Beiträge von Burnis Papa

    Nun ja, ich bin der Meinung, man sollte das Öl viel viel häufiger wechseln als vorgegeben, dafür kann man aber ein No-Name Produkt fahren, das die neuesten Normen erfüllt und EP-Zusätze enthält (normales Motoröl besitzt sowas auch).
    Davon kauft man sich dann zu fünft ein Fass und teilt das auf, dann bezahlt man auch nur ein Drittel bzw. Viertel des Ladenpreises.
    Das Problem ist einfach, daß das Öl bei den RGV-Motoren nur von einem groben Drahtsieb gefiltert wird. Eigentlich schade, denn eine Ölpumpe hat man ja und so hätte man schön einen kleinen Wechselfilter einbauen können, der das ansich sehr schöne Schmiersystem perfektioniert hätte.
    Allerdings hält ein Öl in einem Getriebe eh nicht so lange, da "die Molekühlketten von den hohen Drücken zwischen den Zahnflanken zerhackt werden und das Öl somit dünnflüssiger wird und seine Aufgabe nicht mehr so gut wie am Anfang erfüllt". So wurde es mir Unwissendem jedenfalls von einem Chemiker erklärt.
    Das man die Federn abwechselnd einbaut, brauch' ich Dir ja nicht zu erzählen.


    BP

    Getriebe- und Motoröl sind in unterschiedlichen Viskositätsklassen eingeteilt. Die sind nicht direkt vergleichbar. 75 bei Getriebeöl ist WIMRE 30 bei normalen, aber nagelt mich da nicht fest. Da müsste ich nochmal nachschauen.


    Zu dem Castrol-Kram sage ich eigentlich nichts mehr. Wenn ihr auf verrostete Getriebeteile steht, dann bitte.


    Ein gutes Öl fürs Getriebe definiert sich nicht über Vollsynthetisch oder nicht (sowieso nur Marketinghohn) oder den Preis, aber darüber zu diskutieren ist eh sinnlos.


    Wenn man eine gerade Anzahl an Kupplungsfedern am Korb hat, ist die Möglichkeit, nur die Hälfte zu tauschen ein guter Tip. Das ist praktizierter Standard an vielen Enduros im härteren Einsatz.


    Das Getriebe dreht sich um einiges langsamer, sodaß dort Massen, Toleranzen etc. nicht mehr die gleiche Rolle wie bei der KuWePeripherie spielen.


    Ach ja, zur Grundfrage: @Icke: Die Frage habe ich mir auch schon gestellt. Testen könnte man es nur über einen Prüfstand mit einer direkt folgenden Vergleichsmessung mit härteren Kupplungsfedern. Ich glaube allerdings schon, daß die Kupplung bei ruckartiger Momenteinleitung, zumindest kurzfristig, rutscht. Das tut sie aber wahrscheinlich bei allen Motorrädern.


    Pfusching for life
    BP

    Vielleicht kann der Admin ja auch noch ein U-18 Forum aufmachen, und ein Mama-ist-die-Beste Forum und und und...


    All


    Nach meinen bisherigen Erfahrungen mit drei Interna-Foren kann ich euch sagen, daß dort nur Selbstweihräucherung betrieben wird. Ihr verpasst also nichts.


    BP

    a: Es gibt keine allgemeingültigen Aussagen zur Bedüsung, die musst Du selber finden
    b: Boyesenmembrane für RS/RGV sind scheiße, wenn man lange damit fahren will
    c: Schick mir den Durchmesser des Endrohrs deiner Jolly und ich rechne mal nach, ob es ein Problem geben könnte.


    BP

    ich rede nicht von Hitzeklemmern! Da hat der Kolben nur ein paar Spuren an seinem Hemd und kann meist noch weiter gefahren werden.


    Abschmelzung ist vorhanden, ob sie jetzt von klopfender Verbrennung oder nicht verursacht wurde, ist ja auch nicht mehr unbedingt wichtig.


    Aber ich würde zugern wissen, woran Redman seine These festmacht. Generell kann man das nämlich nicht sagen, ich habe auch Kolbenhemdverluste an 6 hunderstel Spiel Paarungen gesehen.


    BP

    Die heißen Gase streichen über die scharfe Kante auslassseitig hinweg. Hohe Drehzahl, hohe Verbrennungstemperatur, schlechte Wärmeabfuhr, verringerte Schmierung usw. führen zu einem Abschmelzen.
    Das Aussehen ist recht normal, stell' Dir doch einfach vor, daß da geschmolzene Alu-Legierungspartikel durch den Brennraum wirbeln und sich an "kalten Stellen" ablagern.
    Ein Kolben wird in einem hochdrehenden Motor mit kurzem Pleuel stellenweise unvorstellbar stark beschleunigt, da wirkt die geringe Verschweißung wie eine Vollbremsung. Man kann dem Hemd nicht verübeln, daß es sich vom Acker gemacht hat. Das muss nicht vom Kippeln kommen. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen.


    BP

    @Manu


    Der Lagerkäfig übernimmt nur die Führung der Rollen, er selbst muss aber keine direkten Kräfte aus einer radialen Belastung aufnehmen.
    Die von dir geschilderten Dinge kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen.
    Das Kurbelwellen sich bei sowas verdrehen können, stimmt aber.


    @Icke


    Glaubst Du wirklich? Ich tippe mal auf weggeschmolzen durch Überhitzung, abgemagert. Aber festlegen will ich mich da auch nicht.


    All


    So schlimm sieht das noch garnicht mal aus. Hier ein anderes Beispiel (nicht von mir)



    BP