Hi!
Ich verstehs auch immer noch nicht ![]()
Irgendwie schlecht bekommt man jede Bremse, was sollen uns die Worte also sagen ![]()
Gruß, J-C
Hi!
Ich verstehs auch immer noch nicht ![]()
Irgendwie schlecht bekommt man jede Bremse, was sollen uns die Worte also sagen ![]()
Gruß, J-C
Du verstehst es auch nicht...... warum verwundert mich das nicht :roll:
Ist eh schon ot.
Zur Aufklärung: Ich habe das Bremszeug in der grünen RGV (probe-)gefahren (die dann geschlachtet wurde 5 Tage nach dem Kauf zwecks Umbau). Lesen und verstehen sind zweierlei.
Gruss Holli
ZitatOriginal von JCN
Zurück zur Fahrphysik: Ich stelle meine RGV mit SV-Strassenbelägen jedenfalls locker mit 2 Fingern aufs Vorderrad
Ansonsten ist das Thema glaub vorerst durch, das Video ist recht nett
Gruß, J-C
Ganz schlecht
Dann ist die Bremse zu giftig und du hast niemals die richtige Kontrolle über die Bremse . Bei Harten Bremsungen bremst man mit mind. 3 Fingern .
Sogar Rossi bremst mit 4 . Und die Bremse ist garantiert eine TOP Bremse .
ZitatOriginal von JCN
Mit der Duc siehts anders aus, da bremsts schon gescheit wenn ich das Gas wegnehme. Komme damit sogar auf vergleichsweise flotte Zeiten ganz ohne zu Bremsen Übrigens auch mal ein netter Versuch wenn man "trainiert"! Und ein Hinweis drauf dass ich schon einiges "ausprobiere"
Gruß, J-C
Schiesst du dich mit dem Spruch jetzt selber ab ? Ich glaube , du hast noch NIE richtig gebremst .
Beispiel OSL : Da liegen die flotten Zeiten für Sportliche Fahrer bei 1:45 glaube ich , wenn ich mich nicht irre . Wo liegen deine Zeiten ?
Beim 2T , habe ich immer , wenn ich vom Gas gegangen bin , die Hinterradbremse benutzt für den ersten Moment , um mehr Last auf das Vorderrad zu bringen , bevor ich voll in die eisen gegangen bin . Ansonsten geht das nämlich auch nicht .
Zum Thema Video :
Da kann man es richtig gut sehen , ( bei einer Aufname ) das Rossi einen Moment braucht zum Umgreifen für die Bremsung . Auch benuztzt der die Hinterrad Bremse , um mehr Druck aufs Vorderrad zu bekommen.
Gleich Prinzip ist das reindriften ( was ich nicht beherrsche ) , da wird über das Hinterrad halt richtig Druck aufs Vorderrad gebracht .
Der Druck aufs Vorderrad ist entscheidend für den Grip !
und nichts anderes . Egal ob 2T oder 4T !
Genauso bringe ich das den Jungs hier bei . "Referenz Point" - vom Gas gehen - "Brems Point" Bremsung einleiten und "In Point" einlenken mit gezogener Bremse .
Ich habe einen USA Chinesen hier gehabt , der ist wochenlang rumgekrebst , hat immer nur Zeit XX erreicht und wurde nicht schneller. Der hat alles probiert und sich dabei total verheddert .
Nach nur einem Tag training ( 4 x 30 minuten Session ) und einem Schultag ( 3 Std. insges.) fuhr der schlagartig 5 Sek. schneller . Und das auf einer CBF 150 ! Dieses Jahr startet der in der CSBK und der ist nun Fu....g fast . Alles eine Frage des richtigen Bremsen und Grip !
Habe die Ehre
MB
Ähm Master, ich muß Dir leider widersprechen, wer mit wieviel Fingern bremst hat nichts pauschal mit der Wirkung einer Bremse zu tun, sondern ist persönliches Gusto.
Stoner bremst mit einem Finger, Waldi hat immer mit Mittel-und Ringfinger gebremst, ich bremse mit Zeige- und Mittelfinger. Aber das schon immer. Viel wichtiger ist welche Rückmeldung man von der Bremse bekommt, deshalb gibts ja das ganze Sündhaft teure Racingzeugs von Brembo. Ich habe auch lange gebraucht bis mir klar war, welche Bremsabstimmung ich bevorzuge. Einfach 6 Kolbenzangen einbauen bringts auch nicht. Viel wichtiger ist das die Komponenten zueinander passen. Tendenziell ist immer besser eine Bremse mit geringer Handkraft zu haben, damit einem über die Renndistanz nicht der Arm abfällt. Ich fahre Brembo M4 Monoblockzangen (die von der 1098 ) mit Brembo Z04-Belägen und einer 19x18 Racingpumpe. Das ist perfekt dosierbar, bei wenig Handkraft.
Übrigens fällt mir noch ein, das Wayne Gardner mal ein 500er Rennen fuhr, bei dem konnte er wegen eines Trainingsturzes nur mit Ring- und kleinem Finger bremsen. Damit fuhr er aufs Trepperl soweit ich weiss.
Ich habe jetzt schon öfters gesehen, das Rossi und Co hinten gar nicht mehr Bremsen, gut zu sehen wenn Rossi so daherkommt:
Und das zuerst hinten drauftreten ist zwar richtig, aber die Cracks machen es damit der Schwingendrehpunkt runterkommt. Was bewirkt, das das Heck tiefer steht und man der dynamischen Gewichtsverlagerung ein Schnippchen schlägt weil man härter und damit später Bremsen kann bis das Hinterrad hochkommt. Und das ist ja bei einer leichten 125er oder 250er das Hauptproblem beim Bremsen.
Roland , das hinten bremsen war für die 2T ! Ich fahre ganz ohne hintere Bremse ( not Notfall ) musste ich mir damals so aneignen nach der 2T Zeit , da die Q das mit der Bremse gar nicht vertrug . :D
Aber erstens war das hinten Bremsen mal , das du mehr Last aufs Vorderrad bekamst . Der 2te effekt war halt dann , damit den Schwerpunkt tiefer zu bekommen . Das ist halt in den Jahren perfektioniert worden .
Ich kann mich wage drann erinnern , das Waldi permanent defekte hintere Scheiben hatte vom dauernden drauf treten .
Und eins ist doch wohl auch klar , das man mehr Gefühl in der Hand hat , wenn man diese komplett benutzt .
Hat man genug Erfahrung damit , ist das Training danach , mit weniger Fingern aus zu kommen viel einfacherer .
Auch ist bei einer Schrecksekunde , beim Bremsen , das Risiko viel höher , mit einer zu giftigen Bremse !
Schönes WE noch
MB ![]()
ZitatOriginal von Masterbike
Ich kann mich wage drann erinnern , das Waldi permanent defekte hintere Scheiben hatte vom dauernden drauf treten .
Und eins ist doch wohl auch klar , das man mehr Gefühl in der Hand hat , wenn man diese komplett benutzt .
Hat man genug Erfahrung damit , ist das Training danach , mit weniger Fingern aus zu kommen viel einfacherer .
Auch ist bei einer Schrecksekunde , beim Bremsen , das Risiko viel höher , mit einer zu giftigen Bremse !
Ja, der Waldi hat die hintere Scheibe plattgemacht, bzw die Zange. In Assen war das als Waldi meinte die Aprilia geht nicht mehr gescheit, aber da hat er die hinteren Beläge soweit geplättet, das sich die Kolben verkantet haben und nicht mehr zurückgingen. Also bremste es die ganze Zeit... Aprilia brachte dann extra für Waldi eine größere Scheibe, 4-Kolbenzange und einen kürzeren Bremshebel, damit er nicht mehr so fest drauftreten konnte.
Mehr Gefühl mit der ganzen Hand? Ich sehe das anders, vor allem was das Thema Schreckbremsung betrifft. Vor allem kann ich mit der ganzen Hand nicht Bremsen, schliesslich muß ich ja lenken und Zwischengas geben. Aber jeder wie er es gewohnt ist...
Auf der Straße bremse ich nur mit Zeige- und Mittelfinger, während ich auf der Renne die ganze Hand nehme, aber jeder wie er besser zurecht kommt.
Roland,
da muss ich Dir mal Recht geben!
Bremsen mit Zeige- und Mittelfinger und der Rest von der Hand bedient das Gas, auch das Zwischengas will ja gegeben werden.
Und vom Ablauf her ist Vollgas - Bremspunkt Gas zu - im gleichen Bewegungsablauf Zugriff zum Bremshebel und Bremsdruck aufbauen zur Radlasterhöhung vorn und dann immer härter bremsen bis zum Maximum.
Wer auf der Renne 1 sec. rollen lässt, kann anschließend viele , die an ihm mit noch Vollgas vorbeigeschossen sind, von hinten sehen!
Eine Daumenbremse ist auch was feines, wenn man sich mal daran gewöhnt hat!
Da hat man dann zwar links auch eine Doppelfunktion, ist halt Gewohnheitssache.
Wie man sein Hinterrad anstellt, darüber brauchen wir hier wohl nicht zu reden.
Auf dem Rossi-Bild oben sieht man deutlich die unterschiedlichen Radaufstandsflächen.
Von wem diese "Weisheiten stammen, brauch ich ja wohl nicht zu schreiben.
Racepa
Hi!
@MB: Mit VERGLEICHSWEISSE flott meinte ich natürlich im Vergleich zur "normalen" Zeit ![]()
Und mit 2 Fingern aufs Vorderrad stellen lässt sich jeder von mir gefahrene Strassensportler seit 20 Jahren
Daher habe ich es mir auch angewöhnt nur mit 2 Fingern zu bremsen und bin bisher auch ohne richtige Kontrolle ganz gut klargekommen ![]()
Und in einem Punkt möchte ich noch war hinzufügen: Schnell wird man vor allem durch Psychologie, nämlich durch überwinden der eigenen Blokaden!
@Holli:
ZitatOriginal RGV ist bzw. kann da sehr übel sein,habe ich dann auf meiner grünen RGV gemerkt. Handkräfte ohne Ende, Verzögerung solala. Hat aber auch bestimmt mit Belägen, Bremsflüssigkeit (Alter) und Bremszylinder zu tun. War alles ungepflegt.
Zum Mitmeisseln: Deine Erfahrung mit irgendeiner schlampigen RGV-Bremse sagt ja wohl gar nichts aus, oder? Ich sage ja auch nicht "ne RD350 geht gar nicht. Kann aber auch daran gelegen haben dass die 12 Jahre gestanden hat" ![]()
Gruß, J-C
ZitatZugriff zum Bremshebel und Bremsdruck aufbauen zur Radlasterhöhung vorn und dann immer härter bremsen bis zum Maximum.
Auch hierbei bin ich nicht Deiner Meinung.
Der Doktor (Nein, nicht ich, der andere
) sagt (sinngemäß, da ich das Interview grade nicht zur Hand habe):
er bremse am Bremspunkt zunächst volle Lotte, was geht, um dann den Bremsdruck in die Kurve hinein langsam zu reduzieren.
Meine eigene Erfahrung ist da ähnlich, wobei ich leider noch einiges vom Kammschen Kreis als Reserve habe.
Meist bremse ich mit zwei Fingern, da ich dabei das für mich optimale Verhältnis von Kraft und Gefühl habe.
Auf den erlesenen Production 250ern, die ich schon bewegen durfte (HONDA RS250R und YAMAHA TZM Bj.jeweils aktuell, bin aber nicht 100%sicher, welches genau) konnte ich mit den jeweils feinsten Bremskomponnenten auch mit 1 Finger mit super Gefühl, sogar bei Nässe bis in die Kurve hineinbremsen (besonders mit der YAMAHA)
Und wenn eine Bremse so funktioniert, dann liebe ich das.
Im Übrigen sehe ich das nach ausführlichen Gesprächen mit vielen Rennfahrern genau so, wie Roland schrieb: Die Anzahl der zum Bremsen benutzten Finger ist reine Geschmacksache.
Zur Hinterradbremse: Ich bremse auch sehr gerne hinten mit, um die Fuhre zu stabilisieren, "auseinanderzuziehen".
Sehr interessant fand ich daher die obigen Erklärungen hierzu. Das muss ich mal ausprobieren ![]()
Gruß Schinki