Beiträge von Spargel19

    Hallo Lou.


    Also den typischen Hänger im Bereich um 9000 U/min hatte ich auch mal.

    Früher dachte ich immer es läge an der vielfach verrufenen SAPC (22c) - ist meiner Meinung aber Stammtischpropaganda.

    Wir haben verschiedene SPAC'S in der RS (Bj.95) und RGV (Bj.92) im Fahrbetrieb getestet, die Unterschiede sind echt homöopathisch, hier gibt's kaum was zu gewinnen.


    Die Hauptbaustelle sind meiner Meinung nach die Vergaser bzw. das Setup um das Loch vor dem Reso weg zu bekommen.

    (Vorausgestzt die restliche Peripherie ist technisch i.o.)

    Ich habe letztes Jahr mal die wichtigsten Fahrzustände mit Stopuhr und Abgastemperatur auf der Straße abgestimmt.

    (War ein Megagefrickel für das ich praktisch den ganzen Sommer gebraucht habe, alles tausendmal ein- und ausgebaut)

    Fazit: HD's viel zu fett, PJ viel, viel, viel zu mager (ACHTUNG Gefahr).

    Ich fahre jetzt kleinere HD's und deutlich größere PJ - der Hänger ist verschwunden, Mopped fährt sich in der Mitte jetzt fast wie ne 125er Crosser. Vom Serien-Setup kann ich nur abraten - Mopped geht da voll träge und säuft nur sinnlos und dort wo es wirklich zur Sache geht (oben) ist alles viel, viel zu heiß.


    Hoffe das hilft dir weiter

    So, alles beherzigt was ihr so geschrieben habt und natürlch alles noch einmal geprüft, danke dafür. Es scheint tatsächlich nicht das LKL zu sein, sondern die Floater der Bremsscheiben, die Spiel haben und beim leichten bremsen einem das Gefühl des Spiels im LKL zu geben.

    Hat das schon mal jemand gehabt? Abhilfe bringen warhscheinlich wohl nur neue Bremsscheiben, oder?

    Jo, beim Kumpel seiner RGV sind's auch die Bremsscheiben. Kam mir auch sofort in den Sinn als ich dein Anliegen gelesen habe, war aber zu lethargisch. Bei der Probefahrt hab ich's aber auch nur im Stadtverkehr gemerkt, bei zügiger Fahrt war jetzt nix auffällig.

    Kurzes Erfahrungs-Update für alle weiteren Schrauber:


    Presse bzw. hydr.Stempelwagenheber stand bereit, wurde jedoch nicht benötigt.

    Habe die Füße wieder auf ca. 150°C erhitzt (direkt am Material gemessen) und die kalten Rohre inkl. Loctite mit einem leichten Ruck in die Füße gedrückt. Diese sind dann sofort bis auf Anschlag, auf ihren Sitz gerutscht.

    Ca. 1 Sekunde später war alles wieder bombenfest.

    Funktioniert jedoch nur wenn die Hitze passt und man schnell macht, ansonsten muss nachgearbeitet werden..

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Das mit der Presse habe ich schon fast geahnt, aber dennoch gehofft es gäbe einen anderen Trick..

    Mal sehen wie ich das fabriziere.

    Zum Loctite 638: Soeben nochmal ins Datenblatt geschaut, das lässt sich bei Schrumpfvebindungen tatsächlich mit erwärmten Gegenständen montieren. Ist wohl standfest bis ca. 250°C.

    Hallo zusammen!


    Habe vorhin auch die Füße abgezogen (Kleber hat bei ca. 150°C gekündigt).

    Bevor ich nun weitermache, würde mich mal interessieren wie ihr den Spaß wieder montiert habt.?

    Die Rohre lassen sich ja nicht so einfach in die Füße hineinstecken.

    Will jetzt nix mit Gewalt kaputt machen..

    Teilt mal eure Erfahrungen, würde mir weiterhelfen.

    Hallo,


    ich hatte vor kurzem das gleiche Problem.
    Bei mir ist nach einer Weile immer wieder der stehende Zylinder ausgefallen.
    Musste mich auch ein-zweimal mit Rucken, Zischen und Knallen nach Hause retten.
    Kerze nass, sporadischer bis kein Funke..


    Das Problem trat immer so nach ca. 30 min heizen auf.
    Bei lockerem Gekuller gabs keine Probleme.
    Demnach hitzeabhängig (Wiederstand zu hoch)


    Deshalb bei der Analyse strukturiert vorgegangen und alle Komponenten, von der Kerze beginnend rückwärts, separat durchgemessen.
    Der Fehler war dann schnell gefunden.
    Kerzenstecker am stehenden Zylinder hatte bereits im kalten Zustand mehrere MegaOhm.
    Habe darauf hin gleich mal alles ab Zündspule(n) erneuert.
    Seit dem rennt die Mietze wieder wie sie soll.


    Hoffe das hilft dir weiter.

    Wegen der Zusatzdüse im Schlauch habe ich mal beim Stephen von Topham (Mikuni) nachgefragt. Also worin genau die Funktion besteht und was passiert wenn die Düse entfernt wird.


    Hier seine Antwort:


    Hallo,die beiden Düsen sollten möglichst die gleiche Größe haben.Der Grund ist einfach - da sich hinter der Powerjetdüse in der Schwimmerkammer Kraftstoff im Schlauch befindet, würde ohne diese zweite Düse im Schlauch der Motor beim Einsetzen des Powerjets überfetten. Die Düse im Schlauch hat also die Aufgabe der Kraftstoffmenge der sich schon im Schlauch befindet entsprechend zu kalibrieren bevor die Powerjetdüse in der Schwimmerkammer die Kalibrierung der Kraftstoffmenge zum Schlauch übernimmt.Da diese Vergaser eigentlich für die Erstausrüstung bestimmt sind, sind natürlich beide Düsen aufeinander abgestimmt, da sie normalerweise nicht ausgetauscht werden.Wenn diese Vergaser im Nachrüstbereich eingesetzt werden und eine andere Powerjet Bedüsung nötig ist, sollten diese beiden Düsen angeglichen werden.Die Düse im Schlauch zu entfernen wird immer ( egal welche Düsengröße in der Schwimmerkammer verbaut ist ) eine Überfettung beim Einsetzten des Powerjets verursachen.


    Demnach ist es nicht egal wie der Schlauch verbaut wird. Die Düse sollte nach dem Kraftstoff sitzen, also oben.


    Mit der orinalen 0,7er Düse im Schlauch könnt ihr maximal 70 PJ-Düsen fahren (PJ-Düsen haben im Gegensatz zu den Hauptdüsen reale Größen)
    Also entweden aufreiben oder von der Vj21 den Schlauch nehmen, da ist ne 1.0 Düse im Schlauch drin zwecks der dort verbauten 100 PJ-Düse.