ZitatAlles anzeigenOriginal von michl
sorry,
aber Frohburg ist sehr übersichtlich, die alte Strecke , noch ein paar Meter durch die Stadt, hatte mehr Flair.....
Schlimmer finde ich solche so Änderungen,wie diese mistige Schikane im grauen Wolf.
Ich denke das solche Änderungen mehr Gefahrenpotenzial aufweisen als je zu vor.
Jörgi, wo hast Du denn in Frohburg Beklemmungen. Naturrennstrecken.
dies sind nun mal kein Salzsee- Strecke und auch nicht vergleichbar mit "Motodromen" ...so einfach ist das.
2007 zum 100. TT-Jubiläum gabs den 223. Toten. Mehrere Fahrer und noch mehr Fans gehen dabei jedes Jahr drauf. Hier meine Quelle: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,487596,00.html Und der Spiegel wirds sich sicher nicht aus der Nase ziehen....
das sind pro Jahr, 2,23 Fahrer und Zuschauer die da ihr Leben lassen mussten, das ist unter dem Deckmantel der Zeitrechnung vor 1990...nicht schlecht.
In der Formel 1 gab es zu jenen Zeiten bei weiten mehr Tode zu beklagen.
Und, wenn man die Zuschauer und deren Verhalten einmal genau betrachtet ist es verwunderlich das nie oder nur so " wenige" zu Tode gekommen sind.
Klar ist, das jeder Tode unserem so geliebten Sport, genau einer zu viel ist.
Dies liegt in den geringsten Fällen an der Strecke...meistens an Fahrern, Zuschauern.
Apropos,
Frohburg war mein erstes Rennen und mit einem Sieg.....und ich lebe immer noch.
Wie wirr...ich vergas, ich habe ja einen Nagel im Kopf.......
Gruß vom noch immer lebenden michl
Ulster GP
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Bei allem Respekt vor Deiner Rechnung:
Du vergisst aber das es 18 Rennen pro Saison im GP sind, und das in 3 Klassen. Den UlsterGP und TT gibts genau 1x im Jahr. Zudem sterben nach wie vor jedes Jahr auf der TT 2-3 Fahrer. Klar liegts meistens am Fahrer wenn einer stürzt, die verheerenden Folgen gehen aber zu lasten der Strecke. Das ist fakt.
Wieviele Tote gabs die letzten 10 Jahre im GP? Das waren "nur" 2, Tomizawa und Katoh. Und das bei rund 550 GP's in allen Klassen.
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Roland,
klar ist, das Rechnungen, in dieser Region, ohne dies unsinnig sind. Das jeder Tode, das gerade im Zweiradsport, genau das aufzeigt wie " wir sind"....für Ausstehende...!
Aber ich entstamme einer der Generation, als solche Strecken das ganz normale waren.
Immer wenn ich, wie unlängst, so was lesen muss trage ich tiefe, tiefe Trauer in meinem Herzen, so hart wie das von mir geschrieben ist ist es nicht gemeint......Gruß nach LL
michl -
Anhand der nackten Zahlen sieht man nur wie gefährlich die Strassenrennen sind, und dass ist wie schon gesagt alles andere als Zeitgemäß. Da ist auch egal aus welcher Generation Du stammst, denn die Unkalkulierbarkeit ändert sich auch dadurch auch nicht.
Du siehst es halt mit anderen Augen.
Als ich noch aktiv Lizenz fuhr, lies ich Rennen wie Frohburg aus, weil ich nur ein Leben habe.
Ich habe kein Geld mit meiner Rennerei verdient, dann muß ich auch nicht noch welches ausgeben um auf unsicheren Strecken zu fahren.
Das höchste der Gefühle waren Lechfeld und Straubing. Wobei Strohballen zur Streckenführung/-absicherung auch schon Grenzwertig waren. -
Soviel zu dem tollen Rennsport, den Strassenrennen bieten:
http://www.bbc.co.uk/news/uk-northern-ireland-11278520
Einen Streckenposten hats auch noch erwischt, aber anscheinend ohne ernsthafte Verletzungen.
R.I.P David Gilmore
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Zitat
Original von michl
Roland,
klar ist, das Rechnungen, in dieser Region, ohne dies unsinnig sind. Das jeder Tode, das gerade im Zweiradsport, genau das aufzeigt wie " wir sind"....für Ausstehende...!
michlDer Tod von dem Japaner vom letzten Moto2-Unfall ist nicht nur von "BILD"", sondern auch von der regionalen Presse in größeren Artikeln (bis zu einer 1/3 Seite Umfang) in recht fairer Berichterstattung an 2 aufeinander folgenden Tagen behandelt worden.
Der Ruf der "Szene" leidet aber trotzdem darunter!
Es ist aber auch jeder Motorradfahrer mit seinem alltäglichen Verhalten in der Öffentlichkeit gefordert!
Wir sind am Sonntag ca. 1 Std. vor Rennende in Magny Cours aufgebrochen, weil wir wegen eines techn. Problems in den frühen Morgenstunden an aussichtsreicher Position liegend ausgefallen sind.
Mit uns sind auch viele Franzosen mit Motorrädern vorzeitig aufgebrochen, wohl, um dem Abfahrtsgewühl zu entgehen.
Ich bin von der Strecke bis nach Deutschland gefahren, auch die ersten 200 km kurvenreiche und hügelige Landstraße, und konnte sehen, wie die Franzosen sauber hintereinander fahrend, manchmal auch in haarigen Situationen überholend, immer das rechte Bein herausgestreckt haben, um sich zu bedanken, wenn man für sie ganz rechts fahrend, Platz gemacht hat.
Auch bei einer unseren vorherigen Anreisen in den frühen Morgenstunden auf Pariser Stadtautobahnen fiel mir das völlig entspannte Verhältnis zwischen Zweiradler und der vierrädrigen Zunft auf.
Kolonnenspringen und Spurwechsel mit Motorrad oder Roller völlig normal und akzeptiert und dort sehr viele auch mit Schlips und Kragen seriös gekleidete ältere Zweiradfahrer unterwegs.
Man muss sagen, dass diese voll in den Verkehrsablauf integriert sind und keiner andere Verkehrsteilnehmer irgendwie behindert.
Dies scheint mir ein Zeichen für Akzeptanz zu sein!
Es scheint, dass es "aus dem Wald so heraus schallt, wie hinein gerufen wird!".
Racepa
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ZitatAlles anzeigen
Original von Roland
michl:Anhand der nackten Zahlen sieht man nur wie gefährlich die Strassenrennen sind, und dass ist wie schon gesagt alles andere als Zeitgemäß. Da ist auch egal aus welcher Generation Du stammst, denn die Unkalkulierbarkeit ändert sich auch dadurch auch nicht.
Nein ist es nicht, da zu diesem Zeitpunkt für mich keine andere Rennstrecke zur Verfügung stand !
Du siehst es halt mit anderen Augen.
Ja Zeit bezogen.Als ich noch aktiv Lizenz fuhr, lies ich Rennen wie Frohburg aus, weil ich nur ein Leben habe.
Ich habe kein Geld mit meiner Rennerei verdient, dann muß ich auch nicht noch welches ausgeben um auf unsicheren Strecken zu fahren.Ich schon......
Das höchste der Gefühle waren Lechfeld und Straubing. Wobei Strohballen zur Streckenführung/-absicherung auch schon Grenzwertig waren.
Warum bist Du dann trotzdem gefahren....
michl
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@ Peter,
zu erst, wie wars ???Zum Rest, um D zu Akzeptanz zu gelangen als Mopedfahrer da ist die Wahrscheinlichkeit das Geburtstage , Weihnacht, Silvester, Ostern auf einen Tag fallen doch eher als gering ein zu schätzen...ich denke unter der 0,000000000000000000001% Marke.
Ich erinnere mich AB Ösiland alles entspannt, selbst der bekloppte Deutsche, genau bis zur Kontrolle, ein Hinweis das wir uns jetzt in D befinden und schon geht die Sch...los...aber das muß ich nicht erzählen.
Wir D sind etwas anders wie der Rest...ebend bekolppt .....
München ist da gerazu ein Parade Beispiele.....schlimmer geht nimmer...........Gruß
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Zitat
Original von michl
Warum bist Du dann trotzdem gefahren....
lGanz einfach, weil es relativ große Sturzzonen auf den Flugplätzen gab. Und in einen Strohballen rutschen ist sicher nicht so tragisch wie ein Baum oder Hausmauer. Die Strohballen waren desahlb Grenzwertig, weil ich mich an kein einziges Rennen erinnern kann, bei dem nicht mindestens einer über die Strecke verteilt wurde. Ganz toll wenn man in Schräglage hinter jemand herfährt und der Vordermann bleibt mit der Schulter an einem Strohballen hängen und wirft ihn so einem direkt vors Vorderrad....
Wie auch immer, Strassenrennen wie TT oder UlsterGP sind was für komplett Irre. Das es immer wieder Tote gibt bestätigt dass. Und spätestens hier hört sich für mich der Spass & Fazination auf.
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Zitat
Original von Roland
Das es immer wieder Tote gibt bestätigt dass. Und spätestens hier hört sich für mich der Spass & Fazination auf.Ich möchte hier keine Diskussion über sichere oder unsichere Rennstrecken beginnen, aber Roland, dann sag mir mal, warum es auf Strecken wie Most, Hockenheim oder Oschersleben, die ja angeblich sicher sind, immer wieder Todesfälle gibt?
Wie Michl schon schrieb, auf den wenigen reinen Straßenrennkursen, die es noch gibt, muss der Fahrer sein Hirn einschalten!