Beiträge von ON-Off

    klaro ginge es.
    Die Warnehmug der Zweitaker in der öffentlichkeit ist aber so schlecht, das ein zweitaktauto, egal wie gut es ist, sich nicht mehr verkaufen läßt.


    Abgesehen davon wird die industrie die höhere kosten und zeit für die entwicklung scheuen.
    Da es eh bald kein öl mehr gibt, forschen die lieber über brennstoffzelle usw

    die sache funktioniert echt prima mit originalschaldämpfer, die mit prallblesche funktionieren.
    Habe es auch mit absorptionschaldämpfer (mit steinwolle drin) versucht, da kommte aber nichts raus

    wurde auch schon gemacht, "detroit diesel" baute solche motoren für LKW, mit roots gebläse + turbo (nur turbo ging leider nicht), was die motoren teuer machte.
    Jetzt gibt es aber elektrische turbolader, die jedenfalls an diese motoren versuchsweise angebaut wurden. Weiß aber nicht was daraus wurde.


    das beste für "kleine" (weniger als 1000 Liter) motoren ist eh der Gegenkolbenmotoren.
    So ein Junker aus der 40er jahren kann locker mit die modernsten DI-Turbodiesel mithalten was verbrauch angeht, was leistungsgewicht angeht ist es sogar besser. Aber teuer wegen die 2 Kurbelwellen

    manche originalschaldämpfer von zweitaktern haben ein schlauch womit das öl, was sich im dämpfer gesamelt hat nach unten geleitet wird.
    An meine KDX 125 hatte ich diesen schlauch über die kette befestigt, und siehe da: die war immer perfekt geschmiert!
    voll billig und einfach


    vieleicht könnte man dasselbe mit entölungsschläuche von powervalves machen, wenn die hoch genug über die kette sind, da sifft auch eine menge raus

    weiß ich, hat aber trotzdem ventile fürs auslass, und zwar meistens hydraulisch gesteuert um voll variablen steuerzeiten zu haben.


    der einlass ist klassisch über schlitze unten, somit haben die dinger gleichstromspülung.
    Und da die sehr langhubig sind (hub = 3 meter, bohrung = 80 cm etwa) haben sie eine sehr gute spülung und laufen rein mit turbolader ohne andere spülpumpe (außer zum starten)

    bedenkt, das auf der foto nur der zylinderblock zu sehen ist...
    das fertige motor ist etwa 3 mal höher!


    (drüber kommen Ventile und drunter Kurbelwelle mit kolbenstangen, kreuzkopf und pleueln)
    naja, immerhin braucht man keine Getriebe

    Das Ding ist ein ganz normales Zweitakter mit einen Schwenkkolben.


    Wozu?


    Der Klassischen runden Kolben-Zylinder läßt sich gut abdichten und einfach bearbeiten, und hat einen vorteilhaften runden Brennraum.


    Wenn man sich schon so ein Ärger mit ein eckigen Kolben anthun will, sollte es auch Vorteile bringen.
    Die sehe ich hier aber nicht.


    Wenn schon, dann eher ein Wankel. Der hat, weil Viertakt, keine Spülverluste.
    Übrigens ist der Abdichtungsproblem der Wankel weitgehend gelöst, und da es sehr schnell drehen kann ist Dichtheit eh nicht so wichtig. Die echte Probleme liegen bei der Brennraumform und die Kolbenkühlung.