Gegen Tempo 130! Hier könnt ihr etwas unternehmen.

  • Peppi,


    ein Teil des Stresses der LKW-Fahrer ist hausgemacht!


    Just in time ist das Problem!


    Wenn die Hersteller, von Autos hauptsächlich, die benötigten Teile 24 Std. vorher annnehmen und einlagern würden, könnten viele LKW-Fahrer ohne den Zeitdruck fahren.


    Weiterhin fehlt europaweit ein System Schiene / Straße.


    Alles was über 250 km geliefert werden muss, gehört auf die Schiene!


    Ein System, das lediglich den Container transportiert und nicht den LKW mit Auflieger quer durch die Lande fährt.


    Stützpunktverladestationen alle 100 km und ab geht die Fuhre.


    Die Bahn allerdings mit Hochgeschwindigkeitsgüterzügen, damit die Laufzeiten niedrig sind!


    Wie sehr aber die Menschheit verdummt wird, ist bei der angedachten Einführung der 60 to-Lastzüge zu sehen.


    Für diese Lasten sind viele Brücken nicht gebaut, man kann dies an den Schildern der Militärischen Lastenklassen an den Brücken erkennen.


    Weiterhin sind die Teerdecken der Fahrbahnen, vor allem bei Hitze, den höheren Reifendrücken nicht gewachsen, wie sich jetzt ja schon an den Spurrillen zeigt!


    In den 60er Jahren hat man vom Gesetzgeber die Spikes-Reifen für PKW verboten, die bei bestimmten Fahrbahnverhältnissen ein deutlicher Sicherheitsgewinn brachten.


    Begründung: Spurrillen auf den Straßen!


    Ich habe aber noch nirgendwo Spurrillen mit der Spurweite von PKW gesehen!


    Inzwischen ist aber das zulässige Gesamtgewicht von seinerzeit 15 to über 25 to auf 40 to angewachsen


    Ober- und Unterbau der Straßen sind aber häufig aus der Nachkriegszeit mit den 5 to-LKWS.


    Racepa

  • Peppi


    Die Spediteure der Benelux Länder werden über den Diesel subventioniert, weil die deutschen die heimische Steinkohle subventionieren.


    Racepa
    Ich fahre in der Winterzeit für eine große Spedition, die fast ausschließlich Ladungen von Zulieferen zu den Autowerken fahren.Das mit dem hausgemachten Stress ist schlicht weg falsch.Bei Abfahrt bekommt der LKW Fahrer ein Zeitfenster ,innerhalb der Zeit sollte er die Ladungen abliefern.Wenn jetzt z.B. ein längerer Stau o.ä. die Anlieferung verzögert , macht der zuständige Disponent ein neues Zeitfenster.Selbst wenn man Zeitfenster einhält ,kommt es vor das du noch einen Tag im Werk stehst.
    Nun mal was zur Bahn.Es gibt das Strasse/Schiene System.Das Problem ist nur,das die Bahn unheimlich unflexibel und dadurch einfach zu langsam ist.


    Die sogenannten Megaliner sind doch schon vom Tisch und nicht von Seiten der Politik sondern den Spediteuren.Die Infrastruktur passte nicht zu diesen Fahrzeugen,allerdings nicht wegen den Lasten der Fahrzeuge ,sondern wegen der Maße.Mit den Megalinern hätte man nur Autobahn nahe Abladestellen anfahren können ,weil die Innenstädte schlicht weg zu eng waren.
    Bei den LKW kommt es auch nicht auf das Gesamtgewicht an, denn es ist immer noch so,das es auf die Achslasten ankommt .Ein Megaliner kommt auf die gleichen Achslasten.


    Gruß Scani

  • Ich hab mich gerade eingelesen und - mir wurde fast schlecht!


    Die Vernünftelei ist ja kaum auszuhalten. Lasst Euch doch auch noch die Eier abschneiden und - was macht denn sonst noch Spass - denn, das könnte man auch noch verbieten.


    Echt Jungs, was ist denn mit Euch pro 130 Freaks los?

  • Arnaud und Madmax, zwei Superbeiträge zum Thema, danke!


    Mir kommt vor, dass in diesem Forum die Witzbolde langsam aber sicher überhand nehmen. Andauernd wird hauffenweise Müll gepostet. Dann beginnen die Scherzkekse noch Politik zu machen. :respekt:

  • sorry Tell, Dein Beitrag mag Deine Einstellung wiederspiegeln, aber konstruktiv ist er genauso wenig :nixweiss:

  • tell,


    irgendein schlauer Lehrer hat uns mal erklärt, ist allerdings schon eine Weile her, Politik ist auch schon, wenn man einen Lichtschalter umdreht!


    Stimmt, denn was dadurch ausgelöst wird, Strom-/Energie/Kohleverbrauch, ist alles auch Politik.


    Und wenn über Für und Wider 130 km/h diskutiert wird, ist dabei auch immer Politik im Spiel!


    Politik machen werden wir direkt nicht können, aber wenn sich die sehr trägen Deutschen mal aufraffen könnten, gegen irgendeine Maßnahme, die die breite Masse trifft, die MWST-Erhöhung um 3 % wäre so ein Anlass gewesen, mal ein Zeichen zu setzen, dann würde man seitens der Politik sich u. U. etwas anders verhalten.


    Den Wohnmobil-Besitzern hat man rückwirkend um ein Jahr die Steuern hochgesetzt, wer hat sich dagegen aufgelehnt?


    Eine Aktion von jeweils 20 WoMos auf der Autobahn mit 60 km/h gefahren bundesweit, hätte der Verkehr in Nullkomma nichts zu Erliegen gebracht, weil die LKW vor lauter Überholen den Restverkehr niedergemacht hätten!


    Politik ist das, womit viele nichts am Hut haben, aber meckern!


    Racepa

  • Ich fahr bei leeren Bahn gerne viel mehr als die von einigen hier ersehnten 130 Km/h.
    Wer mir diese Freiheit wegnehmen will, ist nicht mein Freund!


    Nager, ich vermute, dass Du langsam alt wirst. Zuerst jahrelang rumheizen, diese Freiheit geniessen und dann als alter Sack den Jungen dasselbe verwehren. Oder was läuft bei Dir hier ab?


    Wer von Euch hat schon in einem Land über Jahre gelebt, wo 120-130 beschränkt ist? Woher wisst Ihr "Klugen Köpfe" überhaupt, dass dies so viel Sinn macht? Weil es Nager sagt, oder Leute aus der Politik?

    Einmal editiert, zuletzt von tell ()