Beiträge von Keo

    Hier mit Abgastemp, evtl werde ich die Anzeige beim Zündschloss montieren.


    Und einmal mit Strom, es leuchtet logischerweise die Ständerlampe und die Öllampe, ist ja noch keins im Tank.


    Und ein Detailbild.


    Und eins von hinten, sieht mittlerweile noch aufgeräumter aus, sodass man beim Draufsitzen keine Kabel sieht.



    Und ganz wichtig, der Vergleich zum Original.

    Und ich bin wieder ein Stück weiter! Es geht um die Implementierung der Anzeigeinstrumente von MMB in das Originalarmaturenbrett.

    Doch vorab, die zerdrückte Schaumstoffblende muss einer 3D gedruckten Platte weichen, diese füllt auch die sonst offene Ecke zwischen Tachometer und den 4 Leuchten aus. In die Platte kommen 2 Löcher mit Gewinde.


    Denn die Mischölkontrolleuchte entfällt beim Austausch des Drehzahlmessers und muss separat gelegt werden.


    Gekauft bei FC-Moto, süßes Kerlchen. Rechts daneben folgt noch ein Loch für den Menütaster des Tachometers.

    Und so sehen die Anschlüsse von hinten aus.


    In der originalen Armatur muss ich für die 2 Analoginstrumente nach unten raus Platz schaffen, denn die neuen Anzeigen sind etwas zu lang, jedoch genügt es die Verengung wegzufräsen, so kann ich die alten Aufnahmepunkte beibehalten.


    Links ist abgefräst, rechts original.

    Die neuen Instrumente haben nur 80mm Außendurchmesser, Aprilia hat um die 85-90mm. Also noch mal den 3D Druckermensch nerven für 2 Adapterringe. So kann ich gleich eine Zentrierung der Instrumente mit einfließen lassen, indem die Adapter bis in die originale Öffnung der zu großen Instrumentenaussparung hineingesteckt werden.



    Jetzt ist schonmal alles so weit, dass es an seinen neuen Bestimmungsort geschraubt werden kann, doch vorher noch ein Gruppenfoto.


    Nach dem zusammenschrauben folgt der angenehme Teil, den Kabelbaum löten. Die Instrumente bekommen ihre Stromversorgung von einer der originalen Tachobeleuchtungen. 2 der 4 originalen Lämpchen für die Tachobeleuchtungen werden nicht benötigt und dienen als Stromquelle für die 3 Anzeigen (Tacho, DZM, Abgastemp). Die Ölkontrolllampe benutzt die originalen Anschlüsse, welche eigentlich zum Drehzahlmesser führen sollten. Das Drehzahlsignal wird vom weiß/lila Kabel abgenommen, welches der Hauptkabelbaum in der Kanzel ausgibt. Der Tacho bekommt sein Signal von einem Hallsensor, da keine Stecker dazu waren, musste ich mich selbst kümmern.


    Es gibt nix schlimmeres, wie wenn man alles zusammenlötet und beim Ausbau alles zerschneiden muss, weil man an Steckern spart.

    Der noch angenehmere Teil ist das umwickeln der einzelnen Kabelstränge.


    Dazu nutze ich wieder Gewebeband aus dem KFZ Bereich.

    Jetzt wird es Zeit, den Klotz in die Kanzel zu stecken.

    Genau, die angegebene Temperatur ist die, wo das Thermostat sich ausdehnt und sich das Ventil öffnet, damit der Kühler durchströmt wird. Ist wie beim Auto, nennt sich kleiner Kühlkeislauf wenns zu ist und großer Kreislauf wenns offen ist :-)

    Es ist noch allerhand kleinscheiß zu machen, bevor die Zylinder vom Beschichten wieder da sind.

    So habe ich die Wasserhaube gereinigt und ein neues Thermostat verbaut, welches bei 45°C öffnen soll. In den 2 Motoren fehlte entweder alles oder das Thermostatventil war angebohrt ohne das das Thermostat selbst verbaut war.


    Als nächstes habe ich die Membran zerlegt, hier fiel mir auf, dass sich das Harz von den Fasern löst bei den Membranblättchen.

    Interessanterweise sind die gräulich erscheinenden Ablösungen in dem Membranmaterial genau an der Stelle, wo die Membran beim öffnen anstößt am Metallbegrenzer...und dort sind Unebenheiten..


    Also Fehler gefunden, es geht sicherlich ewig gut mit den Anschlägen, aber bin ich einmal dahinter gestiegen..schmirgel ich sie mir lieber wieder glatt.

    Und 2 neue Membranblättchen gabs auch vom Rotax Max. Diese sind mit 25€ sogar günstiger wie die Carbon Alternative...die habe ich auch da ..aber habe da ein schlechtes Gewissen wegen der Haltbarkeit. -> Never change a running System..und Leistung suche ich bei dem Motor ja eh keine mehr.

    Letztlich wurde alles zusammengebaut und mit Schraubensicherung gesichert.


    Neues Glühobst für den Scheinwerfer kam an und dann hat er auch seinen Weg in die Kanzel gefunden.



    Und für die Instrumenteneinheit kam nach 3wöchiger Bauzeit ein neuer elektrischer Tacho und Drehzahlmesser von MMB. Die in die vorhandene Konsole einzuarbeiten wird mich die nächsten Tage noch beschäftigen.



    80mm Durchmesser haben sie, das ist etwas kleiner wie die Originalen (85mm) und etwas länger sind sie. Grund dazu war bei mir hauptsächlich die Genauigkeit der Anzeigen.

    Da ich nun doch nicht die originale Tachoeinheit fahren werde, habe ich das Vorderrad nochmal ausgebaut um den Tachoantrieb auszubauen und zu vermessen. Stattdessen lasse ich mir ein Distanzstück drehen.


    Dann folgt noch die Rave V2 und Abgasanzeige etcetc..

    heftig heftig...aber ich beneide dich trotzdem um deine RG500...in deinem Alter in der heutigen Zeit sowas besitzen zu wollen/dürfen ist selten :-)

    Ja da gebe ich dir recht, das sind viele kleine Einzelaufgaben die gewissenhaft erledigt werden wollen. Sag mal hast du da ein Blindschieber im Zylinder verbaut?

    Zu deinem Maß, die 54.03 klingt nach irgendeinem Übermaß, das hängt auch vom verwendeten Kolben und Einbauspiel ab.