Moto3 statt 125er-Klasse

  • :daumenhoch Das wenig Geld ist aber relativ :teacher:


    Und 1982 war es doch dann vorbei . 350 Klasse ade ! und ab da gab es die neue Generation der 250 / 500 .
    Und die Jahre von 76 - 82 haben doch fast nur Werksrenner gewonnen . Angeführt vom Mang mit Werks Kawasakis !


    Und war Massa nicht Hauptsponsor von Herweh über Jahre hinweg ? Oder verwechsele ich das jetzt mit Gustl Ende der 80 ziger ? :nixweiss:


    Was man aber auch nicht vergessen sollte , das es ja nicht nur mit dem Moped getan war - Transportmittel - E Teile - Verschleissteile - Sturzteile ..........


    Also ich seh da finanziell keinen großen Unterschied zu Heute .

    Die globale Verblödung ist schlimmer als die globale Erderwärmung :teacher:



  • Absolut richtig.


    Im Verhältnis zu den damaligen Einkommen wars genauso teuer wie heute.


    Insgesamt war das benötigte Budget für eine Saison schon geringer, aber es waren ja auch nur halb soviele Rennen. Trotzdem brauchte man Sponosren und ohne Kit-Teile ging gar nix.


    Mit einem PR aus der Kiste einen WM-Lauf zu gewinnen? :hehehe:
    Klar, ist ja bald Weihnachten...


    Damals wie heute sassen die besten Fahrer auf den Werkskisten, und selbst da gabs noch Performanceunterschiede. Mang hatte z.b. nie das gleiche Material wie Spencer, der war immer eine Stufe voraus. Das gleiche galt für Waldi/Biaggi, oder Cadalora/Bradl.


    Herweh wurde von Massa gesponsert, Raudies hatte '93 viele kleine Sponsoren und '94 sogar einen HB-Vertrag in der Tasche.
    Komplett unrealistisch davon zu faseln es ginge damals ohne liquide Sponsoren.

    >>>nicht klicken!!!!<<<


    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach' mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ....

  • Herweh fuhr für den Schüller mit der TZ350
    Dann mit der Bakker-Rotax250 Massa/Real
    Gustl fuhr mit der Trinkner Honda - Olymp-Hemden
    dann Zwafink-Wilbers-Honda
    Dann Hein -Gericke Honda


    dann wechselte Gustav Reiner nach seinen schweren Kopfverletzungen ( DM-Finale 500-88 in Augsburg)zu den 4-Taktern (GERSTMANN RC30)
    erlebte ein Desaster in Speyer 1989( wegen der Kopfverletzung - er war nicht mehr der der er mal war) und nach Protesten von einigen möchtegern
    Superrennfahrer/Teams wurde ihm von der genialen OMK die Lizenz entzogen die er nach einem neurologischen Gutachten wieder erhalten könnte. Einige von jenen die den Gustl immer hofiert haben haben ihn auch von hinten auch die Beine weggetreten ( Und da meine ich die OMK - und die Namen sind mir vor Augen )

  • Zitat

    Original von Masterbike
    Und Herweh hatte genug Sponsoren .
    Mit einer serienmäßigen PR Weltmeister . Sach mal träumst du ? Meinst du etwa die war aus der Kiste :nuts:


    Das meine ich nicht, das weiß ich, weil ich das Moped kenne. Bis auf Räder, die damals üblichen HH Zylinder und andere Auspuffanlagen war das Teil stock.


    Und wenn die Werkspiloten streiken würden , könnte man das heute auch noch .[/quote]


    Das können sie dan k der Knebelverträge aber nicht mehr. Siehe Motegi/Stoner fred. :teacher:


    Zitat

    Original von Masterbike


    Ich kenne keinen Markencup der in der WM mitfährt :teacher:


    Offiziell hait das Ding auch Moto2. Ist im Prinzip wie die Formel Ford: Serienmotor bei freier Chassiswahl. Lediglich käme bei den Autofarhrern kein Mensch auf die Idee die FF als WM hochzustilisieren.



    Zitat

    Original von Masterbike
    Ein Markencup ist von einer Marke gesponsort und da sitzen ALLE auf dem GLEICHEN Material ! Lese doch endlich mal die Rules !


    Falsch. Weder die Formel Ford, noch die FV o. ä. schreiben einheitliche Chassis vor. :freak


    Trotzdem käme kein denkendes wesen auf die Idee diese markencups zu einer WM umzudeklarieren.




    Erzähl keinen Quatsch. Herweh war Elektriker, Mang Mechaniker, Raudies hatte auch keine Kohle. Trotzdem konnten sie sich - völlig ohne Teams - etablieren. Es gäbe noch weitere Beispiele, aber das brauchen wir jetzt nicht zu veriefen.[/quote]


    @Masterdelabike
    Hast du Holzspäne gekifft....? :D
    Du zitierst dich selber und antwortet alles wäre Quatsch! :nuts:

    Einmal editiert, zuletzt von Gre ()

  • Also jetzt mal von Vorne:


    Man konnte als Fahrer mit einem PR Anfang der 80er Jahre in der WM Spitze mithalten, ohne sich zum Deppen von irgendeinem Team machen zu müssen. Dass auch damals i. A. Geldgeber, also Sponsoren, nötig waren, wird nicht bestritten. Trotzdem waren die Kosten überschaubar. 30.000,- DM für eine TZ waren durchaus machbar. Ein Facharbeiter verdiente damals in der Industrie etwa 2.500,- DM/Monat brutto, die Abzüge waren bei Weitem niedrige als heute. Mit einem Eigenkapital von 10.000,- DM konnte man damals, nen festen Job und Wohnsitz vorausgesetzt, relativ problemlos den Rest von der Bank bekommen. Mit 100.000,- DM war es möglich DM, EM und einige WM Läufe zu fahren, DM zu werden und im GP auf Plätzen zu fahren, die heute für Punkte gut wären. (Damals bekamen nur die ersten 10 Punkte, wobei aber wesentlich mehr als heute beim Pflichttraining antraten. Meist so 50 - 60 Mann). Heute braucht es dafür schon mind. eine halbe Million. €uro wohlgemerkt. Das steht in keinem Verhältnis. Noch dazu, wenn man bedenkt, dass man mit Seriengelumpe unterwegs ist. Sprich einem Cup Moped....


    Tournadre hat die WM mit einer Serien TZ gewonnen. HH Zylinder und Magnesium Räder waren Standard und mit den später aufkommenden Kits in keiner Weise vergleichbar, vor Allem preislich: Hummel hat für einen Zylinder mit Deckel damals 500,- DM verlangt. Sogar Rainey hat sich 84 solche Dinger auf die 250er Werks Yamaha gesteckt, weil sie einfach besser gingen, als das Zeug der Japaner. Die von Schlögl waren etwas teuerer, aber auch noch weit von den Preisen der späteren Abzocker weg, die vornehmlich HRC Kits kupferten...


    Die 107% Regel kam erst Mitte oder Ende der90er Jahre. Vorher gab es, wenn überhaupt, lediglich eine 120% Regelung. In den 70ern und 80er Jahren, gab es so was gar nicht - war ja auch nicht erforderlich, weil mehr Starter als Satrplätze da waren.


    Zitat

    Original von Masterbike
    Also ich seh da finanziell keinen großen Unterschied zu Heute .


    Mag sein, aber das liegt in der Tasache begründet, dass du den großen Unterschied nicht wahrhaben willst. Du hältst es da offenbar so ähnlich wie dein Pipi Langstrumpf zitiernder Kumpel...

    2 Mal editiert, zuletzt von kawanova ()

  • Und was hat der ganze Krampf mit dem Thema 125<>Moto3 zu tun?


    Davon abgesehen das man heutzutage mehr Budget braucht weils doppelt bis dreimal soviele Rennen als damals und die Kaufkraft heutzutage nur noch 20% von damals sind. Im Vergleich zu 1980 entsprechen 100DM von damals nur noch knapp 22€ Kaufkraft heute. Das sollte man vielleicht auch Bedenken. So gesehen war die Rennerei damals nicht günstiger als heute!


    Die Zeiten und der Sport ändern sich einfach, ich weiss nicht was es daran nicht zu begreifen gibt.


    Alles wird professioneller, in jeder Hinsicht.
    Aber ein uns allen wohlbekannter "Querdenker" ist ja auch der Meinung die er als bedeutender Forenposter weithin verbreitet, man sollte immer noch mit Kleintransportern von GP zu GP fahren, Teamklamotten, Boxenstellwände usw wäre überflüssiger Schnickschnack und ein Team darf maximal aus 3 Personen bestehen... :D :D :D


    Ansonsten verweise ich einmal mehr auf meine neue Signatur... :dafür:

    >>>nicht klicken!!!!<<<


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    5 Mal editiert, zuletzt von Roland ()

  • Zitat

    Original von 1ww
    zu 1 und 2:


    so siehts aus... In den 80zigern fuhr man selbst in der 500er Klasse nach dem Quali nach Hause, wenn man z.B. nur 42er von 55 Startern wurde.... Wozu also die 107% ???



    1ww,


    mit steigender Leistung wuchsen die Anforderungen an die Fahrer und wegen der gestiegenen Unfallzahlen wurden die Quali-Hürden eingeführt.


    Noch in den 80ern konnte jeder fahren, wenn er im Training mindestens 3 Runden gefahren war.


    Die Regelung mit den Qualizeiten wurden auch national übernommen, allerdings mit höheren Zeiten als in der WM und es musste nur noch mind. 1 Trainingsrunde gefahren werden.


    1991 steht im DMSB-Handbuch noch nichts von Qualizeiten, später jedoch führte man als Quali-Zeit die Rundenzeit des zeitschnellsten Fahrers + 20 % ein.


    Diese Zeit wurde später auf 115 % reduziert, in der WM auf 107 %.


    Wenn allerdings wie in der IDM WM-Material eingesetzt wird, werden die Hürden für die schwächeren Fahrer ziemlich hoch gelegt.


    Racepa


  • Ich kenne dein Lebensmotto.


    Und ja, der ganze Schnickschnack ist flüssiger als deine Meinung zum so genannten Fortschritt im GP. Völlig überflüssig. :kotz: Die Folge davon ist die Fan"kultur" à la Ankerberg.


    Mit Moto3 u. ä. Käse hat es insofern zu tun, als dass das System an sich besch... ist: Es ist seit der Übernahme durch Eckstein* keine Fahrer WM mehr, sondern allenfalls eine Team WM, jedenfalls formal. Nochmal: Ein Fahrer kann keine Nennung zu einem GP abgeben - nur Teams sind dazu berechtigt. Dass du nicht dazu in der Lage bist das zu begreifen, dürfte in engem Zusammenhang mit deinen kognitiven Fähigkeiten stehen.... :nuts:


    *Die Dorna hat's dann vom ehemaligen Gebrauchtwagenhändler übernommen, als der feststellen musste, dass er damit lediglich ein paar mickrige Millionen p. a. abzocken kann....


    Zitat

    Original von Racepa
    1991 steht im DMSB-Handbuch noch nichts von Qualizeiten, später jedoch führte man als Quali-Zeit die Rundenzeit des zeitschnellsten Fahrers + 20 % ein.


    Racepa


    Damals hieß es noch OMK Handbuch :freak


    Hast du die Dinger noch?

    Einmal editiert, zuletzt von kawanova ()