Mir ist da noch eine gute Idee gekommen, selber ein Satz Einsteller für das Ventilsystem zu bauen ist kein Problem, ich teste Mal ob es möglich ist eines der Ventile als Zugstufe umzufunktionieren indem ich es 180grad gedreht verbaue, so wirkt theoretisch das Ventil in gegen-gesetzter Richtung.
Beiträge von Zxmadx (K-B-P)
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Eine CDI regelt nur die Zündung, ein Steuergerät verarbeitet zusätzlich Einspritzung, AL-Steuerung, TPS- Signale und Temperatursignale.
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Das kann man definitiv zu einer Druckstufe Umbau. Man kann mit dem Finger auf den Kolben drücken und spürt direkt die Veränderung in der Dämpfungshärte der Druckstufe.
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Ihr habt Recht, der der Aprilia RSV 250 ist von Rotax mit um die 100ps. Also doch krotiger Suzuki Mist *nicht ernst gemeint*
Die Felge Vorn wurde eingepasst mit Adapterhülsen und der Speck fällt.
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Nein der der RGV 250 ist von Rotax gebaut worden. Der Rg250 Motor direkt von Suzuki.
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Das lag auch daran das der Motor von Rotax kam und nicht von Suzuki selber :) schon hat das Teil Leistung. Suzuki ist heute noch das Schlusslicht im MX, sie werden gekauft wegen dem Preis und dem Chassis. Fahrwerk und Motor sind nicht auf dem Niveau der Konkurrenz, so auch schon früher.
Das ist eine Leistungtabelle der Rm125 86'
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Das die RG Serie so träge läuft, liegt einfach an der monströsen Quetschkante von 2,5-3mm und der ungünstigen Brennraumform. Würde man das in Angriff nehmen, wäre das Teil ein Bulldog.
Übrigens was die Ingenieure von Suzuki angeht, die Jungs stocherten bis zum Anfang der 90er im dunklen rum auf der Suche nach Leistung und Drehzahlband. Meist scheitert es nicht an Überströmerlayout sondern am Ein- und Auslass Querschnitt, sowie Abstimmung mit Zündung, Auspuff und Brennraum. Die 1987er RM 125 hatte witzige 23ps bei 11.500 umdr. Drehmoment unten raus und Mitte war quasi nicht vorhanden, da half es auch nicht ein 34er Gaser drauf zu Schnallen.
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Das kann man leider so pauschal nicht beantworten warum, weswegen und weshalb. Das hängt einfach vom Kanallayout ab. Bei der RG spülen die Hauptströmer steil Richtung Einlass, das muss man relativ stark "kontern" mit einem steilen Winkel der Bosster würde das Gas trotzdem einlassseitig an der Laufbahn zerschellen. Bei der RGV spülen die beiden Hauptströmer vertikal relativ Flach rein der hintere sogar schon wieder Richtung Auslass, somit wird einlassseitig kaum umlenkkraft des bosstports benötigt, lediglich das aufrichten hoch Richtung Zündkerze.
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Grundsätzlich versucht man Richtung Einlass zu spülen, jedoch soll das ganze nicht an der Laufbahn dort zerschellen, dazu benötigt man Hilfsströmer die den Flow einlassseitig aufrichten und Richtung Zündkerze spülen. Dort wird das Gas durch die Radiusform der Brennkammer weiter umgelenkt und drückt den Altabgaskern von oben zum Auslass raus. Die hinteren Strömer Spülen ca 25/30 Grad nach oben, das reicht zum umlenken. Ich habe selber schon ein 100/4 Membran auf Simsonbasis gebaut mit genau den Prinzip. Leistete 16nm/22ps bei 9800 umdr. Mit 26er Gaser.
Aus diesem Grund ist eben die Brennraumform wichtig, bei einer Umkehrspülung wie dieser strebe ich immer ein Halbkugel an und keine Linsenform mit wenig Quetschfläche.
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Das sorgt für mehr Vorresoleistung und ein weicheren Übergang in den Reso. Um zu schauen wie der Kanal spült reicht ein Gasbrenner auf niedriger Stufe, da sieht man immerhin wie das Gas aus dem Kanal Austritt. Die hinteren Strömer kann ich leider kaum anders gestalten, wird trotzdem gut funktionieren weil die den Spülstrom schön umkehren.