Beiträge von JCN

    Getriebeölpumpe hat sogar die RGV :teacher1:


    Das reine Drehmoment des Motors ist nichtssagend. Muss ja dann noch durchs Getriebe. Eine R6 die bis 15k dreht ist auch 50% kürzer übersetzt als ein 2T der 10k dreht (und mehr wird der 600V2 nicht aushalten).

    Und wozu? IGK darf man doch nicht über 500ccm, oder? Und normale Traings fahren? Den ganzen Tag schrauben und am Abend wo andere grillen Kolben wechseln?


    Leider ist eine alte Regel dass irgendweche Zubehörteile meist irgendwelche Praxis- oder Zuverlässigkeitsprobleme haben - da mag ich mir gar nicht vorstellen was man bei so nem Komplettumbau am Schrauben ist. Wobei das auch das Ziel sein kann: Schrauben statt der lästigen Rumfahrerei :freak Da wird 2T sogar umweltfreundlich :nuts:


    Also spannend finde ich das schon auch, aber viel Anglerlatein (150 PS) und leere Versprechungen (vermutlich das Gewicht des Rennmotorrades mit dem StVO Ausgangsbike zu vergleichen).


    Gruß J-C

    Hm, da waren mein Sohn und ich uns einig: Es war anstrengend, aber es wars in jedem Fall Wert.

    Warum? Weil der Karren einfach Kult ist, viel cooler als die neuen und vor allem als A1 Motorrad wenigstens vorwärts geht.

    Anstrengend

    - weil wir 2 mal den Motor zerlegt haben (da kann der Vorbesitzer wahrscheinlich eher was dafür als die Aprilia, der Motor ist imO gut konstruiert, ist ja auch von Rotax).

    - das Teil anscheinend doch etwas von der berühmten italienischen Verarbeitung hat, bzw vermutlich an den Anbauteilen gespart wurde. ZB musste ich den Tachoantrieb tauschen weil er abgefräst war, das musste ich in 40 Jahren noch nie. Als Ersatzteil scheint es aber nicht mehr lieferbar zu sein (?)

    - Vergaser müsste man feiner abstimmen, bei der RGV steckt da gefühlt deutlich mehr Feinarbeit drin.

    - Rahmen ist nicht behandelt, sind immer gleich Wasserflecken drauf.

    - Generell sieht ein japanisches Motorrad nach vergleichbarer Nutzungsdauer irgendwie „frischer“ aus.

    - die schreckliche Gabel mit nur einer Feder und schwachem Dämpfer. Beim Radausbau am normalen Montageständer sackt immer eine Seite ab und man bekommt die Radachse nur mit Gewürge rein.


    Im Summe nur Kleinkram, aber nervig, weshalb ich letztendlich beschlossen habe den Apparat nicht zu behalten, obwohl der Verkauf schon etwas schwer fiel.

    Haben uns daher das entdrosseln gespart und erst mal ein „richtiges“, langweiliges, aber hoffentlich unproblematisches Motorrad für den Junior gekauft.

    Um die Frage zu beantworten: Als A1 Motorrad würde ich sie immer wieder kaufen, als „offenes“ Motorrad… hmmm… schwierig. Mit unendlich Platz hätte ich sie wahrscheinlich behalten wo sie schonmal da ist. Aber jetzt lostingeln und eine kaufen, mit fünfzehn 17-jährigen Vorbesitzern… schwierig…


    Edit: noch ein Bsp.: Das Heck sah immer versifft ölig aus, bis wir festgestellt haben dass der Öldeckel nicht mehr dicht war. Gummi ausgehärtet. O-Ring drauf und gut. Aber komm da erst mal drauf und weder die RGV von 1993 noch die 50-er Honda von 1981 haben da ein Problem. Einfach bessere Qualität.


    Gruß J-C

    Rucken war übertrieben, aber ich merke es. Ein bisschen Spiel muss da ja sein.

    Und das Getriebe ist völlig iO? Kein Karies am Gangradpaar 5. Gang? Das hatte ich wirklich noch nie, und ich hatte schon einige in der Hand…


    Gruß J-C

    Ich hab in meiner 93-er mit den entsprechenden Vergasern (22D7?) die alte SAPC 23D00 drin und das läuft prima. Besser als 22D90 und auch 23c.

    Habe sogar wieder das Leerlauf-NLS drin weil sie damit ein bisschen schöner läuft.


    Gruß J-C

    Hallo,


    es gibt ein Update: 2 Jahre sind rum, RS verkauft - einfach zu wenig Platz für noch ne Kiste :nuts:

    Die empfohlenen Prena Bremsbeläge haben gut gebremst, aber zu meinem erstaunen beim Reifenwechsel nach 12tkm festgestellt dass die Beläge nach den km schon völlig runter sind :bash:


    Gruß J-C (jetzt bald wieder ohne RS)

    Mein läuft seit Jahren im Stand perfekt mit Werkseinstellung vom Leerlauf. Hab beide Seiten Rändelschrauben von Topham drin.

    CO liegt auch immer um 2.5% mit 93-er Vergasern mit Einstellschraube nach WHB.

    Denke das passt bei dir dann soweit :daumenhoch


    Was ich für die RGV auch noch empfehlen kann sind andere Zahnräder für Gang 1 und 2 (und 6 wegen Rastung vom 2.) vom freundlichen Italiener. Gibts nun auch mit anderer Getriebeeingangswelle, die Version dürfte auch das äußerste sein was man noch sinnvoll auf der Straße fahren kann.

    Der gerade Primärtrieb von da funktioniert auch tadellos, dann merkt man beim Lastwechsel keinen Ruck mehr im Kupplungshebel. Apropos Kupplung: Gibt hier ne Diskussion zum entfernen der mistigen Federkobstruktion und auch mehr Drehmomentübertragung ohne harte Federn.


    Gruß J-C

    Hi!

    Meine war mit einem Ventil „voll“ betroffen: Bin ich über 9k etwas vom Gas war sie oft einfach weg und lief erst wieder wenn unter 8k die Ventile aufgingen.

    Nach Umbau mit 2 Ventilen völlig perfekt, auch mit „nur“ einem Filter, der eine langt völlig.

    Das lief übrigens jahrelang hier unter „RGV-Krankheit“ und alle haben sich gewundert warum das keine RS-en betrifft :lol:


    Gruß J-C

    Coole Sache :respekt:


    Wenn auch vollkommen sinnlos :lol:

    Aber wenn ein Bastel-Prototyp abfackelt heißt das noch lange nicht dass das Konzept per Prinzip gefährlich ist. Wie dargelegt hat ein ausgereiftes Konzept neben der eigentlichen Funktion auch eine Sicherheitsfunktion. Wenn eine H-Brücke aber durchschaltet sollte man irgendwie den Strom begrenzen, sonst gibts Kohle :face_screaming_in_fear:

    Und es sollen übrigens auch schon Verbrenner abgefackelt sein - das löscht man dann meist nicht mit dem „kleinen“ Schlauch :hehehe:


    Zum Konzept hier: Zwischendrin würde ich mir überlegen: Hauptsächlich um 5-8k auffüllen. Wenn du aus der Kurve da hängst würde etwas Boost doch am meisten bringen. Ggf halt den Strom begrenzen (?)

    Und über 11000 kann man zum Motor schonen wieder rekuperieren :lol:


    Gruß J-C