ich hab leider in meinen tabellenbüchern nicht alle angaben gefunden um stahl mit alu ordentlich zu vergleichen zumal nicht die allseitsbekannten turbinenalus ![]()
aber ich denke das hauptproblem an der stelle sind die vibrationen und da ist alu einfach nicht dauerfest (siehe auch die auspuffhalter am rahmen...), noch ein punkt sind die belastungen die auftreten wenn man die schieber in der offenen stellung in die federn zieht (züge zu sehr gespannt), da stellt sich dann halt die frage wie fest die materialien so sind in sachen dynamische last, grundsätzlich ist stahl da ja auch wesentlich stärker als alu, nur weiß ich halt nicht wie gut "turbinenalu" ist...
beitrag suche von sputnik
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Hallo,
Laufeigenschaften in Zylinder sollten kein Thema sein: Viel Öl, langsame Bewegung, Stahl-Alu ne gute Reibpaarung. Ich vermute mal das würde auch locker in Baustahl funktionieren
Da aber das Material eh das billigste an dem ganzen ist könnte man schon was besseres nehmen -> Maschinenbauer vortreten.Ich glaube jedenfalls fast nicht dass es NOCH schlechter als in Alu geht :)
Was man aber andenken könnte wäre das Zeugs irgendwo auszufräsen um Gewicht zu sparen was das Schwingungsverhalten verbessern könnte.
Gruß J-C
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Zitat
Original von JCN
..das Zeugs irgendwo auszufräsen um Gewicht zu sparen was das Schwingungsverhalten verbessern könnte.
..hmm.... das ist interessant. Ich hätte jetzt aus dem Bauch heraus gesagt, daß gerade das mehr an Gewicht der Stahlschieber die Schwingungen reduziert.
Wer weis wie es wirklich ist ? Ist es so ? Leichter = weniger Schwingungen ??Ciao
Anderl -
federstahl??? (ist aber wohl zu aufwendig)
ob leichter oder schwerer, ich denke die resonanz der schwingungen und die dazu passenden materialeigenschaft ist da eher entscheidendwas red ich da... wo sind denn unsere sonst so schlauen ing.-anwerter?
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Hoi!
Ich meinte folgendes: Die Masse im vorderen Teil zerrt ja an den dünnen Stellen im oberen Teil. Weniger Masse = weniger Kraft.
Theoretisch wandert mit weniger Masse am massiven Teil die Resonanzfrequenz nach oben und weiter aus dem "Nutzspektrum" heraus. Sollte also harmloser sein.
Gruß J-C
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Ich hab übrigens die erfahrung gemacht, dass alle 3 Teile der Schieber nicht wirklich "haltbar" sind. Lustigerweise sind bei mir die Mittelteile (original, mit doppeltem Spannstift) die Teile, die bislang Fehlerfrei sind. Ich hatte sowohl einen gebrochenen Schaft, als auch, vor allem in letzter Zeit defekte Aussenteile, die ja unbeweglich sind. Bei denen habe ich das Problem, dass die kleine Falz, welche dieses Teil fixiert, teilweise abbricht. Solange man es früh genug bemerkt, nicht weiter tragisch, aber da der Markt mit brauchbaren Schiebern in letzter Zeit doch eher überschaubar ist, schon nicht wirklich praktisch. Ich denke, da ist Stahl wirklich garnichtmal so verkehrt.
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ja, dass diese pfahlz abbricht das kenne ich auch...
also das mit dem gewicht und den schwingungen ist halt so: alles hat eine resonanzfrequenz, wenn du diese erwischt, dann schaukelt sich das teil auf und zwar im theoretischen fall ohne dämpfung unendlich stark, mit der masse hat das wenig zu tun. die masse hat aber einfluss dadrauf wo diese resonanzfrquenz liegt, durch mehr oder weniger masse kann man sie verschieben. aber die genau auszurechnen bei so nem komplexen teil ist natürlich nicht so einfahc, wenn nicht unmöglich...
da hilft eigentlich nur probieren.achja, falls ihr noch was sehen wollt zur resonazfrequenzen: http://www.youtube.com/watch?v=3mclp9QmCGs
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um die schwingungen dort effektiv vergleichen zu können bräuchte man einen spezialist in maschinendynamik. und selbst das stellt sich für mich als schwer da, denn dabei gehen auch faktoren wie kurbelwellenlauf und ölsorte / gemischeinstellung direkt ein. umso zäher die pampe in den kammern umso mehr dämpfung der schieber. andererseits wenn die pampe warm dann ziemlich dünnflüssig.
wenn stahl so einfach funktionieren würde hätte es suzuki vlt schon benutzt. stahl hat bei den dreiteiligen schiebern der rgv auch nachteile gegenüber alu. und ihr seit nicht die ersten die es in stahl versuchen, das gabs schonmal durch jemand der es selbst gebaut hat. und es hat nicht funktioniert.
zudem wird so ein schieber alleine durch den abgasstrom in schwingung gebracht. ausströmende abgaswelle, direkt danach einströmende frischgaswelle, dann wieder abgas...
die schieber bekommen im auslasskanal ganzschön auf die mütze -
Was hat bei den Stahlschiebern nicht funktioniert?
Die Reso des Teils liegt garantiert weit oberhalb der Grundwelle der Anregung (12000 = 200Hz). Und deshalb meine Vermutung leichter=höhere Reso=unkritischer. Vorausgesetzt man macht den flexiblen Teil, also die Aufnahme stabil und macht das Ding am Ende leichter wo effektiv die größte Masse schwingt.Gruß J-C
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am ende steht aber effektiv auch am meisten angriffsfläche im abgasstrom...
wie du ja selbst siehst ist das gewicht nicht gänzlich unentscheidend.
bei den stahlschiebern die mir bekannt sind ist nach nicht sehr langer betriebszeit ein außenteil gebrochen.