Am 2. März soll Robert Jensen, ein amerikanischer Rennfahrer, die Tul-aris in Daytona bei einem Rennen fahren.
Mal schauen, ob das wirklich passiert. Wenn ja, wär's ziemlich geil, dann muss ich Ami-TV schauen.
BP
Am 2. März soll Robert Jensen, ein amerikanischer Rennfahrer, die Tul-aris in Daytona bei einem Rennen fahren.
Mal schauen, ob das wirklich passiert. Wenn ja, wär's ziemlich geil, dann muss ich Ami-TV schauen.
BP
Du bist also der Meinung, daß das Geschwätz irgendwelcher Mofatuner empirisch ermittelte Werte sind? Ich rede von Werten, nicht von "boooah, die geht jetzt voll ab, die macht 2xx auf der Bahn". Von einer Flussbankmessung habe ich hier noch keinen reden gehört.
In Büchern, die sich mit dem Thema beschäftigen, steht ja richtigerweise, daß jede Kante, die umströmt wird, Verwirbelungen verursacht und damit die Strömung negativ beeinflusst. Das ist richtig.
Nur steht in den Büchern nicht: "Schleift alle Kanten weg", weil die Autoren genau wissen, daß sie nicht allgemein gültige Aussage treffen können.
Naja, da könnte man jetzt noch 1000 Beispiele für finden und eine lange Diskussion vom Zaun brechen. Im Endeffekt kann jeder selbst entscheiden, was er an seinem Motorrad macht, aber wenn ich manchmal so sehe, was teilweise an Motoren gemacht wird, wünsche ich mir einfach, daß sie für den Laien nicht demontierbar wären.
BP
Nein!
Das heißt, daß wahrscheinlich keiner der hier regelmäßig Schreibenden auch nur den Hauch einer Ahnung hat, was da wirklich passiert.
Von Grenzschicht, laminarer und turbulenter Strömung hat man hier und da mal was gehört oder gelesen, aber ohne umfangreiches Grundwissen kann man damit gerade mal nix anfangen.
Wenn Du die Zeit und das Geld hast, empirische Werte zu ermitteln, kannst Du das gerne tun. Die Szene wird sich freuen.
BP
Wenn man sich eine Kostenkalkulation für eine Neuentwicklung betrachtet, versteht man sehr schnell, wie es zu sowas kommt.
Das Gleiche haben wir doch auf der Einlassseite, ich nenne nur Übergang Stutzen-Vergaser, Vergaser-Einlassrohr, Überströmer linker Zylinder.
Wenn man sich die Übergange anschaut, bekommt man das kalte Grausen.
Ich habe in einem Beitrag mal über die Leistungsmessung bei zwei RDs berichtet, bei denen bestimmte strömungsungünstige Kanten eliminiert wurden.
Der Prüfstand spuckte für beide Motoren danach kleinere Werte aus.
Theoretisch ist das ja alles immer richtig, was man da so in Büchern liest oder der Schrauberkollege so erzählt, aber die Praxis sieht eben anders aus.
Und das Thema Strömungstechnik sollte man nicht unbedingt populärwissenschaftlich zu betrachten versuchen...
Dschasst mei sechs Mark fuffzisch
Das ist aus einem Newsletter, den dieser Prof. Tul oder wie er heißt verschickt. Wo man sich dafür anmeldet: Keine Ahnung.
Ich muss mal schauen, wo meine alten Links sind.
BP
ZitatOriginal von hahne
Anpassen ist immer besser
Das kann man so nicht stehen lassen. Es gibt manchmal Fälle, in denen Du so eine Kante entfernst und der Motor verliert Leistung.
Ob die Ingenieure diese Ungenauigkeit mit eingeplant haben oder ob die Auswirkungen Zufall sind, ist fraglich.
Aber grundsätzlich hast Du Recht, wenn Du sagst, daß Absätze für Verwirbelung sorgen und damit das Rohr "dynamisch verengen", wenn ich es mal etwas holprig bezeichnen darf.
BP
Moin,
gibt Neues von Tul-aris.
Man hat jetzt einen 800ccm Motor gebaut, der nach den ersten Überarbeitungen 181 PS an der Kurbelwelle leistet...
Wäre schön, wenn sie mal ein paar Exemplare rausgeben würden.
BP
Mit "Auslitern" wird in der Regel das Brennraumvolumen bestimmt.
Da der Kolben oftmals einen Unterstand gegenüber der oberen Zylinderkante besitzt, sollte der Kopf abgebaut und auf einer dicken Plexiglasplatte festgeschraubt werden. Jetzt mit der ml-Spritze durchs Kerzenloch mit dünnem Öl befüllen, damit die Luftblasen schnell nach oben steigen können.
Nochmal ein Kontrollblick von unten, daß sich auch keine Luftblasen irgendwo verstecken und dann auf einer horizontale Platte bis zum obersten Gewindegang mit Öl befüllen.
Jetzt alles zusammen rechnen und zwischen 1,5 und 2,5 ccm abziehen. Das ist davon abhängig, in welchem Winkel die Kerzenbohrung angebracht ist und welche Kerze gefahren wird.
Ist der Lötzinndraht zu dünn, kann man ihn verzwirbeln und bündig abkneifen.
Kolbenunterstand mit Schieblehre messen, runde Kolbenböden kann man vermessen und ausrechnen. Formeln gibt's in jeder gescheiten Formelsammlung.
Die Dicke der Kopfdichtung mit einrechnen, falls vorhanden.
Ich mache mir den Aufwand und biege zwei Lötzinndrähte so in einen rechten Winkel mit gleichen Schenkeln, daß sie sich im Zylinder auf dem Kolben liegend nicht mehr verschieben lassen. Sieht dann aus wie zwei "U"s.
Dann wird der Kopf mit dem richtigen Drehmoment aufgeschraubt und der Kolben mittels Polrad zweimal hin und her bewegt. Danach messen.
Da ich mit einer angewinkelten Quetschkante fahre, muss man am Rand sehr genau und wiederholt messen.
BP
@avenger
Das kannst Du vergessen, die wollen das einfach nicht kapieren. Ich hab das auch schon ein paar Mal zu vermitteln versucht.
Schlau sind die, die nicht die Fehler anderer machen.
BP
Das ist die Hölle!!! Das räumt Dir den Darm ratzeputz leer...
BP