Kriechstrom oder normal ?!

  • Hallo,


    ein Ladegerät für 10*1,2V Zellen lädt mit rund 14.5-15V (glaube am Ende sinds 14.8V).
    Kann gut sein dass die Zellen mit 14V nicht auf die volle Kapazität geladen werden, ist aber beim Mopped auch egal da man ja keine Laden-Entladen-Zyklen fährt wie bei nem Fotoapparat oder so. Für die Lebensdauer sollte das eher förderlich sein. Überladen werden sie mit 14-14.5V in jedem Fall nicht.


    Was ich überlegt habe ist was passiert wenn der Regler im Eimer ist und 16V oder mehr rauskommen :nixweiss: Aber Bleiakkus sind da auch nicht lustig mit ihrer kochenden Säure...


    Ich überlege mir mal was von wegen Schaltung zum dazwischenschalten. Man könnte z.B. recht "einfach" die Akkus bei >15 V einfach "ausschalten". Genauso könnte man auch Tiefentladung vermeiden falls z.B. jemand das Licht anlässt.


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Hab mir gerade mal den Schlatplan der RGV angeschaut. Das gleiche wie bei Yamaha. Hab ich dich richtig verstanden das Du da einfach NiMH Zellen drangeklatscht hast?

  • diese eneloops sind nochmal verbesserte nimh zellen (produktname von sanyo) so wie ichs gelesen hab. bei reichelt kosten 10 zellen 26€. weißt du obs da ähnlich gute von nem günstigeren hersteller gibt?
    was für nen Kondensator sollte man da nehmen? nen Elko? oder was anderes?

  • Bei ebay bekommst Du sie für 20 EUR incl. Porto. Günstigere in der Qualität wirste nicht bekommen. Haben, wie JCN schon geschrieben hatte, keine bzw. kaum Selbstentladung.

  • ah, danke für den tipp! also nochmal die frage: sollte man nen bestimmten kondensatortyp nehmen?

  • In dem Bereich gibt es eigentlich nur Elkos. Einen niedrigen ESR sollten die habe, also schaltfest.


    Wer Kondensatoren braucht den kann ich gerne bedienen. Die Preise bei Ebay oder Conrad kann ich auch:


    10000µF/40V Siemens schaltfest, Printausführung, mit oder ohne Anschlussleitung. 2€ ohne, 3,50€ mit
    47000µF/40V Vishay schaltfest mit M5 Schraubanschlüssen. 10€

  • Hoi!


    Zu den Kondensatoren:
    Mit Schraubanschlüssen ist natürlich perfekt, einfach die Batterieleitungen dranschrauben und gut ist. 40V klingt auch gut, das reicht in jedem Fall.


    Aber sind 47000uF am Mopped getestet? Nicht dass die Kapazität so groß ist dass bei einem Kick gar nicht mehr genügend Spannung aufgebaut werden kann :nixweiss:


    Was passiert eigentlich wenn der Regler im Eimer ist? Mit Batterie wird diese eben gekocht. Aber nur mit C? Habe noch etwas Sorgen dass dann die Spannung dann zu hoch werden kann :nixweiss:


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Ich habe einen 10000 uF mit Schraubanschlüssen aber nur 16V. Könnte man den nicht auch nehmen. Vom Regler kommen doch nur 14,8V?

  • Hi!


    Würde ICH nicht machen. 16V reichen zwar idR, aber falls mal was kaputt ist (Regler) kanns eben knapp werden und knallen. Wegen der 10€ würde ich nicht rumeiern und wenigstens 25V nehmen.


    Gruß J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Eine Batterie ist der deutlich bessere Kondensator. 10000µF als Batterieersatz sind einfach die Untergrenze. Diese Regler regeln nicht wirklich sondern sie schließen bei zu viel Spannung der Lima die Wicklungen selbiger kurz. Spannungen über 16V sind da keine Seltenheit, auch mit Kondensator. Wenn der Regler defekt ist kocht die Batterie und der Elko geht in Rauch auf.