Beiträge von zwei_im_takt

    Tja,


    was ich hier so lese, kommt meinen Erfahrungen auf der Straße doch ganz nahe.
    Nur komisch wie dann die extremen Beschleunigungsunterschiede zwischen RG 500 und den 600ern auf dem Papier zustande kommen??
    Ich meine auf dem Papier liest sich das, als würden zwei Welten dazwischen liegen. Haben die bei den früheren Tests grundsätzlich mit Sozia beschleunigt und heute ohne Fahrer? :) Oder hat da jemand eine plausiblere Erklärung für.


    Dass eine originale RG in der Endgeschwindigkeit nicht ganz mithalten kann ist ja logisch. Und Fahrwerkseitig.....ich glaube da muss man kein Wort drüber verlieren!


    Ist aber ganz nett die realen Erfahrungsberichte von euch zu lesen! ich hoffe es kommen noch ein paar Stories.


    Gruß Martin


    p.s. oder ist durch die Klimaveränderung der Luftwiederstand gesunken? :spam: :D

    Hallo zusammen.


    Hab da mal eine Frage zu den Fahrleistungen der originalen RG500, im Vergleich zu den modernen 600ern.


    Laut früheren Testberichten beschleunigt eine RG500 in ca. 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in ca. 9,5 Sekunden von 0 auf 160 km/h.
    (kennt jemand eigentlich den Wert von 0 auf 200 km/h)


    Eine moderne 600er macht das ganze laut Testberichten in ca. 3 Sekunden sowie in ca. 6,5 - 7 Sekunden.


    Hat jemand diesen heftigen Unterschied auch mal so in freier Wildbahn erfahren? Wenn ich auf eine 600er treffe, habe ich eher ein gegenteiliges Gefühl....also dass die Gamma sogar einen Tick besser beschleunigt. Oder geben die alle kein Gas?
    Vielleicht gibt es ja einige RG-Fahrer die selber eine 600er fahren, oder Kumpels haben die sowas fahren und Aussagen aus erster Hand machen können?


    Hoffe das ist jetzt nicht zu viel Stammtischniveau. :D


    Grüße Martin

    Doch die Iridium bringen was!
    Und zwar gerade beim rumbummeln und bei originalen Zündspulen!


    Die Zündleistung der RG500 ist nämlich nicht die beste. Die Iridium-Kerzen haben einen sehr punktuellen, gebüdelten Zündfunken, was der schwachen Zündleistung zugute kommt. Durch den kleinen aber kräftigen Zündfunken bricht die Zündleistung unter schwierigen Mischungsverhältnissen nicht so schnell zusammen. Das macht sich beim Starten, beim Ansprechverhalten nach Bummelfahrten, (ich meine sogar beim Durchzug allgemein)
    und VOR ALLEM!!!.....bei dem Insider-Problem -> Autobahn Gas wegnehmen...Gas geben wollen und nix kommt mehr, bemerkbar.


    Gruß
    Martin

    Ach so, was mir noch eingefallen ist....


    der Reifendruck ist für vorne sehr entscheidend. Ich fahre mit 2,6 bar vorne und hinten. Unter 2,2 bar vorne wird es vom Aufstellmoment und vom schwammigen Gefühl her viel unangenehmer.

    Also ich fahre auch die BT45 (vorne 110/90 - 16, hinten 120/90 - 17) und bin sehr zufrieden!


    Früher hatte ich auch die Metzler-Reifen in CompK drauf (vorne ME33 120/80 - 16, hinten ME1 130/80 - 17) und hatte nie Vertauen.


    Bei den Metzler-Reifen hatte ich kein Gefühl ob der Reifen Grip hatte oder nicht, war beim Anbremsen in Kurven vom Aufstellmoment furchtbar und der hintere Reifen war nach 5000 km runter. Der Vordere hielt ca. doppelt so lang.


    Mit den BT 45 fühlte ich mich auf der Gamma wie neu geboren. Super Gefühl zur Fahrbahn, Aufstellmoment für ein 16 Zoll Vorderrad akzeptabel (im Vergleich zum ME33 wie weggeblasen), Laufleistung hinten 9.000-10.000 km!, vorne locker 13.000 km.


    Das mit dem Aufstellmoment hatte natürlich auch was mit dem dickeren 120er Reifen (vorne) zu tun. Deswegen würde ich auch nie einen dickeren als 110er vorne montieren.


    Gruß Martin

    Hallo zusammen,


    ist ja mal wieder lustig, dass es manchmal doch hier wie im Kindergarten zugeht!


    Man sollte das ganze mal nüchtern betrachten und schlau genug sein zu wissen, dass wohl alle Recht haben.


    Zum einen sind Gewichtsveränderungen an der Kurbelwelle IMMER ein theoretisches Problem...denn Physik ist und bleibt Physik, zum anderen ist natürlich die Frage bei welcher Drehzahl man den Motor am viberationsärmsten haben möchte und dann gibt es da noch die Praxis, wo sich nicht immer alles so gravierend bemerkbar macht!


    Ausserdem wer sagt denn, dass ein alter Gamma Motor für seinen Drehzahlbereich perfekt gewuchtet ist?!


    Ich finde es auch nicht so toll angemacht zu werden (wenn man Ahnung von der Materie hat), nur weil man so eine Gurke nicht hat!

    Noch mal zurück zum Thema.


    Mit Originalübersetzung und neuen Reifen ist eine Gamma so übersetzt dass sie rein rechnerisch bei 10.000 U/min genau 228 Km/h läuft. Bei abgefahrenen Reifen sind es locker 5 km/h weniger.


    Meine ist original und seit 25.000 km ungeöffnet.


    Sie dreht im Sitzen bis 9.500 U/min = 216 km/h
    ...im Liegen 9.700 bis 9.800 U/min = 221- 223 km/h
    ...und wenn sie einen guten Tag hat (also so 2 mal im Jahr) wirklich 10.000 U/min


    Eine originale RG dreht meines Wissens nicht über 10.000 U/min! Klar in den ersten Gängen schon....aber das ist ja Kinderkacke.



    Gruß...Martin

    Ist ja interressant! Wo brechen die Kolben denn? Haben die eine spezielle Schwachstelle?


    Wie hoch war denn die Drehzahl an den besagten Motoren? ( Schaltdrehzahl und bei welcher Drehzahl Höchstleistung)


    Was mich auch interressiert....was macht die Kurbelwelle?


    Gruß, Martin

    Mal ne Frage an die, die was am Motor verändert haben.


    Wie lange halten denn die Motoren wenn man die Drehzahl steigert?


    Bitte mal angeben was verändert wurde ( z.B. nur andere Auspuffanlage, oder Auspuff und Steuerzeiten, .....usw) und dann eure Erfahrungsberichte in Sachen Laufleistung.


    Danke, Martin

    Sag mal Nager....was soll denn das für eine Bremsleistung sein???
    Da schiebst du doch die Kolben wieder an!


    Also bei einem dynamischen Prüfstand ist das so:
    Für die Messung wird die Gesamtübersetzung benötigt. Diese rechnet man für den entsprechenden Gang (sinnigerweise der höchste Gang damit die Messung länger und somit genauer ist) aus und gibt sie im in den Rechner ein. (oder die Übersetzung wird per Drehzahlabnahme am Zündkabel und Umdrehungszahl der Prüfrolle selbständig errechnet)


    Dann einfach das Motorrad in dem entsprechenden Gang von unterer Drehzahl bis Enddrehzahl hochbeschleunigen.
    Jetzt die Kupplung ziehen und in dem Zustand das Motorrad auf der Rolle auslaufen lassen.
    Fertig ist eine komplette Messung mit Leistungskurve, Drehmoment und Bremsleistung. Wie man daraus erkennen kann wird also immer bis zur Kupplungsleistung zurückgerechnet!



    Es sind aber ein paar Sachen zu beobachten damit die Messung nicht verfälscht wird!


    1. wärend der gesamten Messung muss das Gewicht auf dem Motorrad gleich bleiben! (Mehr Gewicht= mehr Walkarbeit des Reifens!
    (Beispiel: wenn du dich beim Hochbeschleunigen mit dem gesamten Gewicht draufsetzt und beim auslaufen lassen den Arsch leicht entlastest, hast du weiniger Bremsleistung--->also beim Zusammenrechnen zu wenig Gesamtleistung (an der Kupplung)
    Im Umkehrschluss: beim Hochbeschleunigen weniger Gewicht aufs Motorrad, beim Auslaufen lassen mehr Gewicht----> zu viel Gesamtleistung!


    2. Luftdruck des Reifens: viel Luftdruck=weniger Reibung= mehr Leistung beim Hochbeschleunigen und weiniger Bremsleistung! In der Summe (also die Kupplungsleistung) stimmt dann aber wieder!
    Bei wenig Luftdruck---> das ganze umgekehrt.


    Daran sieht man dass die Leistung am Hinterrad nicht als Vergleichswert angenommen werden kann.