ich habs dir doch erklärt, hab dich gebrieft und dir professionel bei der Vorbereitung geholfen ![]()
nur mit solchen Erfahrungen kannst du die zwei/drei Schallmauern durchbrechen, die noch auf dich warten ![]()
ich habs dir doch erklärt, hab dich gebrieft und dir professionel bei der Vorbereitung geholfen ![]()
nur mit solchen Erfahrungen kannst du die zwei/drei Schallmauern durchbrechen, die noch auf dich warten ![]()
und falls es ein nächstes Mal gibt, bringe ich dir noch ein Schweizer-Fähnchen mit ![]()
Bilder hat der Fred gemacht.Denke das wird noch ein paar Tage dauern.
Hey Manni,
wo finde ich den Fred?
warte ein paar Tage, dann ist er auf der Heimseite der Klassik Trophy verlinkt, dann kannst du Bilder anschauen und was dir gefällt bestellen.
Sodele Buben... dann schreib ich jetzt auch mal nen kleinen Bericht, und zwar meinen ersten... Rookie sein und stramm auf die 50 zugehen hat ja auch was :)
Donnerstag im Schiff angereist, da gibts nicht gross was zu erzählen. Nachdem alles ausgepackt und einigermassen regenfest verstaut war, ging es direkt zum gemütlichen Teil über. Sprich: Grill anwerfen und das vom Teamchef höchstpersönlich gebraute Helle antesten. Sehr süffiger Stoff, drum hat das Fass leider auch nicht allzulange durchgehalten. Bei lecker Wurst und Gerstensaft gabs dann die ersten Briefings. Für mich als Rennstreckenneuling recht viel auf einmal. Ich war vorher zwar schon in Hoggene zum Terroristenfahren, und auf dem Grobnik in Rijeka, das ist aber alles schon 15/20 Jahre her... Rennerles mit halbwegs gleichwertigen Mopeds waren das aber natürlich nicht. Also quasi komplett Neuland.
Freitag Morgen 11:20 war das erste Training angesetzt. Ich durfte in Gruppe 7 starten, in der Klasse GP 250 Open. Ich muss zugeben, mir ging ganz schön der Stift zwischen all den "alten" Hasen und schnellen Jungs. Nach der ersten Einrollrunde hab ich mich dann einfach mal auf die Basics konzentriert: Schauen, wos lang geht, Strecke einigermassen einprägen... vor den Kurven ankern, runterschalten, Anker lichten, rollen lassen. Nicht nach hinten schauen und immer die Linie halten. Hat (gefühlt) ganz gut geklappt. Ich hab glaub mit ner 2:06 angefangen und habs dann bis auf unter 2:00 geschafft. Die 15 Minuten (oder waren es 20?) gingen rasend schnell rum - genauso meine Kondition. Hätte nicht gedacht, dass das so schlaucht, ich war danach leer wie ein ausgelutschter Kaugummi
Kurz vor 4 war dann T2 dran - im Prinzip das gleiche Spiel... aber alles schon etwas bewusster wahrgenommen und versucht, mich auf weiteres ZEugs zu konzentrieren. Überholen zum Beispiel. Ich hatte anfangs etwas Bammel, man will als Rookie ja nicht gleich irgendwem in die Karre fahren. Hat auch ganz gut funktioniert und ich konnte die Zeit nochmal um gute 2,5 Sekunden drücken.
Nächster Tag - T3 - den Streckenverlauf hatte ich mittlerweile ganz gut im Kopf. Mein Lieblingsstück war ab der Mercedes Tribüne rein ins Motodrom bis durch zur Südkurve auf Start/Ziel. Die Nordkurve am Ende fand ich auch sehr geil, aber ich hatte nicht immer den Mut bzw. das richtige Timing dort (für meine Verhältnisse) voll durchzuziehen. Ganz schön schnell das Eck. However... Von T3 hätte ich mir etwas mehr erwartet, ich konnte mich nur um 1,3 Sekunden auf eine 1:56,008 steigern. Ich bin zu lange hinter langsameren Fahrern hergefahren, war zu passiv. Danach gabs nochmal ein intensives Briefing mit der Aufforderung etwas aggressiver ranzugehen. Und als aufrecht sitzender Segelstangen-Strassenfahrer hab ich natürlich kein Hanging-Off drauf, sitze viel zu aufrecht und bewege mich zu wenig. Das zu ändern hatte ich mir dann für das erste Rennen am Nachmittag vorgenommen. Ich stand auf einem sagenhaften 37. Startplatz, drittletzte Reihe, ganz aussen. Der Plan war: gut Starten, an den Jungs mit dem langen 1. Gang aussen vorbei um dann Ende Start/Ziel aussen durch die Nordkurve zu gehen, zur Not über den Curb... Das hat super funktioniert und ich hab glaub einige Plätze gutgemacht... Raus auf die Parabolika hats dann rechts gleich mächtig gestaubt... ich habs nicht mitbekommen, aber ein paar Bikes waren wohl neben der Strecke... Ich hab mich dann einfach auf die Jungs (das einzige Mädel war viel zu schnell :)) vor mir konzentriert und recht schnell gemerkt, wo was geht und wer gleich weg ist. Da wo was ging hab ich was probiert und das ging auch ganz gut. Letzten Endes bin ich dann als 31. ins Ziel gekommen und konnte meine Zeit nochmals auf 1:51,918 drücken. Das waren dann mit die geilsten 15 Minuten Motorradfahren, die ich je hatte. Und ich war platt wie eine Flunder, aber voll im Adrenalinflash :D
Über den Samstag Abend hüllen wir den Mantel des Schweigens... für Sonntag war Regen angesagt und ich hatte mich eigentlich drauf gefreut, mal mit Regenreifen zu fahren. Es ist dann aber trocken geblieben. Da morgens kein Fahren mehr angesetzt war zog sich die Zeit bis zum 2. Rennen ziemlich... meine körperliche Verfassung würde ich mal mit einer 4- bewerten und dementsprechend fit und motiviert gings in die Startaufstellung. Diesmal gelang mir der Start nicht so gut und ich musste mit einem Kollegen kämpfen, den ich am Tag zuvor eigentlich recht sicher im Sack hatte. Gegen Rennende ging mir dann richtig der Akku leer... Konzentration und Kraft waren aufgebraucht, ich hatte aber den eben genannten Kollegen vor mir, der hatte mich nach der Kehre an der Parabolika geschnappt und vor ihm war eine 500er. Die beiden wollte ich mir auf meinem Lieblingsabschnitt wieder holen, bzw. wenigstens den Abstand verkürzen. Einfahrt Motodrom bin ich ganz gut durchgekommen und hatte gefühlt aufgeholt. In der Sachskurve war ich dann etwas spät dran, dachte mir aber - das hält. Hat es bisher ja auch, egal obs unten kratzt und schleift. Das war dann aber wohl doch ein My zu viel. Die Raste hat mir dann das Hinterrad gelupft und ich bin ab in den Kies. Ging ganz schön schnell. Nach krrrrrrrr nur kurz paff - und schon wars vorbei
Naja... ich bin im zweiten Rennen auch weit nicht mehr an meine Bestzeit rangekommen. Es geht halt nichts über eine
gute Vorbereitung ![]()
Mein Fazit: Hammer, was mit Slicks, auf freier Strecke und mit freiem Kopf so alles geht. Das Wochenende war absolut geil, viele neue Erfahrungen gemacht, neue Leute kennengelernt und alte Bekannte wieder getroffen. Ich bin angefixt und mit Sicherheit demnächst wieder mal dabei.
Die Veranstaltung war super organisiert, um die 400 Starter ist ein riesen Feld. Dementsprechend voll war das Fahrerlager. Uwe, ihr habt das wirklich toll gemacht, meinen absoluten und fettesten
![]()
Mein ganz besonderer Dank gilt natürlich meinem eidgenössischen Teamchef Roli -MF- marconi, der mir nicht nur das Material gestellt, sondern mich auch mit Input und Bier versorgt hat. Die Linie ins Motodrom und durch die Sachs war super!!! - hätte ich sie immer so getroffen... hätte ich der NSR ihr Kleidchen nicht versaut :O Das Bike lief wie ne EINS - wirklich top. Hast du klasse vorbereitet. Ohne die neuen Kolben und die neue Kette wäre ich (für meine Verhältnisse) sicherlich nicht so gut unterwegs gewesen ![]()
Wir hatten uns 3 Ziele gesteckt. Nicht runterfallen, nicht Letzter werden und das 3. ist ein Insider. 2 davon konnte ich umsetzten :D
![]()

Wer sichs genauer anschauen möchte: http://raceresults.at/Results/…kenheim%2c+Klassik+Trophy
Gruppe 7 waren die Stinker, bei denen ich mitspielen durfte ![]()
Bis demnächst!
![]()
du machst dich sogar nach der Veranstaltung noch richtig gut.
Tolles Resümee
Da hat einer Blut geleckt Roli ![]()
ZitatOriginal von Manni#69
Da hat einer Blut geleckt Roli😂
Da hat einer ganz schön recht ![]()
Bedanken möchte ich mich übrigens auch noch bei Rita und Bertl für die mentale, logistische und kulinarische Unterstützung. Leider kam der Bertl nicht bis ins letzte Rennen
Am Sachsenring kommt dann wieder die Europadüse zum Einsatz, gell? ![]()
liest sich gut ![]()