
    In manchen GP-WM Teams kommen auch Keihins zum einsatz...und auch da werden...nur Düsennadel (clip-positionen oder andere nadeln), HD, LLD und PWJ verstellt.

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  • Hoi!


    Nach Mikuni beziehen sich die Buchstaben auf den kegelförmigen Teil der Nadel. Gerader Teil ist die erste Zahl. Pro Buchstabe 1/4 Grad also A=0.25°, B=0.5°... Mehrere Buchstaben bei abgestuften Winkeln, bei unseren Moppeds 2 (91 und RS=GH, 92/93=FL).


    Zum Setup: Du brauchst ja keine wechselbaren Stöcke, kannst ja genauso gut unterschiedlich dicke Nadeln nehmen. Argument dafür dass die Clipspielerei bei der RGV nicht gefährlich ist ist das keines. Die GP-Fritzen haben doch ganzte Nadelsortimente...


    Ich hatte bei einem O-8 statt O-7 eine deutliche Änderung bemerkt deshalb würde ich bei der Nadel eben auch nur mit Vorsicht drangehen.


    Wollte auch keine Riesendiskussion vom Zaun brechen sondern nur drauf hinweisen dass die Spielerei mit den Clips nicht so harmlos ist wie es scheint. Statt Clips wechseln kannst fast genauso gut mit Stöcken, Leerlaufdüsen oder Leerlauf-Luftdüsen spielen, die gibts auch fein abgestuft und man weiss in etwa was passiert.


    Generell würde ich mich auch nicht allzu weit von Seriensetup entfernen, ansonsten geraten alle Übergänge etc doch schnell aus den Fugen.


    Gegen mageren unteren Bereich hilft auch schon sehr effektiv das Leerlauf-NLS stillzulegen/zuzustopfen, davor würde ich mit Abstimmungsarbeiten da unten erst gar nicht anfangen.


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller


  • was hast du denn überhaupt mit deinen zylindern gemacht etc? du hast ja dran rumgefummelt, und da kann man auch viel ganz schnell kaputt machen. daher lass mal hören
    wenn du mit der abstimmung nur wegen kanäle angleichen und übergänge gehäuse zu zylinder etc angleichen danach so weit von der serienbedüsung weg bist, dann würde ich mal schauen obs irgendwo falschluft zieht, ein kw simmerring defekt ist oder der wasserkanal nicht 100% zum kurbelgehäuse hin abdichtet etc...

  • Ic hab O-8, O-9 und P-2 drinenne gehabt je mit standard nadel und auch mit kitnadel.


    Es passiert nichts tragisches, glaub mir. Du merkst nur dass das vergsersetup dann irgendwann nicht mehr auf änderungen von düsen (MAJ, PAJ, LLD und sogar HDs) reagiert weil dann irgendow ein limitierendes element ist.

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  • .....hi Benny,


    rumgefummelt klingt gut...oder auch nicht, wie man es liest.


    Ich habe alles Serientoleranzen beseitigt. Angefangen von den Übergängen der Gaser zum Membrangehäuse und von hier in das Kurbelgehäuse. An den Zylindern und den Schiebern ebenfalls. Kaputtgefummelt, habe ich (hoffentlich) nichts. Beim Einbau des gesamten Gedöns, da habe ich alle Dichtflächen zusätzlich mit Dirko-rot bestrichen......also unterhalb und oberhalb der normalen Dichtung. Auch die Membranblöcke, habe ich so eingebaut. Falschluft kann ich verneinen. Das habe ich schon abgeprüft......da ist nix, was irgendwie undicht wäre.


    Das Einzige was mich momentan noch etwas unstimmig stimmt, ist, dass es aus den beiden Endtöpfen leicht tröpfelt. Da ich aber schon seit der ganzen Abstimmerei (die zieht sich schon einige Wochen hin...wegen meiner Schichten, immer mal eine bis zwei Stunden am Tag) keinen Wasserverlust feststellen konnte und am Einfüllstutzen auch kein Ölfilm ersichtlich ist, kann ich das bis jetzt auch ausschließen. Nach einiger Überwindung brachte der "Lecktest" auch nix zu Tage......es wird schlußendlich nur Kondenswasser sein. Meine RS steht seit wenigen Tagen wieder an der freien Luft. Sollte es doch ein kleiner Weng Kühlwasser sein, so müsste das Moped ja auch ziemlich bis leicht weißlich nebeln. Aber auch das ist nicht feststellbar. Wenn das Moped schön warm gelaufen war, ist fast nix mehr mit Nebel.....nur wenn mal etwas beherzt am Gas gezogen wird. Aber das scheint ja normal.


    VG
    Volker