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Da hast Du wohl falsch gegoogelt?? Der "richtige" Dr.-Ing Karel Jaros lehrt in Brün
Hier eine kurze Beschreibung (Du wolltest es ja nicht anders) des von ihm entwickelten Strömungsprüfstandes.
Herkömmliche, so genannte integrale, Messverfahren erfassen lediglich die aus der Luftströmung resultierende Rotation um die Zylinderhoch- und -querachse. Im Gegensatz dazu können mit diesem Prüfstand ortsaufgelöst die Geschwindigkeitsvektoren der Strömung an nahezu jeder Stelle des Brennraumes bestimmt werden. Hierzu lassen sich vom Benutzer so genannte Messebenen definieren, die horizontale bzw. vertikale Schnitte durch den Brennraum darstellen. Auf diesen Messebenen kann die Anzahl und Lage der Messpunkte vom Benutzer frei gewählt werden. Kernelement des Strömungsprüfstands ist eine neuartige Druckmesssonde, aus deren Messwerten die Strömungsgeschwindigkeit im Messpunkt berechnet wird. Besonderheit dieser Sonde ist eine gleichzeitige Druckerfassung in mehreren Achsenrichtungen. Ein in Bezug auf die Messsondengröße optimiertes Design verhindert dabei eine Beeinflussung der Strömung während der Messungen. Von der graphischen Darstellung über Messdatenexport bis hin zur Berechnung von Ladungsbewegungskennzahlen bieten sich zahlreiche Möglichkeiten der Messdatenauswertung. Vergleichbare Messergebnisse lassen sich nur mit einem laseroptischen Strömungsprüfstand erzielen, jedoch mit deutlichen Nachteilen bezüglich der Anforderungen an stabile Umgebungsbedingungen sowie deutlich höheren Anschaffungs- und Betriebskosten.
Gruß
GuFi