Beiträge von Burnis Papa

    Es gab mal Wiseco-Kolben für die 250er, die laut Aussage vom Fiedler sehr gut waren. Ich habe eine hohe Meinung von den Wisecos generell.
    Jetzt gibt es noch die Wössner-Dinger, auch "Schmiedekolben" (gibt's sogar mit Übermaß für gebuchste oder ausgespindelte und neu beschichte Zylinder) und die Kit-Kolben.


    Das war's, soweit ich weiß, an Schmiedekolben für die RGV. Ich werde vielleicht mal die Wössner ausprobieren, wenn ich mal zu wenig Probleme hab...


    BP

    Sowas gibt's wirklich. Die Wiseco-Schiedekolben für die RD sind da auch so eine Spezialität. Häufig klemmen die am Anfang nach ein paar Kilometern erstmal, funktionieren danach aber einwandfrei.


    Tempern im einem Brennofen kann da helfen.


    BP

    Mit der Flex vorsichtig an einem auf dem Kettenrad aufliegenden Kettenglied den Nietbolzenkopf wegschleifen und dann mit passendem Durchtreiber und trockenem Hammerschlag raushauen.


    Heutige Clipschlösser müssen allesamt mit einer Zwinge aufgepresst werden. Wer ordentlich arbeitet, braucht sich nicht mehr drum zu kümmern, bis der Kettensatz runterkommt. Der Clip sollte entfettet , die Kontaktflächen angeschliffen und sauber sein. Clip mit der Öffnung gegen die Laufrichtung draufdrücken, penibel kontrollieren, fahren, kontrollieren, vergessen.


    Hin und wieder mal Sichtkontrolle.


    BP

    Passende Hülse über's Rohr stecken, vorne und hinten passende U-Scheiben drunter und reingeschraubt. Funktioniert super, sieht mittelscheiße aus, kost nix.


    Aber irgendwann kommen da auch mal Drehteile hin, wobei die Originalen von Kern-Stabi nicht sehr lange ihre Stabilität bewahrten.


    BP

    Schmiedekolben werden im Fließpressverfahren hergestellt. Dabei wird ein Stempel mit extremer Kraft in den Grundblock gefahren und das Material umgeformt. Zuvor wird der Kolben stark erhitzt. Es kommt zu einer Materialverfestigung. Schmiedekolben können an entscheidenden Stellen filigraner konstruiert werden als ein Gusspendant.
    Der Vorteil des "Schmiedekolbens" (was er ja eigentlich nicht ist) ist die höhere Sicherheit gegenüber Brüchen und Rissen, wie sie z.B. durch größere Laufspiele verursacht werden können. Er hat eine höhere Verformungsfähigkeit als ein Gusskolben, obwohl diese in den letzten Jahrzehnten ziemlich aufgeholt haben.


    BP

    Klar gibt es am Ring weniger Tote. Auf öffentlichen Straßen werden ja auch 1000x mehr Kilometer gefahren.


    Ich habe mal ein Interview mit einem Rennschulenbetreiber gesehen, der schon Jahrzehnte im Geschäft war. Er meinte, das durchschnittliche Fahrkönnen sei seit den 70ern kontinuierlich gesunken, da die Fahrer nicht mehr die Praxis mitbringen wie zu Zeiten, als das Motorrad noch ein Alltagsgefährt war. Ich denke mal, so etwas kann man jemanden glauben, der jährlich das Gezuckel von hunderten Fahrern unter die Lupe nimmt.


    Diese Diskussion ist wahrscheinlich so alt wie die Rennstrecken selber. Ich wünsche mir einfach nur eins:


    SMOLO, LERN' DIE DEUTSCHE GRAMMATIK!!! :flame:


    BP

    Die Frage richtet sich ausschließlich an RS/RGV 250 Fahrer!!!


    Fahrer mehrerer Exemplare bitte mehrfach wählen.


    RS-Fahrer mit italienischer Anlage bitte bei "Andere antworten"