Im Maschbau gilt normalerweise für die Auslegung eines Kettentriebes : kleinstes "Zahnrad" nicht weniger als 16 Zähne.
Der Grund hierfür ist neben Belastung der Kette durch hohe Zugkräfte (kleinerer Hebel -> höhere Zugkräfte...) der höhere Leistungsverlust durch REIBUNG und der Polygon-Effekt, welcher eine Schwingung im Antrieb verursacht.
Im Fahrrad-Bereich werden teilweise Ritzel mit 9 (!) Zähnen verwendet (BMX).
@ Racepa:
Camel sagt, dass die Maschine besser beschleunigt. Das ist für ihn der spürbare Effekt. Dass der Antrieb einen geringeren Wirkungsgrad hat, ist für ihn nicht so wichtig.
Wie hoch schätzt du denn die Verluste durch die "schlechte Übersetzung", also die Wahl eines zu kleinen Ritzels, ein?
Und ist dieses Thema bei den 125ern wichtiger als bei den 250ern oder den GP1- Maschinen?
Gruß Jan