Beiträge von Manuel

    Das kan gefährlich werden!



    Die RS250 Dichtungen z.B. sind angegeben mit 0,5-1,5mm. Diese setzen sich teilweise noch um ganze 0,4mm!! Deshalb aufpassen. Ich habe aus diesem Grund meine Zylinder nicht abgedreht, da der Quetschspalt sich um nochmals ca. 02,-0,3mm verringern würde. Das war mir zu heikel, deshalb habe ich die Köpfe abgedreht, das ist nicht ganz so gefährlich.


    Abfräsen ist immer so eine Sache, bei einem neuen Zylinder.... ich habe immer alte genommen, die bearbeitet und neu beschichten lassen, das ist sicher.


    ich glaube nicht nur ich würde mir selber in den Ar... beißen wenn man einen neuen Zylinder verhunzt.


    wobei 1mm sind ja nicht die Welt, solange du nicht in die Laufflächen der Ringe irgendwelche Beschädigungen reinhaust wird das gehen.


    Gruß Manuel

    habe ein paar Threads weiter unten schon ausführlich darüber geschrieben.


    mein damaliges Setup der Gabel:


    anstatt 420 hab ich 460ml pro Holm genommen.
    Habe tendiert zwischen 20er und 40er Gabelöl (was eigentlich nur bei Crossern eingesetzt wird).


    Druckstufe ist damit erhöht weil weniger Luftpolster vorhanden sind, Zugstufe wie Marco schon gesagt hat auch wegen höherer Viskosität des Öls.


    Durch eine andere Feder verändere ich nicht die Druckstufe sondern die Federrate.
    hier gibt es progressive und lineare Federn. Letzteres ist im Rennsport üblich. Die progressiven Federn haben ein weiches Ansprechen mit immer härter werdender Reserve, da sie zum Ende hin eng gewickelt sind.


    lineare sind komplett gleich gewickelt, haben somit durchgehend die gleiche Federwirkung.


    Was für die Härte noch entscheidend ist, ist die Federvorspannung. Bei der RS 250 einstellbar. bei RS125 kann man Distanzhülsen einsetzen um die Federvorspannung zu erhöhen.


    Eine schlechte Federrate kann man allerdings nicht durch überhöhte Federvorspannung wieder wettmachen.


    Übrigens, obwohl die progressiven Federn eher für den Straßenfahrer gedacht sind, funktioniert die Wilbers Feder sehr gut in der RS250 (fast identische Gabel wie RS125), und hat deutlich mehr Reserven als die orginale lineare Feder.


    Gruß Manuel

    Sicher gibts die, brauchst du halt nen Werkstattbuch für.


    Kannst aber pi mal Daumen einstellen, dann passt das, immer die goldene Mitte in den Langlöchern. Sollte sie dann obenrum drehfaul werden, würde ich etwas früher stellen.


    Manuel

    <<<Ich könnte einen Tacho mit kriegen, was brauche ich noch dazu das auch alles funktioniert? >>>>


    Das ist ja schön und gut, sofern du dich aber mit Elektronik kaum auskennst, wirst du auch keine Chancen haben das passend zu bekommen. Das einzige was dann funzt ist die Spannungsanzeige, Stoppuhr und Uhr, Temperatur wirst du kaum hinbekommen, ehrlich gesagt weiß ich auch nicht 100 pro wie die Ansteuerung funktioniert. Wir so sein dass das Kabel zum Sensor runtergeht. Obs dann geht ist fraglich, da ich nicht weiß ob der alte Sensor den gleichen Widerstand hat, musst du eventuell den neueren holen.


    Ist etwas Arbeit, Tacho kannst du übernehmen, Drehzahlmesser nicht, der ist digital und bekommt sein Signal von der CDI, also wird das nicht si einfach gehen.


    andere Alternative: kompletter Kabelbaum Rotax 122, mit Stator, Polrad, Zündungspickup und CDI.
    Kostenfaktor: Lohnt sich nie und nimmer.


    Manuel




    Und passt das Federbein einer 97 in eine 92?

    Die Beschichtung ist immer eine Frage des Einsatgebietes.


    Für mich ist die Apicote deshalb die beste, weil ich noch nie eine Beschichtung hatte, die dermaßen widerstandsfähig war, dass sie mehrere Klemmer im Auslass mitgemacht hat.


    Die geiwiz Zylinder sind ganz in Ordnung, die Beschichtung ganz ordentlich.


    bei der Beschichtung kommts allerdings auch auf die Schichtstärke drauf an, diese sollte zwecks Widerstandsfähigkeit hoch sein (ich meine es sind 1/10tel bei den 125ccm Zylindern).
    Was definitiv ist: die org. Rotax Beschichtung ist sehr gut, die Apticote ein Stückchen besser.


    Aufpassen sollte man bei extrem günstigen Angeboten an die 150 euro.
    Wenn ich meine Zylinder bei Fiedler machen lasse kommen diese auf das von mir gewünschte Maß zu 100%tiger Genauigkeit an.


    Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass speziell die günstigeren Firmen die Zylinder relativ ungenau beschichten, so dass z.B. der Zylinder konisch wird (unten mehr als oben oder umgekehrt). Das ist im bereich von 1/100stel nicht tragisch aber auch nicht wünschenswert.
    Hinzukommt dass die meisten günstigen Händler ihre Beschichtung in Holland machen lassen und die Beschichtung qualitativ lange nicht so hochwertig ist wie die Apticote.


    bei der RS125 sind zum Glück (?) keine Auslassstege vorhanden, die dann zurückgeschliffen werden müssen. Diese Stege verteuern nämlich die Beschichtung nicht unerheblich, da mit einer Koordinatenschleifmaschine die Stege zurückgeschliffen werden müssen.


    Was allerdings auffällt ist, dass die günstigen Zylinder nicht genau ausgearbeitet sind, vorhandene Stehbolzenbohrungen müssen fast immer nachgeschnitten werden weil Strahlsand die Gewindegänge verstopft hat und nicht entfernt worden ist. Übergänge an den Überströmern und Ein, Auslass sind unsauber ausgearbeitet oder die Kanten gar nicht gebrochen. Diese Arbeiten selber auszuführen ist sehr heikel und nur mit dem richtigen Werkzeug möglich.


    Wenn man die Arbeitszeit für Nacharbeiten an günstigeren Zylindern berechnen würde, so käme man auf einen höheren Preis als die Fiedler-Beschichtung.


    sicher sind 315€ ne Stange Geld, dafür bekommt man aber exzellente Arbeit.


    die günstigen Zylinder sind da schon ihr Geld wert. Wer aber richtig Leistung haben möchte, der greift zur Apticote.
    Andernfalls bleibt für leistungshunrige nur die Nacharbeitung der günstigen Zylinder, und das ist eben Arbeit, und auch nicht ungefährlich da die Beschichtungen sich speziell bei "Kanalarbeiten" :] an den Kanten gerne lösen.


    Die geiwiz-Zylinder sind trotz allem eine günstige Alternative, das muss man sagen.


    Gruß Manuel

    Hallo Gensel,


    nach meiner Kenntnis haben die RS egal welches Bj. die gleichen Öltanks.


    Logisch sitzt der Sensor im Tank, sonst könnte er nicht messen.


    Um den Sensor zu sehen musst du den Höcker abnehmen, der Sensor sitzt fast links gegenüber dem Öleinfüllstutzen unterhalb dem ganzen Plastikkrams. Um dranzukommen musst du das Plastikzeugs schon abmontieren.


    Kannst auch dem zweipoligen Kabel mit weißem Stecker (hat oben eine dreieckige Form) nachgehen.
    Der Sensor sitzt im Tank, äußerlich erkennbar an einem schwarzen Plastikstück, welches am Tank fest ist, man kanns aber auch rausnehmen. Unverfehlbar, das Ding hat eben ein Kabel dran, Kabel ist vergossen, kann man nicht verfehlen.
    Wenn du den Höcker abnimmst siehst du das auch...


    Gruß Manuel

    Also Burni,


    ich möchte ja nicht persönlich werden,


    aber wenn du dir über die Einstellmöglichkeiten oder eher die Notwendigkeit der Vergaser nicht im Klaren bist, und dass scheint ja nach deinen Threads weiter oben der Fall zu sein, dann würde ich die Finger ganz davon lassen.


    Das betrifft auch die Kopfbearbeitung. Wie ich schon sagte ist Verdichtung nicht alles, denn Verdichtung geht in den meisten Fällen zu Lasten der Drehzahl, je nach dem in welchem Drehzahlband deine RS/RGV am besten funktioniert kanns dann auch leistung kosten. Hinzu kommt gewaltige klopfende Verbrennung.


    Will dich nur nochmal darauf hinweisen, dass im Rennsport die erfahrenen Leute wie der Guido Fiedler, auf andere Brennraumkalotten setzen. Dass ist sicherer, schont den Motor und ermöglicht ebenfalls Mehrleistung.


    Probieren kann man immer mal, aber ja nicht danach sagen...eh...scheiß Zweitakter.... das ist die Aussage, die von jedem kommt, der dran rumbastelt ohne an die Nebenwirkungen zu denken :winking_face:


    in diesem Sinne


    Gruß Manuel

    Bevor du dir eins für 400 euro ohne jegliche Einstellmöglichkeit nimmst, würde ich eins für 600 euro nehmen, was du dann voll einstellen kannst.


    bei wilbers wirst du keinen Schrott bekommen, aber wenn schon ein Wilbers dann auch mit Ausgleichbehälter und Einstellmöglichkeit.


    Mir wäre das Risiko, ein Federbein zu kaufen, was im nachhinein meinen Anfroderungen nicht entspricht einfach zu hoch, zumal man meine Einstellung mehr korrigieren kann. Dann kann man auch das originale behalten.



    Manuel

    <<<<Teillastbereich ned richtig läuft und im leergang auch ned gescheid hochdreht >>>


    liegt an Vergaser nicht Zündung.


    Die Zündplatte oder eher der Stator am Rotax 123 erlaubt zwar eine gewisse Zündzeitpunktverstellung durch drehen in den Langlöchern ( bei 122er muss man Langlöcher in PickUps machen), da muss man ausprobieren. die goldene Mitte funktioniert immer.


    Man kann die Zündung stellen wie man möchte beim 123er. Egal welche Stellung, aber ohne extreme Veränderungen am Motor läuft die immer akzeptabel, egal in welcher Stellung.


    Abgesehen davon sollte man sich beim Abmontieren mit einer Anreißnadel die Stelle anreißen, wo der Stator ursprünglich hingehört.


    Das die Zündung den Teillast und die Leerlaufdrehzahl beeinflusst, zumindest in dem Maße wie du beschreibst, ist mir neu (ja ich weiß das man bei Mofas auch rückwärts fahren kann wenn man genug an der Zündung dreht :-) ).


    Manuel