wenn du schon 4 Jahre in der Schweiz lebst, dann kannst du, denke ich, Nichts mehr als Übersiedlungsgut in die Schweiz einführen. Da gibt es auch eine Frist.
Und wenn du die NSR in der Schweiz gekauft hast als du schon dort wohntest, wohl eher auch nicht.
Aber probier es halt mal, zu Verlieren hast ja nichts.
Du musst mit dem Töff an ein Hauptzollamt und als Übersiedlungsgut anmelden.
Ich würde denen beim Zoll aber nicht dein 13.20 A zeigen, dann merken die, da kann was nicht stimmen. Zahle lieber noch mal Zoll, das ist nicht teuer, das wird nach Gewicht verzollt und dann bekommst du ein neues 13.20 und eine neue Stammnummer.
Auf der Homepage vom Strassenverkehrsamt kannst du dich informieren, welche Anforderungen für Übersiedlungsgut gelten.
Wenn das nicht klappt, dann musst du eine Einzelabnahme durchziehen. Dann musst du Abgas und Lärmverhalten und spezifischer Benzinverbrauch und solche Dinge nachweisen.
Dann gelten für ein gebraucht Fahrzeug die Vorschriften, die zu dem Zeitpunkt galten, als die NSR in Ungarn das erste Mal zugelassen wurde. Aber da galt wohl schon eine Euro Norm und somit bist du chancenlos mit dem alten Zweitakter.
Ich bin im Honda NSR Cup gefahren und ich wollte meine Cup NSR auch zulassen hatte damit aber schon vor 20 Jahren keine Chance mehr. Ich kenne noch andere ehemalige Cup Piloten, die das auch nicht geschafft haben.
Ich habe dann eine gebrauchte MC28, mit Erstzulassung 1997, in Japan gekauft und mit der habe ich eine Einzelabnahme erfolgreich durchgezogen. Das hat mich viel Zeit, Nerven und etwa 6000.- Franken gekostet.
Auf deinem Formular 13.20A steht auch der Name des Cup Teilnehmer für den Honda Suisse die NSR eingeführt hat.
Der Name würde mich interessieren, vielleicht kenne ich ihn.
Vermutlich hast du etwa 1000.- Franken dafür bezahlt und es waren noch Ersatzfelgen, Verkleidungen und ein paar Ersatzteile dabei. Hoffenlich auch noch die Ölpumpe, ich würde die NSR nicht ohne Pumpe auf der Strasse fahren und so gut wie alle Cup Hondas haben gelitten und viele haben einen KW Schaden und nach dem Cup wurden sie meistens in unbedarfte Hände verkauft und wurden dann noch bis zum Ende ausgenuddelt. Als es dann keine Ersatzteile mehr gab, da wurden die Töffs in eine Ecke gestellt und vergammeln lassen.