Entwicklung GP

  • Zitat

    Original von Roland
    Mit Dir vernüftig zu Diskutieren hat genauso viel Sinn, als wenn man in die Isar einen Kübel Wasser schüttet.


    Und - ist es eigentlich möglich, verschiedene Ansichten zu diesen Themen vertreten, ohne in persönliche Angriffe abzugleiten?


    Tja....

    Einmal editiert, zuletzt von kawanova ()

  • Two, Roland,


    es ist mehr oder weniger alles eine Frage des Standpunktes!


    Einer ist gefahren und nimmt zur Rennerei und derem Umfeld einen sehr kritischen Standpunkt, ein. der andere ist mitten in der Szene drin, als Mech., der sich damit seinen Lebensunterhalt verdient und damit damit auch Partei!


    Man wird es nicht mehr rückgängig machen können, was in den letzten Jahrzehnten geändert worden ist, weil die nationalen Verbände und deren Träger aus bestimmten Gründen sich aus der Sache zurückgezogen haben.


    Das erinnert mich an den Tiriac und den deutschen Tennisverband. Der Tiriac hat mit dem Verband eine Vereinbarung über 20% Provision aller von ihm beschafften Sponsorgelder gehabt.


    Jährlich sind von ihm über 100 Millionen beschafft worden und der clevere Tiriac hat also über 20 Millionen eingesackt! Der Verband nur 80 Millionen!


    Im Verband kam ein ganz Schlauer drauf, die 20 Millionen könnte man auch noch einsacken und man hat dem Tiriac den Vertrag gekündigt!


    Fortan kamen aber nur noch ca. 15 Millionen Sponsorgelder rein und der Verband hat das Geschäft seines Lebens gemacht! 20 Millionen gespart!


    Im Motorsport ist mit den Finanzen wohl ähnlich gut gearbeitet worden und somit haben einige clevere Jungs aus dem Süden die Vermarktung übernommen und sind genau, wie der kleine Zampano aus der Formel 1, zu ziemlich viel Geld gekommen!


    Die machen sich ihre Spielregeln selbst und am Sachsenring habe ich erlebt, wie hinter den deutschen Einlasskontrolleuren die Vertrauenspersonen der cleveren Jungs standen und eingegriffen haben, wenn ihnen etwas nicht im Sinne ihrer Brötchengeber erschien!


    Andererseits habe ich einen 125er-Aprilia-Fahrer erlebt, mit dessen vorderem Schutzblech keiner in der IGK gefahren wäre!


    Und komischerweise haben in der WM in den letzten Jahren einige Fahrer Fuß gefasst, deren Leistung man nur mit einer tiefschwarzen Brille beurteilt haben kann!


    Es gibt wohl für fast alles "gute Gründe"!


    Racepa

  • Roland, aus Deiner Sicht völlig klar, aber gerade das Chaos hat es damals interessant gemacht, wie gesagt, heute ist alles steril, geschleckt, durchdacht, mir fehlen Pisten wie Goi..... na in Brasilien halt, die eigentlich unfahrbar waren, Anderstorp, HHRing Ostkurve, Misano, wo alle Werkstems streiken und Rudroff Dritter wird, nachdem sich Chili zum Kasper gemacht hat.


    Heutzutage ist alles einfach viel zu perfekt. Das macht es langweilig. Für den Zuschauer.


  • Vermutlich lässt sich da so gut wie Alles in einer bestimmten Zahl ausdrücken, vorausgesetzt es befindet ein $ Zeichen dabei....

  • Zitat

    Original von Saurierknochennager
    Roland, aus Deiner Sicht völlig klar, aber gerade das Chaos hat es damals interessant gemacht, wie gesagt, heute ist alles steril, geschleckt, durchdacht, mir fehlen Pisten wie Goi..... na in Brasilien halt, die eigentlich unfahrbar waren, Anderstorp, HHRing Ostkurve, Misano, wo alle Werkstems streiken und Rudroff Dritter wird, nachdem sich Chili zum Kasper gemacht hat.


    Klingt vielleicht blöd, aber gerade die von Dir angeführten Unzulänglichkeiten machten einen Großteil des Charmes aus. Schickimicki und Showgekasper - das ist doch wohl eher das Privileg der F1, des Tennis-oder Golfsports.

  • Der Mensch neigt dazu, die Vergangenheit zu verklären. Früher war alles besser. Die Luft sauberer, der Himmel blauer, die jugentlichen Respektvoller, die Preise niedriger, das Fernsehprogramm besser...
    Und natürlich der war auch der Sport ganz anders. Edle Männer standen sich im ritterlichen Wettstreit gegenüber. Es war kein Geld im Spiel (verdirbt den Charakter!) und und Fairness wurde noch ganz, ganz groß geschrieben. Kurzum:


    Der Sport war noch nicht zum Profi-Zirkus verkommen.


    Schön....wäre es gewesen, wenn es denn so gewesen wäre. Aber es war anders. Wissenschaftler haben das längst herausgefunden. Was die Forscher zuletzt zu Tage gefördert haben ist aufschlußreich und ernüchternd zugleich.
    2003 wurden von der Universität Münster bei Ausgrabungen in der heutigen Türkei eine Marmorplatte ans Tageslicht befördert. Wie jetzt entschlüsselt wurde, handelt es sich um ein Regelwerk für Sportler und fahrende Künstler. Bezeichnend ist schon mal, das der römische Kaiser Hadrian die beiden Gruppen in einem "Tarifvertrag" zusammenfasst. In Stein gemeiselt geht es vor allem um eins: ums Geld. Hadrian lag sehr daran, das Prämien und Gagen ordentlich gezahlt wurden. Offentsichtlich war es um die Zahlungsmoral der Städte, die sportliche Wettkämpfe mit kulturellem Rahmenprogramm ausrichteten, nicht allzu gut bestellt. Hadrian zumindest droht Veranstaltern mit Sanktionen. Aber auch die Sportler und Künstler waren wohl keine Unschuldslämmer, die nie den Pfad der Fairness verliessen. Der Herrscher jedenfalls sah sich genötigt, ihnen für undiszipliniertes Verhalten Peitschschläge anzudrohen. Die ganze Klugheit des Kaisers erweist sich in einer Zusatzanordnung an die Strafvollzugsbehörden: Die Athleten sollten biite nur so hart geschlagen werden, dass sie anschließend noch ihren Sport ausüben könnten. Und so weiter und so fort.*


    Das ganze Chaos war also früher auch schon gang und gäbe, und selbst damals wussten schlaue Köpfe wie man so ein System besser in den Griff bekommt. Damals war es Hadrian, heute ist es im übertragenen Sinne die Dorna. Die Teams sind mit ihrem Tagesgeschäft zu sehr beschäftigt um sich mit den Aufgaben der Dorna auch noch herumzuschlagen.


    Soviel zu den ewig gestrigen....


    *Quelle teilweise: Franz Neuhäuser, LT

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    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....

  • Die Übertragungen haben zeitweise Ihren
    Reiz verloren. Die (un-)qualifizierten Kommen-
    tare eines D. Raudies, Leberkern etc. sind :heuldoch:
    teilweise unerträglich. So das ich lieber den
    Ton abdrehe, weil mir sonst speiübel wird.
    Der Leberkern in der Boxengasse ist so
    unterhaltsam wie ein bunter Nachmittag
    im Altersheim. :kotz:
    Authentischer erscheinen
    mir die Kommentare von Randy Mamola
    im Original. Meine Meinung zu dem Thema.
    Der Rest wurde schon an anderer Stelle
    gesagt :suche:
    :drink:

  • Hadrian?


    Redest Du von dem mit Abstand größtem Hornochsen der römischen Geschichte?


    Auf dessen hervorragende Weitsicht ist letztlich der aktuelle Nahostkonflikt zurückzuführen!


    Brauchen wir hier nicht zu vertiefen, aber irgendwie ist der Vergleich dieses Hirnbonsais mit der Dorna wohl OK.... :nuts:


  • Ich frage mich warum bei Dir alle Vollidioten und Hirnis sind. Anscheinend würde die ganze Welt besser funktionieren wenn Du das sagen hättest. Aus unerfindlichen Gründen ist es aber so nicht.


    Hmmmm, warum wohl?

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  • Zählt nur noch der schnöde Mamon.
    Wenn nicht bald der Turnaround ge-
    funden wird, ist bald aller Tage abend.
    Die Überseerennen erfreuen sich nicht
    gerade zuschauermäßiger Beliebtheit.
    Mit ein paar ausverkauften Rennen in
    Europa kann man das ganze nicht mehr
    lange wuppen. Außer Rossi ist niemand
    mit Charisma mehr dabei. Stoner muß
    erstmal beweisen, daß er nicht so eine
    Eintagsfliege wie seinerzeit Kenny Roberts
    jr. für 2 Saisons ist. :nixweiss: