defekte Zylinder kann man schweißen und neu beschichten lassen
Beiträge von F41TH
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Ja, Bremssättel biegen sich auf. Kannst du ggf. sogar erfühlen - mit einer Hand den Bremssattel umschließen und mit der anderen kräftig am Bremshebel ziehen.
Kennst du jemanden mit Drehmaschine? Dann evtl Bremsscheibe mit einem Dorn in der Maschine aufnehmen und beide seiten plandrehen. Das löst das Problem vielleicht sogar günstiger als das schleifen zu lassen. Jedenfalls sofern die Felge gut ist und sich kein Fremdkörper zwischen Scheibe und Felge befindet.
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Falls der Zylinder aus Guss und Kolben aus Alu ist, dann wäre kühlen noch eine option, da sich das Alu stärker zusammenzieht als der Guss. Flüssigstickstoff oder Trockeneis wäre eine Möglichkeit
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Ein Ritzel mit Versatz wäre eine Lösung für das Problem
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Ich kann auf deinem Video nicht erkennen wie du das Pleuel bewegst.
Seitliches spiel des Pleuel ist normal. Das untere Pleuellager hat etwas Lagerluft und spiel zwischen den Hubwangen. Durch die Länge der Pleuelstange lässt sich das Pleuel dann etwas seitlich verschieben und kippeln.
Fühlbares Höhenspiel der Pleuelstange ist schlecht - dann muss die Kurbelwelle auf jeden Fall instandgesetzt werden. Die Kurbelwellenlager klingen aber auf jeden Fall nach defekt.
Ich sehe Schmutz auf dem Motorgehäuse, daher Achtung: Wenn du den Motor spaltest und Arbeiten an den Motorteilen vornimmst, musst du auf absolute Sauberkeit achten. Es ist geschickter den Motor zwischen ausbauen und zerlegen zuerst sauber zu machen, damit hinterher kein Schmutz an die Innereien kommt.
Da dein Motor schon teilzerlegt ist, achte darauf dass du den Schmutz entfernst. Öliger Schmutz lässt sich gut mit etwas Benzin und einem Pinsel entfernen. Danach z.B. mit Bremsenreiniger absprühen. Ansonsten gib das Motorgehäuse nach dem Zerlegen an einen Motorinstandsetzer - die haben normalerweise Waschanlagen für sowas.
Für den Zusammenbau achte penibel auf Sauberkeit. Wenn Schmutz in die frisch verbauten Lager kommen sollte, dann baust du dir den nächsten Motorschaden direkt mit ein.
Wenn du die RS einfach nur fahren willst, dann lass den originalen Zylinder vermessen und ggf. neu beschichten. Passenden neuen Kolben dazu und gut.
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Die Gasannahme wird nie so sein wie bei einem Motocrosser - Bei Standgas ist der Auslassschieber offen und geht erst bei etwas Drehzahl zu. Der Punkt an dem die Auslasssteuerung schließt ist hörbar, wenn man die Motordrehzahl im Stand langsam steigert.
Klapp den Tank hoch und/oder entferne die rechte Seitenverkleidung. In Fahrtrichtung rechts, etwa zwischen Rahmen und Batterie sitzt die Magnetspule, welche den Auslassschieber betätigt. Das Teil kannst du von Hand "anziehen". Wenn du loslässt, sollte das Teil direkt wieder in Ausgangsstellung zurückfedern. Falls nicht, dann Auslassschieber ziehen, sauber machen und prüfen. Beim einbauen auf die richtige Richtung des Schiebers achten.
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Ultrageil
Also ein bisschen juckt es mich ja schon so eine CDI in meine cr500 zu stecken
Kann man die Platinen / Bom irgendwo beziehen? -
Die Düsen mögen sauber sein aber die Kanäle und feinen Bohrungen im Vergaser sind es vermutlich nicht. Zerlege den Vergaser möglichst komplett und blase alle Kanäle mit Druckluft aus. Wenn du Glück hast ist das Problem danach behoben. Wenn du Pech hast, bleibt der Fehler erhalten - dann muss der Vergaser wieder auseinander und in ein Ultraschallbecken.
Achte in jedem Fall darauf, dass der Vergaser komplett zerlegt ist. Falls nicht, können beim ausblasen lose Kleinteile davonfliegen. Der Klassiker ist ein kleiner O-Ring oder eine Kleine Scheibe die ggf. hinter der Leerlaufgemisch Einstellschraube versteckt. Das ist Vergaser und Typabhängig - arbeite einfach sorgfältig. Zur Sicherheit kannst du den Vergaser in ein Tuch packen und lässt nur die Schwimmerkammerseite offen.
Ob das Leerlaufsystem frei ist kannst du prüfen, indem du am Lufteinlass oder am Sockel der Leerlaufdüse Luft einbläst. An der Motorseite des Vergasers sollte mindestens eine feine Bohrung sein, aus der dann Luft austritt. Suche die Bohrung und prüfe ob das so ist. Falls nicht, kann der Vergaser nicht funktionieren. Siehe Bild. 11 Ist die Leerlaufdüse. Wie das bei deinem Vergaser genau umgesetzt ist, musst du dir anschauen.
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Läuft der Motor im leerlauf ohne choke normal?
oder
Stirbt der Motor ab, sobald der choke nicht mehr betätigt ist?
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Da gibts eigentlich nicht viel zu prüfen. Den Anlasser selbst hast du ja schon ausgeschlossen. Also:
Auf der Steckerseite des Relais und ggf. auch im Sockel stehen Zahlen in der Nähe der einzelnen Kontakte. Das sind die Klemmenbezeichnungen. Über diese bekommst du raus welcher Kontakt für was zuständig ist. Das ist relativ zuverlässig genormt.
• Relais abstecken und zwischen + und - der Spule des Relais mit Multimeter oder Prüflampe messen. Soll ist ca. Batteriespannung oder hell leuchtende Prüflampe.
• Wenn das nicht gut ist, dann beide Leizungen einzeln gegen Masse bzw. Batterie+ messen und schauen in welcher Richtung der Fehler liegt. Klassiker wären ein Fehler im Anlasserschalter oder eine defekte Sicherung, eine vergammelte Steckverbindung im Stromkreis oder ein fehlerhafter Massekontakt. Jedenfalls kannst du dann in die entsprechende Richtung weitersuchen.
Ansonsten kannst du auch das Relais selbst im ausgebauten Zustand prüfen:
• nimm 2 Kabel mit krokodilklemme und leg Spannung an die Relaisspule an. Die Spule sollte den Kontakt im Relais deutlich hörbar anziehen. Wegen der Freilaufdiode auf richtigen Anschluss achten. Falls die Spule nicht anzieht, ist das Relais selbst defekt. Falls die Spule doch anzieht und du das klicken hörst, kannst du den Widerstand der Lastkontakte messen. Der Sollte möglichst gering sein.
Edit: da war ich ein bisschen zu langsam
