Welches Zweitaktmotorrad ab 250 ccm verbraucht am wenigsten Sprit?

  • Hat halt jemand von googlen mehr Ahnung als von Zweitaktern :cheers:


    Gegen den Faktor "Mensch" nützen auch nochso sparsame Fahrzeuge nix,mal allgemein bemerkt.
    Ansonsten ist die Lobby des Zweitakters für Weiterentwicklungen seit Ende der 80er vorbei,hat
    Winnetou mehr als recht. Wenn du sparen willst,lass die Brezel stehen,oder verkauf sie :heuldoch:


    Ich halts wie Markus" Kost Benzin auch 3,10,scheissegal es wird schon gehn!"
    Wenn du den einen oder andern Euro bei den sonstigen Verschleißteilpreisen nicht
    übrig hast,versuchs halt mitten E Roller :smiling_face_with_sunglasses: Und lass uns hier mitten Ökozweitakter
    zufrieden :wut:


    mahlzeit franx

  • warum fahre ich 2takter.....?
    genau, weil´s nach benzin und öl aus´n auspuff stinkt.... und wie bekommt man
    am besten reichlich von den göttlichen geruch in die nase...?
    richtöööch! indem man ordentlich am kabel zieht! somit verbindet sich sogar das nützliche mit
    dem spaßigen !!!


    ....gar nicht auszudenken, wenn die karre nix mehr brauchen und somit nicht mehr rauchen
    und stinken würde.... wäre dann ja fast wie 4t fahren :kotz:

    Leider vergesse ich aus absoluter Ignoranz immerzu die Namen, der Leute, in dessen Threads ich nichts mehr schreiben wollte!


    Auf die bösen Menschen ist Verlass, sie ändern sich wenigstens nicht


    William Faulkner 1897-1962


    US Schriftsteller & Nobel Preisträger 1949

  • Zitat

    Original von faeka
    ....gar nicht auszudenken, wenn die karre nix mehr brauchen und somit nicht mehr rauchen
    und stinken würde.... wäre dann ja fast wie 4t fahren :kotz:


    :daumenhoch Und all die anderen Verkehrsteilnehmer werden auch beglückt :D

    Zufriedenheit ist der Stillstand jeder Entwicklung. -- Henry Ford

    2 Mal editiert, zuletzt von M1ke ()

  • Wenn schon nicht das Verbrauchsargument zieht, wie steht es mit dem Umweltargument



    "[I]Kohlenstoffmonoxid (CO)

    Kohlenstoffmonoxid (CO) ist nicht zu verwechseln mit Kohlenstoffdioxid, umgangssprachlich auch Kohlensäure genannt (CO2). CO2 ist verantwortlich für die Zunahme des Treibhauseffekts, der das Erdklima erwärmt, aber es ist nicht toxisch. Kohlenstoffmonoxid hingegen ist selbst in geringen Mengen sehr gefährlich, denn es bindet sich an die roten Blutkörperchen und verhindert so, dass der Sauerstoff sich daran fixieren kann. Ist man diesem farb- und geruchlosen Gas ausgesetzt, kann ein Teil der roten Blutkörperchen, die normalerweise Sauerstoff transportieren, diese Funktion nicht mehr wahrnehmen.

    Im Alltag sind Verkehr und Tabakrauch die Hauptquellen der CO-Emissionen. Laut verschiedenen wissenschaftlichen Studien sind bei einem Stadtbewohner im Durchschnitt ungefähr 2% der roten Blutkörperchen durch Kohlenstoffmonoxid "ausser Betrieb" gesetzt, bei regelmässigen Rauchern sind es zwischen 5 bis 10%.

    Sind mehr als 20% der Blutkörperchen mit Kohlenstoffmonoxid belegt, sind ernsthafte Schäden an Gehirn und Herz die Folge - diese zwei Organe reagieren am empfindlichsten auf Sauerstoffmangel. Bei einer Sättigung von über 50% tritt der Tod ein. Damit ein solcher Wert erreicht wird, muss man einer grossen Konzentration dieses Gases ausgesetzt sein, das dann allerdings in kurzer Zeit tödlich wirkt. Dies kann manchmal in Tunnels oder Tiefgaragen auftreten, auch wenn diese belüftet sind. Ein Grund mehr, den Motor auszuschalten, wenn man warten muss.

    Unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) /
    Flüchtige organische Verbindungen (VOC)

    Flüssiges Benzin besteht aus einem Gemisch von verschiedenen Kohlenwasserstoffen (HC). Abgase enthalten immer etwas unverbranntes Benzin und somit sogenannte "unverbrannte" Kohlenwasserstoffe. Die unvollständige Verbrennung ist typisch für 2-Takt-Motoren, die eben kein Injektionssystem aufweisen, und betrifft in geringerem Ausmass auch 4-Takt-Motoren. Bestimmte unverbrannte Kohlenwasserstoffe - wie Benzol und Toluol - sind äusserst gesundheitsschädlich. Diese Gase dringen beim Atmen tief in die Lungen ein und gelangen so ins Blut. Sie greifen die Blutgefässe an und führen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Herzinfarkten. Sie schädigen auch die Erbsubstanz (DNA) in den Zellen und erhöhen das Krebsrisiko.

    Automotoren - Benzin oder Diesel - produzieren wenig unverbrannte Kohlenwasserstoffe, da der Katalysator diese zu mehr als 90% eliminiert. Dank der Einführung der Katalysatoren ist die Konzentration dieser Stoffe in der Luft zwischen 1980 und 2005 stark zurückgegangen. Seither stagnieren jedoch die Werte, da die Anzahl der Kleinmotorroller mit 50 ccm - Zweitaktmotor explosionsartig zugenommen hat. Wissenswert: Verzichtet man auf Blitzstarts und Fahren mit Vollgas bei Motorrollern, läuft die Verbrennung besser ab, und die Emissionen an unverbrannten Kohlenwasserstoffen können deutlich reduziert werden.

    Ist von den Abgasemissionen durch den Motorverkehr die Rede, werden oft "nur" die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) genannt, d.h. chemische Verbindungen auf Kohlenstoffbasis, die leicht verdampfen. Alle unverbrannten Kohlenstoffverbindungen sind aber mitgemeint.

    Stickoxide (NOx)

    Unter der Bezeichnung NOx werden zwei Gase zusammengefasst: NO und NO2 ("NOx" selbst ist kein Gas). Sie werden hauptsächlich von Diesel- aber auch von Benzinmotoren produziert. Im Grossen und Ganzen besitzen sie dieselben Eigenschaften (da NO sich spontan in NO2 umwandelt): Sobald sie mit Wasser in Verbindung kommen, entsteht Säure.

    Aus diesem Grund greifen Autoabgase die Atemwege von Menschen, Tieren und Pflanzen an. Auch "saurer" Regen ist auf die aggressiven Stickstoffgase zurückzuführen. Mit der Einführung der Katalysatoren konnten die NOx-Emissionen zwar bei den Benzinautos gesenkt werden. Da aber gleichzeitig der Verkehr und die Anzahl der Dieselmotoren zugenommen haben, werden die zulässigen Grenzwerte in einigen Städten und entlang grosser Verkehrsachsen noch immer überschritten. Es gibt auch spezielle "Anti-NOx"-Katalysatoren für Dieselfahrzeuge; sie sind aber noch nicht sehr verbreitet.


    Auch Zweitakt-DFI-Motorräder haben dieses Problem.

    Feinstaub (PM10)

    Unter Feinstaub versteht man mikroskopisch kleine Staubpartikel, die in grossen Mengen von Dieselmotoren, Cheminée-Feuern, Zigarettenrauch etc. produziert werden, aber auch beim Braten und Grillen anfallen. Diese Teilchen, deren Durchmesser weniger als 10 Mikrometer beträgt, werden unter der Abkürzung PM10 (Englisch "Particulate Matter") zusammengefasst. Es gibt aber auch noch viel kleinere Partikel: PM2,5, PM1 und sogar PM0,1 (mit Durchmesser von weniger als ein Zehntel Mikrometer).

    Je kleiner die Partikel, desto eher gelangen sie tief in die Lunge, wo sie an den Lungenbläschen kleben bleiben. Dies hat zur Folge, dass die Atemkapazität eingeschränkt wird und das Risiko einer Lungenkrebserkrankung zunimmt. Die Partikel enthalten ausserdem gesundheitsschädliche und krebsverursachende Substanzen, die wasserlöslich sind. Im feuchten Milieu der Lunge lösen sie sich auf und gelangen ins Blut. Deshalb sind diese Partikel nicht nur an der Entstehung von Lungenkrebs beteiligt, sondern verursachen auch Herzinfarkte.

    Seit einigen Jahren sind Partikelfilter für Dieselmotoren erhältlich, die die erzeugte Menge an PM10 reduzieren können. Bisher ist jedoch nur eine Minderheit der Fahrzeuge damit ausgerüstet.


    Auch Zweitakt-DFI-Motorräder haben dieses Problem.

    Ozon (O3)

    Bodennahes Ozon - nicht zu verwechseln mit der Ozonschicht in der Stratosphäre, die uns vor den ultravioletten Strahlen der Sonne schützt - gilt als "sekundäre" Luftverschmutzung. Ozon wird nicht direkt von Motorfahrzeugen ausgestossen. Es entsteht unter der Einwirkung von Licht und Wärme auf die NOx und die VOCs.

    Sobald der Ozonwert in Bodennähe stark steigt, brennen die Augen, das Atmen fällt schwer und das Risiko eines Kreislaufkollapses steigt. Wild- und Kulturpflanzen weisen ein schwächeres Wachstum auf.

    Paradoxerweise kommt Ozon in verkehrsreichen Gebieten eher selten vor, denn die Konzentration der NOx (auch sie reizen die Atemwege) ist zu hoch, als dass sich Ozon bilden könnte. Es ensteht jedoch, wenn die VOCs und NOx vom Wind einige Kilometer weit von ihrer Emissionsquelle weggetragen sind. Deshalb misst man auf dem Land in der Nähe von grossen Städten die höchsten Ozonwerte.

    Verkehrsabgase sind nicht die einzige Ursache für die Ozonbildung. Auch Heizungen, die den Sommer über laufen, um Warmwasser zu produzieren, Industrie und Landwirtschaft haben ihren Anteil. Es ist aber so, dass der Sommer, der die Entstehung von Ozon begünstigt, auch mit der Ferienzeit zusammenfällt, und das heisst mehr Autoverkehr"


    Quelle:Kantonale Umweltdienststellen der Schweiz



    ZUGEGEBEN: Ich rieche ja auch gerne die Zweitaktabgasschande, aber seitdem ich das geleden habe, mache ich lieber den Mund zu!


    Gibt es da noch Gegenargumente von "Zweitaktschnüfflern"?

  • Tolles Argument: ich darf meinen Mitbürger ruhig vergiften, weil es doch so wenige gibt, die das tun!


    Gleicheit im Unrecht gibt es in der deutschen Gesetzgebung nicht!

  • Zitat

    Original von kawanova
    Ja.


    Sch... d'rauf. :teacher:


    Das Leben ist Lebensgefährlich und endet meistens tödlich :teacher:


    Ein Airbus A380 braucht vom Terminal über den Taxiway bis zum Abheben 2 t Kerosin, Katalysatoren läßt er dabei meistens zuhause.


    Und da macht sich so ein Kasper Gedanken über Zweitaktabgase :nuts:


    Wenn Ihr eine schönere übervölkerte Welt wollt, ohne Krebs und mit überalterter Bevölkerung, dann verzichtet auf Spaßfahrten und dreimal im Jahr in den Urlaub fliegen :teacher:

  • Spaß, Spaßfahrten und Adrenalin kann man auch mit wenig verbrauchenden Zweitaktern (TZR250) oder sauberen Viertaktern (FZ1N) mit stufenförmiger Drehmomentexplosion haben. Dafür muß man nichts wirklich giftiges fahren.


    Soziale Verantwortung bedeutet nicht, darauf zu verweisen, wer es noch schlechter macht, sondern zu zeigen, wie man es höchstpersönlich BESSER macht!

  • Ich fahr gar nicht mehr, ist das jetzt verantwortungsvoll genug? :nuts: :nuts: