Beiträge von el bodo es loco

    Ich hab auch einen Keihin PWK35 Airstriker an meiner RM in Betrieb.


    Der Vorteil von Vergasern wie Mikuni, Keihin und auch diese mittelpreisigen PWK Nachbauten von Pollini ect.. gegenüber den Dellorto ist, das sie bereits bei 80% guter Abstimmung schon sehr schön laufen (ein Dellorto läuft bei 95% noch wie ein Sack Nüsse).


    Auch das Gassäulenproblem des Rotax was bei 5.500 auftritt, ist mit den Vergasern kein Problem, während die Dellorto´s auf eine korrekte Airboxresonanz angewiesen sind und nicht mehr richtig funktionieren wenn die Resonanzfrequenz durch diverse Eingriffe verschoben wurde.


    Ein Vorteil der Dellortos ist aber wieder, das es tausend verschiedene Abstimmteile gibt und der Vergaser so nahezu jeden erdenklichen Motorfetisch perfekt bedienen kann.


    Bei den Zubehörvergasern hat man manchmal nur einen gut funktionierenden Kompromiss in der Abstimmung. Auch mein PWK bräuchte eigentlich eine andere Nadel die es wegen mangelndem Angebot nicht gibt. So spuckt sie um die 8.000 wenn die ein Drehzahlband schnell durchläuft (Prüfstand) auf der Straße, merke ich es nicht so sehr das wird das Band langsamer durchfahren, die Birne heizt besser durch und es kommt nicht zu dem Aussetzer aber es bleibt ein fader Beigeschmack das der PWK eben mangels Abstimmteilen nicht zu 99,x% abstimmen kann.


    Ich würde schon erstmal versuchen den PWK ab zu stimmen, rauswerfen kann man später immer noch.

    Normal macht die Nebendüse das Anfahrverhalten im untersten Lastbereich, Das Standgasgemisch und den Schiebebetrieb (Gas voll zu und Motorbremse).


    Das was du beschreibst und was so im Video zu sehen ist, geht schon eher in Richtung Nadel, Düsenstock und Cutaway.


    Der PWK Hat ein Nebenluftsystem (die Gemischschraube reguliert hier die Nebenluftmenge), das macht hauptsächlich das Standgasgemisch, je weiter der Schieber geöffnet ist, des to weniger Luft strömt anteilig zum Gesamt Luftstrom durch das Nebenluftsystem also ist der Effekt dieser Einstellung außerhalb vom Standgas eher gering, aber laut Anleitung bis ca. 1/8el Gasweg wirksam:


    Ansonsten schlägt die Anleitung das Gleiche vor:


    Wenn´s mit gezogenem Choke schlimmer wird, ist der Teillast Bereich zu fett, wird´s besser ist er zu mager.


    Waren es das letzte mal als du gefahren bist vergleichbare Wetterbedingungen?


    Leerlaufeinstellung hört sich etwas mager an, die kann aber so bleiben.

    Gasschieber mit unterschiedlichen Cutaways gibt es ja für die PWK nicht, ist aber meist auch nicht erforderlich.

    Hättest du, im Falle einer zu fetten Teillast Abstimmung, noch die Möglichkeit die Nadel tiefer zu setzen oder ist der Clip schon ganz oben?

    Das Schutzrelais wird ja doch immer mehr zum Thema und ist in 60% der Fälle ursächlich für Anlasser Probleme, daher hier eine Aufarbeitung.


    Was ist das Schutzrelais?

    Es gibt es in 2 Ausführungen Mechanisch: 5 Polig und Elektronisch 4 Polig, beide Teile sind mit allen 125er E-Start Cagivas Kompatibel, das 4 Polige mit der Teilenummer 89846 ist die Modernste Version.

    Vorzeitig ausfallen tuen sie beide. Ersatz hat früher 89€ gekostet daher meine Empfehlung das Teil einfach still zu legen.



    Heute gibt es nur noch gebrauchte





    Es soll bei laufenden Motor die versehentliche Betätigung des Anlassers verhindern. Dazu reagiert es auf die Induzierte Generatorspannung der Lichtmaschine.


    Beim Mechanischen 5 Pol Relais soll wohl ein 100µF Kondensator mit dem Alter austrocknen und der muss nach 30 Jahren mal gewechselt werden und es tut wieder (bei der Gelegenheit alles nachlöten).


    Beim 4 Poligen Relais ist es ein voll elektronischer Aufbau leider sehr fest vergossen und nicht reproduzierbar.


    Da ich am Intakten Relais einen Spannungsabfall von 1,7 Volt zwischen Anlasser Knopf Eingang und Anlasser Relais Ausgang messe, kann ich mir den inneren Aufbau in etwa denken:




    * Drückt man den Startknopf, liegen 12V über den 1K Ohm Vorwiderstand am Gate des FET an, der FET steuert durch, durch die beiden 1N5408 Dioden bleibt immer noch 1,4 Volt Spannungsabfall übrig, um das Gate weiter zu treiben, der Transistor bleibt durchgeschalten und gibt die 12V an das Anlasser Relais weiter.


    * Der Motor dreht, der Generator liefert Spannung, diese wird über D4 und dem durchgesteuerten FET am Anlasser Relais verbraten, der Überschuss fällt am 470 Ohm Widerstand ab


    * Lässt man den Startknopf los, lädt die von D3 Gleichgerichtete Spannung den 47µF Kondensator auf und mit dessen Spannung wird der BC547 Leitend.


    * Drückt man erneut den Startknopf so werden die 12V vom BC547 abgeleitet, der Überschuss fällt am 1K Ohm Gate Vorwiderstand des FET ab, der FET wird nicht leitend, das Anlasser Relais wird blockiert.


    * Stellt man den Motor ab entlädt sich der 47µF Kondensator schnell, der BC547 Sperrt wieder und die Schaltung ist wieder bereit für einen neuen Startversuch.



    Das Ganze hab ich in einem Versuchsaufbau erfolgreich auch testen und verfeinern können (die Skulptur im Foto war der erste Versuch, der Schaltplan ist die Finale Version).





    Funktioniert so wie es sein soll:


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    Es folgt eine Aisler Platine zum selber bestellen und bestücken plus eine Reichelt Teileliste zum selber nachbauen.

    Halte dich mal als Ausgangspunkt an die Empfehlungen Italienischer RS Fahrer.


    Bedüsungstabelle Dell’Orto VHST 28 CD (Aprilia RS 125 2T) | Hartrusion
    Für den Dell’Orto VHST 28 CD, der bei den letzten Modellen (RM und RD) verbaut wurde, findet man folgende Vorschläge zur Bedüsung. Diese Setups dienen als…
    hartrusion.com


    Aber nur zur Info, es haben sich schon einige die Kolbenringe ausgebissen, beim Versuch den VHST 28 an ein Kat loses, offenes Setup ab zu stimmen.


    Ich selber habe mir nie die Arbeit gemacht ein Setup zusammen zu stellen. Mit verschiedenen Düsenstöcken, Nadeln und Schiebern ist man da schnell mal mindestens einen Hunderter los. Da ist es einfacher auf alternative Vergaser um zu steigen, bei denen ein halbwegs gut laufendes Grundsetup bekannt ist.

    Jep, die Messwerte sprechen für eine intakte Pickupspule. Sofern der Eigenmagnetismus des Pickups noch vorhanden ist und der Abstand zur Steuerzunge auf dem Polrad nicht unbedingt größer 0,5mm ist, sollte dieser ein brauchbares Signal liefern.

    Basierend auf den Kabelfarben an meinem Foto der Steckerbelegung (die Farben können variieren grün/braun kann auch blau sein aber die Belegung ist immer gleich)


    Prüflampe an Batterie plus,


    Leuchtet am abgezogenen CDI Stecker bei:


    * Weiß/Lila

    * Grün/Braun

    * Gelb/ Schwarz


    Prüflampe an Batterie Minus,


    Leuchtet am Angezogenen CDI Stecker bei:

    *Rot/weiß


    Irgendwas um die 200 Ohm muss zwischen Gelb/Grau und Blau/Gelb zu messen sein.