Preisentwicklung im Motorradsektor

  • Zitat

    Original von Saurierknochennager


    das schlechteste Auto hat bessere Qualität als Deine rechtschreibfreien Posts :teacher:


    :hehehe: da wurde es böse finster in finsterwalde :smiling_face_with_sunglasses:

  • Wieso kein Vergleich? Die Leute wollen heute Autos haben nach dem Motto 1.5 Tonnen Hightec mit feinster Anmutung aber jammern dann dass das zu teuer ist :nuts: Mit ner Blechschachtel auf 4 Rädern traut sich ja keiner mehr auf die Strasse...


    Um bei den Moppeds zu bleiben:
    - Wenn 1994 Ducati die 916 als 1098 mit 170PS und 190kg für 35000DM vorgestellt hätte
    - Yamaha/Honda/Suzuki ne 1000-er im Angebot gehabt hätte mit 180PS, 200kg für 27000DM
    - Ne Hightec 6000-er mit 130PS für 20000 auf den Markt gekommen wäre
    ...hätten sich alle Zeitschriften überschlagen und geschrieben das Ding wäre zwar teuer aber jeden (wie hieß nochmal die hundertstel-Mark? :winking_face: ) Pfennig Wert.


    Die Hightec-Teile sind doch preislich Okay, das einzige was mit er Zeit zielgruppenbedingt verschwunden ist sind die "kleinen" Motorräder. Nur will die keiner mehr haben denn entweder wird gar kein Motorrad gekauft oder gleich ne high-tec-Schüssel.


    Gruß, J-C

    Schieber- , Getriebe- , Motorgehäuse- und Kurbelwellenkiller

  • Hihi


    Wer 1992 mit 2000 DM nach Hause gegangen ist und heute mit "nur" 1800 Euro hat aber im Leben ganz schön etwas falsch gemacht.


    Aber sowas von falsch...

    Meine Nummer : 32 16 8


    Leitsatz in Verkaufsanzeigen" Ich muss aber nicht verkaufen"

    Einmal editiert, zuletzt von Schlafmütze ()

  • Zitat

    Original von Pagai


    Und Masterbike... dass jetzt ein Kit-Kolben 120€ kostet, der früher 120DM gekostet hat...wach mal auf. Der Euro ist inzwishcen schon fast 10 Jahre alt und hat sich der DM angepasst.


    So...und jeder, der früher 2.000DM verdient hat, wird heute sichelrich mit mind. 1.800€ nach hause nehmen. Ich denke DU solltest mal die Augen aufmachen. :)


    Danke , bin gerade aufgewacht ! :D Du solltest einfach weiter schlafen ! :nuts:


    Kolben Preis anno 2000 = 130 DM - 2003 = 120€ Das ändert auch nix das wir den Euro seit 8 Jahren haben !


    Ich weis leider nicht ,was du ,als du 20 Jahre alt warst verdient hast , und dann 2 Jahre später ..


    Wenn ein Arbeiter allein stehend im Jahr 2000 - 2000 DM mit nach Hause gebracht hat , hat der grob 3000 DM Brutto gehabt . Das war schon ein guter Job ! Zu dem Zeitpunkt hat ne blonde Friseuse 800 DM verdient !
    Und das derjenige ( unter gleichen Bedingungen ) dann 10 Jahre später 1800 € mit nach Hause nimmt , das sind nach Adam Riese jetzt grob 3000 € Brutto halte ich für absolut unrealistig .
    Somit hätte der seinen Lohn mal eben verdoppelt !


    Klaro wird es immer wieder Menschen geben die mehr verdienen , aber die Mehrheit verdient deutlich weniger .


    Nix für ungut


    MB

    Die globale Verblödung ist schlimmer als die globale Erderwärmung :teacher:


  • Lieber Peter ,


    ich gebe dir in manch Hinsicht ja Recht , aber :


    Warum der Autopreis höher ist in Deutschland ? Weil der doofe Deutsche bereit ist dafür zu bezahlen . Der kauft einfach und dann noch meist auf Pump !


    Ich verkaufe hier kaum Fussrastenanlagen . Warum ? Weil der Otto Normal Chinese sich das nicht leisten kann . Die paar die ich hier verkaufen kann , da könnte ich hier nicht von exestieren . Um hier in Shanghai so zu leben wie in Deutschland , musst du schon mindestens 2000 € in der Tasche haben . das sind dann umgerechnet 18.000 rmb . Nur so nebenbei ! Und dann kann man sich keine großen Sprünge erlauben .
    Allerdings ist Shanghai nicht wirklich China !


    Ich kann nur das Beispiel nennen , da ich ja auch Alu und Titan einkaufe , und der Preis hier relativ billig ist und das hat nichts mit China zu tun , sondern mit dem Weltmarktpreis. Das gleiche Material ist auch in den Staaten viel preisgünstiger als in Deutschland .
    Ein Freund war die letzten 3 Wochen hier zu besuch , der eine große Firma besitzt und konnte es nicht fassen . Der überlegt jetzt auch schon , seine Produkte hier zu produzieren . DAs hat nichts mit den Lohnkosten zu tun , sondern mit den Material Preisen . Und die gleiche CNC Maschine wie in Deutschland, kostet hier nur ein Bruchteil . Sogar Deckel Mao Gildemeister produzieren hier in Shanghai .
    Und der Bediener an der Maschine ( qualifizierter ) kostet hier genauso viel , wie ein Arbeiter in den 70 zigern .
    Anyway ....


    Muss zur Arbeit ...


    Gruß


    MB

    Die globale Verblödung ist schlimmer als die globale Erderwärmung :teacher:

  • weils grad so schlecht hierzulande läuft :face_with_rolling_eyes: Stihl verlagert Produktion von Brasilien nach Deutschland


    und bald alle lichter ausgehen...


    ...ist man sich in frankreich und england gerade darüber einig dass die übermächtige deutsche wettbewerbsfähigkeit per deutlichen aussenhandelsplus die nachbarländer etwas erdrücke. die wünscht man sich nun ein wenig eingegrenzt.


    ich schlaf denn mal weiter

  • Vorstandschef Bertram Kandziora:
    "Bei dieser Produktionsverlagerung haben wir aber keine Kostennachteile."


    Merkst was?

  • Zitat

    Original von jorkifumi
    ich sollte noch unverschämtere entlohnungsforderungen stellen :smiling_face_with_sunglasses:


    Mehr als 4,50/h ?


    Dass die EU mit einem Billiglohnland wie D so ihre Probleme hat, kann eigentlich nicht wirklich verwundern.


    Ich stelle mir's lustig vor, wenn 2011 die Freizügigkeitsregelungen auch für die zehn EU Beitrittsländer in Kraft treten.

    Einmal editiert, zuletzt von kawanova ()

  • Kawa,


    mit der Auslagerung von geringen Produktionsanteilen ins Billig-Ausland hat die Arbeitgeberseite gegenüber den Arbeitnehmern ein ziemlich großes Drohpotential, um Lohnforderungen zu begrenzen.


    Dies hat in den letzten Jahren genügt, selbst die Gewerkschaften am Zaume zu halten.


    Inzwischen hat man aber auch gesehen, dass niedrige Löhne im Ausland nicht das Alleinseeligmachende sind!


    Aber so dumm sind die Arbeitgeber nun auch wieder nicht, in der Bundesrepublik alles auf Null zu fahren und sich einen renditestarken Markt zu verschütten.


    Es nützt herzlich wenig, billig im Ausland zu produzieren und die Produkte nicht verkaufen zu können.


    Unser Markt und die deutschen Käufer haben sich auch in der "Krise" nicht vom Konsum zurück halten lassen und haben damit ein starkes Argument gesetzt.


    Racepa