@ Roland
Das sagt der Richtige :D
Du bist doch derjenige, der ständig Lobeshymnen auf diese Maf.....ääähhh.... Dorna anstimmt.
@ Roland
Das sagt der Richtige :D
Du bist doch derjenige, der ständig Lobeshymnen auf diese Maf.....ääähhh.... Dorna anstimmt.
Ich stimme überhaupt keine Lobeshymnen an.
Aber es liegt auf der Hand, das sie anscheinend vieles richtig machen müssen, siehe Moto2 und überhaupt den Erfolg der MotoGP.
ZitatOriginal von Roland
Ich stimme überhaupt keine Lobeshymnen an.
Aber es liegt auf der Hand, das sie anscheinend vieles richtig machen müssen, siehe Moto2 und überhaupt den Erfolg der MotoGP.
Anscheinend ist richtig.
Tatsache ist, dass es in der MotoGP aufgrund der Kostenexplosion ein Ministarterfeld und in der Moto2 einen Honda - Markencup mit pervers überteuerten Fahrwerken gibt. Die Moto3 soll mit kastrierten Motoren laufen - gaaanz toll. ![]()
Zugegeben, in den letzten Jahren handelte es sich bei den 250ern/125ern auch um eine fast reine Aprilia Angelegenheit, aber zumindest hätte man mit anderen Motoren antreten dürfen. Soll bei der letzten 250er WM sogar vorgekommen sein. Die 30.000,- € Regel hätte man eben so gut auf Zweitakter anwenden können. Nur hat H ihrem Lakai E eben gesagt, was er zu tun hat. Übrigens: Sowohl die Starterzahl, als auch die beteiligten Fwk - Hersteller sind auch in der ach so tollen Moto2 bereits rückläufig. Schau mer mal was in 5 Jahren davon noch übrig ist. Finanziell interessant wird es dann, wenn die Motoren frei gegeben werden.
Das Ei des Kolumbus in der MotoGP sollen jetzt auf einmal wieder umgeprimelte Serienmotoren sein, nachdem man vor Kurzem noch großspurig verkündet hatte, dass hier nur Hightec-Prototypen dem Anspruch als höchste Motorradrennklasse genügen würden.
Man hat die Starterzahl auf 36 festgelegt, es gibt eine Warteliste von 5-6 Teams (natürlich inkl Fahrer) die noch unterkommen wollen. Dass Chassishersteller die sich nicht durchsetzen konnten, aus welchen Gründen auch immer, durch den Rost fielen liegt in der Natur der Sache.
So sehen die Fakten aus, und nicht wie das Zeugs welches Du suggerieren möchtest.
Das mit den Prototypen bleibt nach wie vor so, nur versucht man ein wenig Kosten zu sparen und das geht nur wenn man beim Wettrüsten auf die Bremse steigt. Und das geht z.B. am effektivsten nunmal beim Motor.
Das die Moto3 kastriert werden, kann ich auch nirgens erkennen.
Dem Zuschauer an der Strecke oder vorm TV ist es doch vollkommen egal, welchen Durchmesser die Kolben haben, oder ob das Motormanagement von einer Einheits-CDI geregelt wird. Hauptsache die Rennen sind spannend und die Teams finden genug Sponsoren. Und das geht nur wenn die Show stimmt.
Apropos "Ministarterfeld": bei den SBK sinds mit vermeintlich seriennahen Schleifern auch nur noch 20 Starter. Hm, jetzt stellt sich die Frage warum das so ist. Die böse Dorna hat damit mal nix zu tun. Vermutlich sinds die gleichen Gründe weshalb es bei der MotoGP auch so wenig sind...
ZitatOriginal von kawanova
Tatsache ist, dass es in der MotoGP aufgrund der Kostenexplosion ein Ministarterfeld und in der Moto2 einen Honda - Markencup mit pervers überteuerten Fahrwerken gibt. Die Moto3 soll mit kastrierten Motoren laufen - gaaanz toll.
.... Nur hat H ihrem Lakai E eben gesagt, was er zu tun hat. Übrigens: Sowohl die Starterzahl, als auch die beteiligten Fwk - Hersteller sind auch in der ach so tollen Moto2 bereits rückläufig.
DAS große Problem "Kostenexplosion" sprichst du ja direkt an!
Deshalb war ja auch die Entscheidung Moto2 mit Einheitsmotoren.
Die Preise für die Fahrwerke und deren Anbieter regelt wieder der Markt. Es gibt auch günstige Teile am Markt, die aber, aus bestimmten Gründen, keiner haben will ![]()
Auch bei der Moto3 Zielvorgabe: Kosten zu sparen.
Und nicht nur H sondern auch alle anderen Japaner wollen keine 2t mehr haben weil kein Markt mehr dafür da ist.
Und die Zahlen in der Moto2 sind deshalb rückläufig weil es nachwievor extrem schwierig ist Sponsorgelder aufzutreiben.
Denke der entscheidende Kostenfaktor da sind jetzt nicht die Motorräder sondern der enorme Aufwand für die Logistik ![]()
ZitatOriginal von Roland
Dass Chassishersteller die sich nicht durchsetzen konnten, aus welchen Gründen auch immer, durch den Rost fielen liegt in der Natur der Sache.
Ach ja?
Ebenso lag es in der Natur der Sache, dass das VT Arbeitsprinzip durch diesen Rost fiel. Für diesen ganz speziellen Zweck, also möglichst schnell mit einem Zweirad im Kreis herum zu eiern, hat sich der ZT als ideales Antriebskonzept durchgesetzt. Sie per Reglement zu verbieten ist etwa so, als würde man farbige Leichtathleten von Laufwettbewerben ausschließen, weil sie i. A. flotter die 100m sprinten, als Europäer.
Hans, lies mein Post über Deinem, es ist in der Moto2 nix rückläufig. Aber 41 Starter waren aus verschiedenen Gründen einfach zuviel. Man hat das im ersten Jahr ausprobiert und es hat sich nicht bewährt. Deshalb hat man Teams die unzuverlässig waren, wie z.B. ein dt. Team, das ständig mit anderen Fahrern daherkam, nicht mehr akzeptiert. Das ist der einzige Grund, nix anderes.
ZitatAlles anzeigenOriginal von Hans
DAS große Problem "Kostenexplosion" sprichst du ja direkt an!
Deshalb war ja auch die Entscheidung Moto2 mit Einheitsmotoren.
Die Preise für die Fahrwerke und deren Anbieter regelt wieder der Markt. Es gibt auch günstige Teile am Markt, die aber, aus bestimmten Gründen, keiner haben will
Auch bei der Moto3 Zielvorgabe: Kosten zu sparen.
Und nicht nur H sondern auch alle anderen Japaner wollen keine 2t mehr haben weil kein Markt mehr dafür da ist.
Und die Zahlen in der Moto2 sind deshalb rückläufig weil es nachwievor extrem schwierig ist Sponsorgelder aufzutreiben.
Denke der entscheidende Kostenfaktor da sind jetzt nicht die Motorräder sondern der enorme Aufwand für die Logistik
Da beißt sich eben die Katze in den Schwanz: Wenn du Kosten sparen willst, musst du einen Zweitakter einsetzen. Zwar hat Aprilia mangels Konkurrenz die Preise in wahnwitzige Höhen getrieben, aber das lag nicht am Arbeitsprinzip, sondern an der grundsätzlich falschen Struktur des Moto Gp Zirkus.
Was den Markt betrifft: es ist auch kein nennenswerter Markt für 800er oder 1000er MotGP Replicas vorhanden. Die Dinger sind schlichtweg zu teuer. Auch sehe ich relativ wenig Monoposti Wagen im Stadtverkehr, trotzdem ist die Formel 1 ganz gut vermarktet.
ZitatOriginal von Roland
Früher, als ein Jürgen Fuchs mit seiner privaten 250er in der Weltspitze mitspielte, auf das will man wieder hinaus. Der fuhr damals DM, und war in der WM auch vorne dabei.
Roland,
danke für den Hinweis!
Der Jürgen Fuchs hatte eine I-Lizenz und eine käufliche Rennmaschine und das ist ja genau das, wie in den ganzen Jahren die Privatfahrer die Starterfelder gefüllt und die WM überhaupt erst einmal am Leben gehalten haben!
Früher waren es die Nortons, AJS, auch BMW und NSU viele Jahre, und in den kleinen Klassen die käuflichen Italiener und später dann die Zweitakter (anfänglich sogar nur frisierte Straßenmaschinen), mit denen sich die guten Privatiers mit den Start- und Preisgeldern ihre Rennerei finanzieren konnten.
Mit den paar Werksfahrern hätte kein Veranstalter einen WM-Lauf machen können.
Und wenn man heutzutage die anderen beiden Klassen neben der MotoGP nicht hätte, wer würde für eine einzige Klasse zu einer Rennveranstaltung gehen?
Im Grunde ist die Moto2 ja ein Zwischending, privat gebaute Fahrwerke und ein (kastrierter) "Werksmotor", allerdings aufbauend auf einem Serien-Motor.
Und über die Freigabe von Serienmotoren wie BMW usw. will man ohne Gesichtsverlust die MotoGP wieder für Privatfahrer öffnen, siehe auch die F1, wo inzwischen die Hersteller deutlich in der Unterzahl sind!
Es lebe das Salz in der Suppe!
Racepa
ZitatOriginal von kawanova
Ebenso lag es in der Natur der Sache, dass das VT Arbeitsprinzip durch diesen Rost fiel. Für diesen ganz speziellen Zweck, also möglichst schnell mit einem Zweirad im Kreis herum zu eiern, hat sich der ZT als ideales Antriebskonzept durchgesetzt. Sie per Reglement zu verbieten ist etwa so, als würde man farbige Leichtathleten von Laufwettbewerben ausschließen, weil sie i. A. flotter die 100m sprinten, als Europäer.
naja man kann für alles irgendwelche "Vergleichsbeispiele" herziehen.... ![]()
Stell einem historisch unbelasteten jungen Burschen heute eine 250er 2t und eine 600er 4t hin, was glaubst für welches Arbeitsprinzip er sich entscheidet ![]()
Und genau das ist das Entscheidungskriterium der Industrie!