Beiträge von el bodo es loco

    Verschleißzustand einer Kurbelwelle ist immer schwer im eingebauten Zustand ab zu schätzen aber es klingt als laufen die KW Lager schon rauh. Wenn alles mehr als 16.000 km runter hat, würde ich es erneuern.


    Vertex und Meteor Kolben funktionieren super, Wössner steht gerade wegen Ringpin Schwund unter Beobachtung ist aber normal auch ein guter Kolben.


    Den 140er Italkit mit möglichst wenig Verdichtungsverhältnis fahren. Der Kolben ist hauchdünn und verträgt nicht viel temperatur. Mit niedriger Verdichtung und Serienzündung kann der Kolben schon 6.000 km alt werden.

    Wenn du jetzt die "Original" CDI drinnen hast, was war dann vorher verbaut?


    Ich wiederhole: so abstimmen, das sie gut fährt und die Gasannahme kommt von alleine.


    Auf Youtube gibt's sicher genug Videos mit der Gasannahme im Stand und Onboard Fahraufnahmen, da kannst du mit deiner vergleichen.


    Wenn du die Leistung wärend der Fahrt meinst, ja da ist nicht all zuviel los zwischen 5.000 und 8.000 aber es ist normal möglich im 6. ab 6.000 gerade aus zu fahren und die Geschwindigkeit zu halten, beziehungsweise es ist generell gut möglich untertourig zu fahren. Wenn das nicht der Fall ist, gibt's ggf ein Problem bei der Auslasssteuerung (Schieber klemmt in halb offener Stellung oder ist verkehrt herum eingebaut)


    Wenn ein 125cc Itaklit Zylinder verbaut isr , hat der in dem Bereich etwas weniger Kraft als ein Original Zylinder

    Der Vergaser der RS wird auf das Fahrverhalten abgestimmt. Also nur durch Fahrversuche auf Situationen die es auch witklich gibt.


    Also normales Anfahren, Zügiges anfahren, Fahren mit konstanter Geschwindigkeit, Voll durchbeschleunigen, Vollgas auf Engeschwindigkeit

    kurz: fahren in jedem Last- und Drehzahlbereich plus Schiebebetrieb sowie Leerlauf.


    Wenn dass dann alles stimmt, nimmt sie eigentlich auch gut Gas im Stand an.

    Also machte ich mich mal an die Instandsetzung



    Der STM32 ist gestorben und hat die 3,3V Versorgung mitgerissen. Die 12V und 5V Versorgung war stabil genug und ist nicht gestorben.


    Auslöten und neu einlöten


    Neuer Wärmeleitstreifen



    und jetzt Ausspaarungen für die erhöhten Kabellötpunkte


    Das Ganze habe ich auch protokolliert an den Hersteller geschickt und siehe da, er hat sich dann doch gemeldet und mir wenigstens die korrekte Firmware übergeben (die ich mir sonnst über Vedder´s VESC Projektseite geholt hätte) Aber hier ist wirklich die passende Firmware zur passenden Produktionscharge.


    Nach dem laden der Firmware der Spannende Moment: ein Test mit angeschlossenem Motor bzw. ich habe die Motorerkennung durchlaufenlassen, der Motor wurde erkannt und hat gedreht, und dann habe ich eine Drehzahlrampe durchlaufen lassen bei der der Motor außergewöhnlich sauber gelaufen ist.


    Der Regler hat alle Tests absolviert. Die Schaltung ist ab Werk in keinster weise vor Feuchtigkeit geschützt also wirklich Schutzklasse IP00 was Katastrophale folgen haben kann und hat, der Hersteller setzt die Dinger in Wassersportgeräten ein und wenn die Technikbox minimal undicht ist gibt´s maximalen schaden (kommt da öfters vor).


    Also habe ich die Schaltung vergossen, weil mein Moped auch ab und zu in einen Starkregen geraten kann und ich nicht will das es auf Grund von Regen schon wieder Feuer fängt.

    Kurzes Update. Mechanisch unauffällig, nach unterfüttern des Spannsatzes und dem Einsatz von Loctite verdreht`s mir aktuell keine Riemenscheibe auf der 8mm dünnen Motorwelle mehr, dafür hat die Elektromotorseitige Riemenscheibe ein wenig an Zentrierung und Rundlauf verloren. Ich könnte eine neue Scheibe anfertigen oder das Problem einfach Ignorieren.



    Zum Fahrtregler:

    ich will ja schon gerne regenerativ bremsen und die Traktionsbatterie rein nur durch Fahrverhalten aufladen.


    Nur leider habe ich kein Glück mit den VESC Dingern.

    Neuen Makerbase VESC geordert, auf der Werkbank nur am Akku angeschlossen, kein Motor dran, angeschalten und 10 Sekunden Später Peng


    Da der erste Regler trotz Strombegrenzung bei nur 80 A abgeraucht ist, der 2. Regler gleich beim einschalten auf der Werkbank, will mir diese Technik einfach sagen das ich ihn nie wieder ins Moped bauen sollte.



    Also nach dem Original Design von Benjamin Vedder Ausschau gehalten und einen VESC 75/300 von Trampa Boards geholt.


    In England beim Lizenzhersteller Trampa Boards direkt bestellt, mit Versand und Zoll weit über 400€ gelassen, auf der nach Handbuch mit dem Akku verbunden und zumindest versucht die Kondensatoren schonend zu laden was nicht ging, weil mir die Ladewiderstände abgeraucht sind. Also voller Wut einfach mit Gewalt verbunden und siehe da, lauter Knall von der Kondensatorladung und keinerlei Reaktion vom Regler, ein leichtes Brummen ist zu hören begleitet von starker Erwärmungung Stromgeruch, echt prima.



    Support kontaktiert, natürlich keine Reaktion, also das Teil geöffnet um heraus zu finden ob ich wirklich zu blöd bin einen Regler in Betrieb zu nehmen.


    Sah von außen schon komisch aus und war sehr interessant was ich alles gefunden habe:


    1. Benjamin Vedder Hat den ESC so entworfen das pro Anschluss 3 stück 4mm² Kabel raus gehen und Trampa hat Motorseitig jeweils nur 1 stück dickes 12mm² verwendet, die Kabel sind zu dick und überragen das Gehäuse und der mit Gewalt verschraubte Deckel übt gewaltig Druck auf die gesamte Platine aus




    Mit Folgen:


    Die eine Reihe von FET´S wird mit durch die Wärmeleitschicht gegen das Eloxal gedrückt, ist die Eloxalschicht an 2 Phasen durch, gibt´s einen gewaltigen Kurzschluss (war hier noch nicht soweit, die Leistungsstufe ist heil geblieben).


    Die hintere Reihe der FET´s hat keinen richtigen Kontakt zum Kühlkörper aber der Regler hatte nie die Chance einen Hitzetod zu sterben.




    Den Fehler habe ich auch sehr schnell und eindeutig finden können:




    Eine Lötbrücke ab Werk hat die 3,3V Versorgungsspannung mit den internen 1,8V des STM32 Prozessors Kurzgeschlossen. Dieser Prozessor hat nie im Leben eine Firmware angenommen, weil er beim Erstkontakt mit dem ST Link (Programmiergerät für ST Microchips) bereits gestorben ist.


    Das heißt der Hersteller und Verkäufer wusste das der Regler defekt ist und hat ihn wohl auf den "EU-Export Stapel" gelegt.

    Auch schön das Google die interessanten Fakten immer erst rausrückt nachdem man schon den Scheiß bestellt hat. denn Auf einmal habe ich keine Lobeshymnen sondern sehr viel Kritik über den Hersteller lesen können. Auch das der Urheber des Projekts Benjamin Vedder die Zusammenarbeit beendet hat :woozy_face:

    So,


    nochmal zur 8 Bit CDI, wie versprochen Leiterplatte und Teileliste:


    Leiterplatte: https://aisler.net/p/QODWUDSO


    Teileliste (gerade erstellt, bei entdeckten Fehlern bitte melden):



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    Wer mal probieren will einfach melden ich hab noch Teile da und kann eine Platine mit Trafo und Chip schicken, teil und notfalls auch voll bestückt.

    Ja, genau und wenn`s nicht auf anhieb klappt, einfach den Eingang verpolen (also dann den anderen Eingang auf Masse und den der vorher auf Masse war, an den Signaladapter).


    Sollte die Steuerung an einem Sonderfahrzeug betrieben werden, welches bis jetzt ohne komplexe Elektronik klar gekommen ist, muss sichergestellt werden das eine "R" Kerze mit eingebautem Entstör widerstand und zusätzlich ein 5K Ohm Kerzenstecker zur Entstörung verbaut sind.

    Mikroprozessoren jeglicher Art (egal ob Digital Tacho, Programmierbare. Zündung oder Regelelektronik) benötigen ein Umfeld mit reduzierten Elektromagnetischen Emissionen.