jou, jetzt soll ich mir son apparat zusammenbauen um nebenluft zu prüfen.
Das man da Schrauben muss ist klar aber ich bin doch kein Hobby düsentrieb.
Wenn die Kiste soo anfällig ist, wie konnten dann die 16jährigen halbstarken [nicht böse gemeint) damit fahren ohne das alle 1000km der Motor hops geht.
Irgendwo hörts auch auf...
Ist nicht so.
Der Rotax ist an sich kein schlechtes Aggregat, hat aber definitiv Schwachstellen.
Deswegen haben die Mopeds auch so wenig Kilometer. Die sind meistens irgendwann mal verreckt und dann hatten die 16 jährigen ganz schnell kein Geld mehr zum richten lassen. Dann steht's meistens ne Weile und irgendwann wird's so schlecht wie möglich und so günstig wie möglich repariert und dem Nächsten Blauäugigen untergejubelt.
Und wenn dann das ohnehin schon anfällige Aggregat billig repariert wurde und der nächste nen Sportauspuff oder sonst irgendwelche Kapriolen Dranmacht ist das Zeug nur noch am verrecken.
Gibt noch paar wenige die noch Original unverbastelt sind und auf der originalen Garnitur 30000km haben aber man fährt besser wenn man sich günstig was runtergerocktes schießt und alles neu macht.
Das mit dem Nadellager ist öfter schonmal vorgekommen. Passiert gern, wenn man beim Kolben und Zylinder Tausch vergessen hat ,das Nadellager zu bestellen und dann das alte wieder einbaut. Weil bei den Kolben ist ja keins mehr dabei. Den Schaden gab's aber auch schon bei neuen.
ich kann die teilweise beipflichten einen noch laufenden Motor nicht zu zerlegen. Die andere Seite der Medaille ist aber, dass wenn der Motor dann hops geht, dass der Schaden meist größer ist. Wenn das untere Pleuel um die Ohren fliegt, wird die Nicasillaufbahn nicht einfach nachhonbar sein, sondern muss neu beschichtet werden. Die originale Beschichtung beim Rotax Zylinder ist auch etwas robuster, was für einen Wartungsintervallausbau mit nachhonen + neuen Kolben spricht (ca. 180€ vs. 350-400€ für neu beschichten)
Ebenso wird der Zylinderkopf Fremdkörpereinschläge haben und ist ggf. zu tauschen, nachzusetzen o.ä.
Ich will damit nur sagen, dass wenn man bis zum bitteren Ende fährt, der finanzielle Aufwand im Nachgang oft größer ausfällt, als eine präventive Wartung und vielleicht verschenkte 3000-5000km mehr Laufleistung die noch gegangen wären.
Ein Zylinder zu ziehen, nachzuhonen und neuen Kolben zu stecken lohnt sich m.M. präventiv auf jeden Fall, da der Aufwand sehr überschaubar ist.
Klar, die Kurbelwelle mit neuem Pleuel zu pressen ist arbeitstechnisch aufwändig, erfordert mehr know-how etc. Aber wie auch geschrieben wurde, so bei um die 30tkm, mal mehr, mal weniger ist das Pleuel auch am Ende. Das sagt einfach die Erfahrung bei den Rotax 122 Motren und das wurde hier auch mehrfach so kommuniziert. Das radiale Spiel könnte man aber dafür wenigstens messen, wenn der Zylinder gezogen ist.
Vielleicht wäre es auch eine Variante, sich über Kleinanzeigen o.ä. einen Ersatzmotor zu besorgen, gerne defekt, den neu aufzubauen, dabei zu lernen und wenn der ursprüngliche Motor flöten ist, kann man schnell tauschen und dann wieder den ausgebauten mit vielleicht mehr Erfahrung revidieren. Letztendlich wenn man eine RS 125 oder allgemein 2-Takter fährt, muss man sich an diese Dinge herantasten und gewöhnen.
Anfangen würde ich mit dem WHB für den Rotax 122 mal zu lesen, dann beantwortet das viele deiner Fragen. Und vielleicht bekommst du dann auch ein Gefühl, ob du dir das zutraust oder doch den Motor von einem Profi revidieren lässt.
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Stimmt definitiv alles aber wenn man halt nicht gut schrauben kann oder kein Equipment hat , dann wird das schwierig.
Dann wird's aber auch schwierig mit dieser Art von Motorrad. Denke er wird mit 17 auch nicht unbegrenzt Geld haben.
Allein die Teile für das revidieren sind preislich sehr gesalzen. Da ist dann noch kein Arbeitslohn und kein Ein- und Ausbau dabei.
Ich bin neu hier, und schade das ich euch direkt mit einer Frage anstatt Antworten belasten muss.
Bei meiner PY mit offenem Auspuff (ori), Unbekannter HD etc. Vermutlich erster Kolben obwohl bereits bei 29.5tkm.
Habe ich ein Problem, sie ist bereits ab 10.4 Ausgefahren, ich habe sonst keine Probleme, sie läuft gut und hat auch Power. Allerdings fährt sie nur bis max 140kmh (ich 75kg) und hat ab 10.4 keine Leistung mehr, dreht höher aber es kommt nichts.
Ich tanke immer 98/102 Oktan, Castrol Power 1 und pflege sie sonst auch gut. Habe sie mir 26tkm gekauft und Service gemacht. Historie ist mir auch alles beinahe komplett bekannt. Nun habe ich überlegt einen Kolbenwechsel zu machen. Wäre Mitaka okay? 1 Ring oder 2 Ringe? Plane ca. 8000km bis zum nächsten Kolbenwechsel.
Wäre wirklich nett wenn mir wer Helfen könnte oder eine Richtung geben könnte.
Meine Verdächtigungen sind:
HD zu klein/gross (sollte Stock sein)
ALS vielleicht etwas verunreinigt
Krümmer auf Gianelli wechseln
Die einzigen Änderungen so wirklich sind die Polini Luftfiltermatte und Hartrusion Ansaugmuffe.
Danke euch! Ich hoffe wir finden eine Lösung.
Liebe Grüße aus Lörrach
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Dieses bis 140km/h und nicht weiter als 10400 ist wie der John bereits gesagt hat die Auslasssteuerung.
Abgesehen davon, dass es nur ganz wenige mit Originalmotor bis 29500km schaffen, glaub ich nicht dass das an deinem Motor selber bzw an der Kompression liegt. Genauso wenig glaub ich, dass die originale Garnitur verbaut ist. Bestimmt schonmal instandgesetzt.
Hab das Problem mit 16 auch gehabt, bei mir hat der Solenoid angezogen usw , bis ich gemerkt habe, dass der Zug gar nicht eingegangen ist
Bei dir macht er entweder nicht auf oder ist verstellt und macht nur bedingt auf. Das merkt man deutlich, eine verhauene Auslasssteuerzeit frisst mächtig Leistung, weil dadurch der Auspuff nicht das tun kann , was er soll.
Würde jetzt nicht anfangen akribisch den laufenden Motor auszubauen.
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Wenn du das gemacht hast ,machst du mal das Schieber Gehäuse ab und BRINGST UM HIMMELSWILLEN KEIN DRECK IN DIESEN KANAL.
Dann baust du den Schieber mal komplett aus und baust das gehäuse ohne Schieber wieder dran.
So macht sie n bissl mehr Krach, ist zum Testen aber egal.
Und dann gibst ihr mal mit warmem Motor komplett Feuer, bis 8000 geht nix und danach muss sie in der Regel los marschieren und Richtung 150-160 kommen.
Tut sie das nicht, ist dein Motor fritte!
Dieses Experiment kostet nix und du kannst in der Regel auch nix kaputt machen.
Bedenke aber :
Du hast wie ich das gelesen habe den originalen PY Auspuff dran, der dreht ohnehin nicht gerne über 10500 , Problem ist der Kat. Trotzdem sollte sie Tacho um die 155-165 laufen.
Ist jetzt aber kein Grund irgend n Sportauspuff dran zu machen, das löst das Problem auf keinen Fall.
Mach das Experiment bevor du da anfängst den Motor zu zerrupfen. Ich schließe mich zwar meinen Vorrednern an und empfinde eine gut ausgestattete Werkstatt ebenfalls als sehr notwendig aber den Motor zu revidieren und ein und Auszubauen ist wenn man's noch nie gemacht hat nicht ganz ohne und schon gleich 3 mal nicht mit nem 40€ Aldi Werkzeugkasten.
Als ich letztes Mal mit meiner RS unterwegs was ging sie während der Fahrt einfach aus..
Ok, dachte vielleicht Kolbenfresser aber das war nicht der Fall…
Dann habe ich alles auseinander gebaut, Motor raus, sauber gemacht, Vergaser Ultrashallbad und und und…
Naja jetzt zu meinem Problem, sie will einfach nicht Anspringen, zündfunke da, Benzin da, Anlasser neu, Zündspule neu, Zündkerze neu und alle Steckberbindungen geprüft, ich weiß um ehrlich gesagt nicht mehr weiter…
Vielleicht kann mir ja hier jemand helfen oder Tipps geben…
Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen fahrt vorsichtig, genießt das Wetter und ein schönes Wochenende
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Hey hey ,
Den Seitenständer kannst du ganz einfach prüfen in dem du den Stecker trennst und die beiden Pole brückst.
Geschädigte Einlassmembrane können auch so ein Verhalten verursachen. Einfach mal den Lichttest machen.
Sich langsam verabschiedende Wellendichtringe können sowas auch verursachen. Ich meine aber, dass du dein Block erst neulich revidiert hast.
Die NGK BR10EG mögen es in der Tat nicht ,wenn sie durch absaufen in Sprit getränkt werden, glaube jetzt aber ehrlich gesagt eher weniger dass das dein Problem ist. Kerze ist ja neu.
Hast du noch einen Unterdruckbenzinhahn verbaut?
Wenn ja, den mal prüfen, die sind meistens Fehleranfällig. Dabei auch gleich gucken ,dass die Verbindung zum Vergaser da ist..
Am Ständer gibt es auch so ein Pin, der den Kontakt zu macht wenn er oben ist . Wenn die Mopeds schonmal auf der Seite lagen ist das meistens ,,angeknackst" und verabschiedet sich früher oder später. Auch die Stecker Verbindung kann einen schaden haben.
Wenn Leerlaufleuchte geht und die Kerze Funkt, schließe ich die CDI eigentlich auch aus. Die macht was sie soll. Wenn die Batterie einigermaßen was taugt funkt sie. Manche funken sogar noch mit 7v Bordspannung.
Gleichrichter verreckt auch ganz gern mal, da spielt dann deine Bordspannung verrückt. Musst du mal durchmessen. Am einfachsten ist die Anzeige im Tachodisplay.
Dass deine Spritleitungen, Luffi Matte usw frei von Dreck und Krempel der da nicht hingehört ist setz ich jetzt einfach mal voraus.
Da kannst du mal selber am Unterdruck mitm Mund saugen, dann müsst aus'm dickeren Schlauch Sprit laufen.
Kolben Zylinder müssen natürlich noch genug Kompression haben aber wenn du keine Beschädigungen siehst, müsste sie spätestens nach gewaltigem Anschieben sofort kommen.
Ansonsten kann ein ausgenudelter Gasschieber oder Düsenstock auch sowas verursachen. Das kommt aber eher schleichend.
Bei mir hab ich den Eindruck, dass das Getriebe sich beim Erreichen der Betriebstemperatur des Getriebeöls bzw der Richtigen Viskosität deutlich besser schalten lässt. Wenn sie kalt ist, muss ich auch im Rollen den Leerlauf schnappen. Wenn sie aber richtig Temperatur bekommt und liefern muss, läuft das Getriebe und auch das schalten in den Leerlauf butterweich.
Ich benutze 10W40 von Elf.
Das 75W90 hat bei mir auch nie funktioniert, der Vorbesitzer hat das immer gefahren. Die Folge war, dass ich die ganze Kupplung samt dem Öl rausgeworfen hab. Das 10W40 von Castrol lief auch nicht so gut wie das Elf.
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Habe jetzt den Zug neu geordert, hoffe danach ist das Thema dann erledigt.
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Umso mehr der Auslass freigegeben ist, desto weniger Leistung ist theoretisch unten Rum da. Das stimmt soweit schon. Aber das ist nicht so, dass sie dann absäuft.
Bin letzten Sommer selbst knapp 2000km in den Urlaub mit daueroffener Stellung gefahren. Da hast du von 2500 bis dir der Reso ins Kreuz haut, halt deutlich weniger Leistung. Aber stottern tut da nix. Höchstens kurz vorm Reso. Von dem kleinen bisschen wie bei dir, sollte da nix passieren.
Zu 1: heute kommt ein neuer, der alte ist von außen ziemlich rissig, von innen zwar nicht erkennbar, dennoch neu bestellt.
Zu 2: Chokenippel ist nicht gewechselt, jedoch gereinigt. Man merkt auf jeden fall einen krassen unterschied zwischen Choke gezogen und Choke nicht gezogen. Evtl. bestelle ich mal den Nippel neu. Zug ist neu.
Zu 3: das hatte ich gar nicht erwähnt - es ist grad ein Polinifilter verbaut (hab leider keinen originalen zum Moped bekommen) - sieht aus wie Serie, aber ist halt blau :D - sind die schrott?!
Zu 4: Kompression wollte ich heute messen, Geräte habe ich alle da. Glaube und Hoffe auch nicht das da was ist, der wurde erst verbaut.
Zu 5: nein kein Unterdruck, dennoch habe ich auch einen neuen bestellt - der schließt nicht mehr richtig wenn ich ihn zu drehe hab ich gemerkt als ich mehrfach den Tank wieder runter genommen hab. Ob der Durchfluss bei offener Stellung jetzt "gut" ist kann ich nicht beurteilen.
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Was für ein Polini Filter?
Wenn es eine Schaumstoffmatte ist ,sollte da nix verkehrt sein. Wenns ein Pilz ist schon, Bodo hat bereits erklärt, was es mit der Resonanz von der originalen airbox auf sich hat.
Die von mir angesprochene Dämmung im Luftfilterkasten ist übrigens am Deckel angebracht. Das Auflösen von diesem Material Kann bei dem Alter von dem Moped durchaus möglich sein.
Die Zuleitung vom Tank zum Vergaser kannst du auch mal prüfen. Kostet Nix und geht schnell. Sollte den richtigen Innendruchmesser und eine gescheite Wandstärke haben, dass er beim Tank runter klappen nicht verknickt.
Sprit sollte auch nicht uralt sein.
Wenn du gewisse Anschlüsse am Vergaser zb. Unterdruck oder Öl , nicht benötigst musst du diese ebenfalls verschließen.
Schwimmerstand kannst du auch nochmal kontrollieren, ob der passt.
Zündkerze würd ich eine Br10EG oder noch besser eine EIX nehmen aber darin liegts ganz sicher nicht.
Ansonsten müssen Membrane nicht direkt gut sein, nur weil kein Licht durchscheint. Mittlerweile gibt es haufenweise Mist zu kaufen der von irgendwelchen Vorbesitzer mal verbaut wurde, weil ,,Carbon“ auf der Verpackung steht.
Auch das Schwimmernadelventil sollte man nach dem Reinigen beim einbauen unbedingt wieder mit einer passenden Dichtung versehen, sonst sitzt es tiefer als normal und der Schwimmerstand ist falsch.
habe mir letzte Woche eine RS 125 MP gekauft, gedrosselt auf 11KW, 110HD und Auslassschieber abgesteckt (so richtig laut Papieren).
Bevor ich auf 22KW Variante + Arrow ABE Anlage umgebaut habe, vorher den kompletten Vergaser zerlegt und im Ultraschallbad gereinigt - sieht alles mM nach nun super aus. Ebenso einen neuen originalen DellOrto Dichtungsatz damit direkt alles ausgetauscht werden kann. Habe den PHBH 28 BD nun auf die 22KW Variante umgebaut (erstmal HD 125) mit Arrow ABE Anlage. Standgas habe ich perfekt hinbekommen, läuft bei so ca. 1200-1500upm wenn sie warm ist (mit Choke am Anfang bei ca. 1800-2000?). Auslassschieber habe ich komplett gereinigt, Magnetventil funktioniert auch und ist leichtgängig.
Jetzt habe ich das Problem, dass die Gasannahme vom Standgas bis ca. 5000-5500upm sehr zäh ist und sich so extrem gequält anfühlt. Wenn ich über 5000 komme dreht sie ganz frei hoch, so wie man es kennt und bei 7500-8000 geht auch der Auslassschieber auf/raus. HD 125, Choke 70, LLD 62, Mischrohr 62, Düsenstock BN266 - Luft/Gemisch Schraube hab ich 2 Umdrehungen draußen, habe auch schon 2,5 und 3 (wurde schlechter) probiert. Neue BR10ES ist verbaut, Dichtungen Membrane zu Zylinder scheint für mich OK. Habe schon versucht die Nadel höher oder tiefer zu hängen, in dem Gas/Drehzahlbereich aber wahrscheinlich unerheblich.
PS: Motor ist überholt, neue Simmerringe, Lager, Dichtungen etc. (Habe bereits die Lichtmaschine demontiert aber der Simmerring ist furz trocken - dort kann ich Falschluft glaube ich erstmal ausschließen). Neuer Zylinder von Mitaka ist montiert (wurde noch gar nicht gefahren, lief nur mehrfach im Stand)
Irgendwie weiß ich nicht was ich noch weiter probieren könnte was das Problem beheben kann. Hat jemand eine Idee?
Danke!
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Wenn ich das richtig verstanden habe dreht sie beim Anfahren zäh hoch.
Das Leistungsloch, das die Nippondenso QCA91 von Haus aus hat macht sich nur bei ca. 6000 bemerkbar. Davor passiert da nix.
Mir würden 3 wesentliche Ursachen einfallen :
1. Membrane :
Wenn die nicht mehr ganz dichten, dann nimmt sie auch schlecht Gas an. Dann sollte sie jedoch auch bescheiden anspringen.
2.
Ich habe in deinem Beitrag soweit mal nicht gelesen, dass du den Choke Kolben / Chokenippel getauscht hast.
Der Chokenippel hat vorne ein Gummi was den Chokekanal abdichtet. Ist ein Fremdkörper in der Chokekammer drinnen oder ist die Gummifläche vorne am Nippel ausgehärtet, kommt immer Sprit über das Chokesystem in das Gemisch. Dann hättest du durchgehend ein überfetten.
Auch ein Zug , dessen Sehne leicht verfranzt ist, kann den Chokekolben durchgehend auf halboffener Stellung halten, das wäre auch ungünstig. Er muss vollständig schließen.
Bei mir war mal das Gewinde leicht ausgerissen und verursachte Spiel , da hat sie dann auch unten Rum zäh gedreht.
3.
Im Luftfilter ist original so unnütze Dämmmatte drin. Sowohl diese als auch eine alte Luftfiltermatte kann anfangen zu bröseln und im Leerlaufkanal stecken bleiben. Trotz frisch gereinigtem Vergaser. Da wäre das gesamte Leerlauf System fehlerhaft und der Vergaser funktioniert nur richtig, wenn bei weit geöffnetem Schieber, zusätzlicher Sprit aus dem Düsenstock gefördert wird.
4.
Der Mitaka Zylinder ist nicht das allerbeste. Viele haben damit schon üble Erfahrungen nach kürzester Zeit gemacht.
Wenn man eine Rs125 besitzt, kommt man früher oder später nicht mehr drum herum ein Kompressions-Messgerät zu besorgen. Vielleicht kannst du mal messen. Das sehe ich allerdings eher als unwahrscheinlich.
5.
Wenn du ein Unterdruckbenzinhahn , (der sehr fehlerhaft sein kann) verbaut hast, kann der ebenfalls für einen schlechten Motorlauf sorgen. Das sollte sich jedoch eher oben rum bemerkbar machen.
Wenn du einen grösseren Ansaugschnorchel nutzt (entweder originalen in der Mitte kürzen und inneren Teil nach aussen drehen , Hardrusion 3D - Druck oder Abstract Racing) dann könnte das ganze mit 1-2ps mehr Leistung belohnt werden. Die Leistung wird ebenfalls eher nach oben geschoben.
Auch gilt, Je größer der Vergaser , desto mehr reagiert er auch auf Klimatische Veränderungen.
Um den 34er sinnvoll nutzen zu können, sollte meiner Meinung nach der Einlass vergrößert werden. Für alles bis ca. 35ps reicht der 28er. Natürlich haben diverse Leute auch schon mehr geschafft.
hat evtl. jemand eine Jolly Anlage für eine RS da liegen, die er nicht mehr benötigt oder auf der Straße nicht fahren möchte?
Welche Jolly Anlagen gab/gibt es für die RS125? Standard und Corsa?
Danke und VG
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Moin,
Es gab Strada , Sport Pro und Corsa.
Strada ist für den Serienmotor und läuft sehr ähnlich wie die Arrow / Gianelli ABE Anlage, die nur die Hälfte kostet.
Die Sport Pro ist genau gleich gebaut, allerdings kann man den Endrohrdurchmesser in der Dicke verstellen. Der Gedanke dahinter ist, dass man die Anlage für mehr Hubraum tauglich macht.
Die Corsa ist die Variante, die für gut optimierte Motoren gedacht ist. Ebenfalls besteht die Möglichkeit den Endrohrdurchmesser zu verstellen. Optimiert heißt : größere Vergaser, andere Verdichtung oder Änderung von Steuerzeiten oder Zündung.
Hätte noch eine Corsa da, die ich auf der Straße nicht mehr fahre.