Beiträge von Keo

    Hat das Pleuel am Ausschnitt für den 5. Kanal geschliffen? Sieht auf den Bildern so aus.

    Das die Kerze wie verschweißt war lässt mich auf zu hohe Temperatur schließen. Aber der O Ring vom Kopf sieht i.o. aus.

    Alternativ saß sie so stramm weil der Brennraum durch die Kugeln verdichtet wurde.


    Nächster Erklärungsversuch wäre, dir hat jemand die Kügelchen in den Auspuff getan. Sind sie magnetisch?

    Hast du nur 2 gefunden?

    Bitte helft alle mit, damit Dirk bald wieder Gamma fahren kann! Spendenkonten sind bereits eingerichtet. :thumbs_up_medium_dark_skin_tone:


    Achtung das ist eine Falle! Wenn man genau hinsieht wurde das Foto gefotoshopedededed.

    Ich hoffe ich konnte weiterhelfen :squinting_face_with_tongue:

    0,15mm Ringstoß kommt mir etwas wenig vor.

    Ich bau die immer mit 0,3mm ein :ichsagnix:


    P.s. der kurze arrow stutzen hat auch ABE oder hastu in der ABE wo gelesen das der lange zu zum vewenden ist :ichsagnix:

    Kommt mir auch wenig vor, vorallem das bis 0.05mm toleriert wird. Aber so steht es im Rotax 122 Werkstatthandbuch, habe vorsichtshalber mal einen erfahreneren Schrauber gefragt, er hat gemeint bei wassergekühlten Zylindern strebt er bei diesem Kolbenmaß 0.15-0.25mm Ringspalt an.


    Mit dem kurzen Flansch hast du Recht, ich habe nochmal nachgelesen, habe es wohl falsch interpretiert, dort steht "for tuned engines"


    Kleinigkeiten sind noch fertig geworden, die Getriebeentlüftung welche in die Kettenabdeckung mündet


    der Bautenzug für den Auslassschieber hat eine Ummantelung bekommen, denn bei beiden Maschinen war er wegen dem Wasserkühler aufgescheuert


    die Verkleidung hat in Auspuffnähe selbstklebende Hitzeschutzfolie bekommen



    Und ich habe mir aus Schweißdraht Sicherungssplinte gebogen für die Befestigung der Seitenverkleidungen


    Und gestern ging alles ganz schnell, die Benzinleitung gekürzt, den Tank drauf gebaut, ein Liter 1:50 angemischt und in den Tank gekippt. Nervös unter den Tank geleuchtet, ob auch alles Dicht ist und dann die Karre aus der Garage geschoben...da standen natürlich Nachbars schon mit Bier in der Hand und haben aus der Ferne ihre Witze gemacht. Nach 4 erfolglosen Startversuchen habe ich die Kerze rausgeschraubt..okay Sprit kommt schon mal an. Kerze an den Kopf gehalten und georgelt..kein Funke..

    Dann habe ich den Killschalter auf "Motor aus" geschaltet, wieder georgelt..tadaaa..Funke da :face_with_tears_of_joy:


    Für den nächsten Startversuch habe ich gleich mal einen der lustigen Zuschauer als Kameramann genötigt.


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    Das ist mir neu. Ich kenne das mit den 10cm Abstand vom Kolbenhemd, deine Erklärung klingt aber logisch.


    Leider ist der Sensor so kurz beim Stage6 EGT sonst hätte ich ihn weiter reinschauen lassen.

    So wird es aber erstmal bleiben bis die wichtigeren Baustellen abgeschlossen sind

    Na ein Glück denken viele Menschen noch mit und hinterfragen Sachen :winking_face:


    Die Kette ist aufgezogen, eine mit 520er Teilung wie original, mit O-Ring Abdichtung und goldfarbenen Gliedern, da sie 108 davon hat und das zu lang ist für meine Übersetzung (16:39 derzeit) musste ich 1 ...ähh 2 Glieder heraustrennen :upside_down_face:.


    Die Kette besitzt ein Nietschloss, das Werkzeug dazu kommt in den nächsten Tagen.

    Weiter ging es mit dem Auspuff und meiner Einschweißkalotte. Ich benutze den 5mm längeren Flansch (den mit ABE) von der Arrow Anlage, das zugehörige Gegenstück am Auspuff ist abgeflext um die Kalotte anzuschweißen. Hier wird die Birne ausgerichtet, die Kalotte mit den 2 Dichtringen sitzt auf dem Flansch am Zylinder.


    Zum Arretieren dienten ein paar volle Kartons mit Muttern (wertvoller Hinweis, es geht nur damit)

    Dann gings los, ich liege neben dem Motorrad und mache 4 Heftpunkte mit meinem Wig Schweißgerät.


    Hier sieht man links vom WIG Brenner meine aufgeschobene Kalotte auf dem Flansch am Zylinder. Da der Auspuff einmal dran ist habe ich mir gleich eine geeignete Stelle für den Abgastemperatursensor angezeichnet. Meine größte Sorge war der Verzug meiner Kalotte, deswegen habe ich nach dem Ausbau des Auspuffs weitere Heftpunkte gemacht und dann an ca. gegenüberliegenden Punkten nur 1cm lange Nähte um nicht zu viel Wärme an einer Stelle einzubringen.



    Wee man sieht ist das Loch für den EGT Sensor schon drin, und der Sensor jetzt auch.


    Wie empfohlen 10cm vom Kolbenhemd entfernt.

    Jetzt, wo der Auspuff ab ist, habe ich gleich noch die Aprilia gechipt :face_with_tears_of_joy: Sieht zumindest so aus.


    Dem Rave Steuergerät wurden angepasste Auf/Zu Werte einprogrammiert damit der Schieber korrekt arbeiten kann. Die Öffnungsdrehzahl habe ich bei 8100RPM eingestellt fürs erste.


    Das wäre erledigt, jetzt kann der Auspuff wieder ran.


    Der Kabelstrang für den Sensor hat noch eine Ummantelung bekommen gegen Knicke und Hitze.


    Das Kabel kommt hinter der Batterie hoch und ist dort mit dem Anzeigeinstrument verbunden.


    Jetzt noch eine Hupe, ich habe mir eine von Hella besorgt, die ist eigentlich im Mercedes verbaut, macht ordentlich laut und hat eine E-Nummer.

    In großen Schritten geht es dem Ende entgegen! Den Ringstoß habe ich vermessen, das 0.15mm Blatt geht rein, das 0.2mm Blatt nicht, das ist im Soll für einen "Neuzylinder", das Reparaturhandbuch gibt 0.05 bis 0.2mm vor, Verschleißmaß wären 0.8mm.


    Statt der 0.75er Fußdichtung (die dickste) habe ich die 0.5er und die 0.35er benutzt, passt auch gut mit den Steuerzeiten und ich rutsche je nach Messfehler etwas unter die 13.5:1 Verdichtung. Überstehende Kanten wurden entfernt.


    Nun der Blick in den Einlasskanal mit Kolbenfenster bei UT.


    Die neu bestückte Membran dazu..


    Und fertig ist der Motor, bereit für die Hochzeit :-)


    Ich hab mir einen Hauptständer gebaut wie man vielleicht erkennen kann XD In der Annahme das so das Motorrad nicht auseinander fällt wenn ich den Schwingenbolzen rausziehe. Aber wie auf dem Bild zu sehen reicht es wenn er bis zum Schwingenarm eingesteckt ist.


    Nach 4 Anläufen und ein paar Schweißperlen auf der Stirn hatte ich den Dreh raus und der Motor war drin.

    Nun musste das axiale Schwingenspiel auf Null gedreht werden plus 12Nm. Ich habe zwar die Gewinde leicht mit Graphitfett bestrichen, aber dennoch lieber 14Nm verwendet.


    Anschließend die Schraube fixiert mit der zugehörigen Mutter.

    Nun konnte der Schwingenbolzen mit 100Nm angebrummt werden.

    Dazu brauchte ich meinen längeren Meinungsverstärker.


    Auf der gegenüberliegenden Seite musste dazu mit einem Inbusbit gegengehalten werden.

    Die Reihenfolge ist doch richtig, oder?


    Dann konnte endlich und zum ersten Mal Motul710 in den Ölbehälter und durch die neuen Schläuche zur Ölpumpe fließen.