Betriebslimit Kupplungslamellen?!

  • Habe gerade meine Kupplungsscheiben draußen und würde gerne wissen wo das genaue Betriebslimit liegt.
    Gegebenfalls tausche ich die Beläge kommende Saison, was ich nach 19000 Kilometern eigentlich nicht unbedingt machen müsste.


    Das Handbuch meint 2,69mm, aber dabei bin ich mir nicht sicher ob damit die Kupplungslamellenbreite o. die der Metallscheiben gemeint ist.


    Ich wäre für eine hilfreiche Info SEHR dankbar....

    - Immer schön in Schwung bleiben -

  • gilt für die lamellen!die stahlscheiben werden eigentlich nur auf verzug vermessen.

    Maaskantje

  • Ok alles klar, das hilft mir schon enormst weiter!!!
    Danke!


    Das mit dem Verzug hab ich schon mitgekriegt. Jetzt muss ich aber bis morgen warten, weil meine Elektrische Schieberlehre die Batterie leer gesogen hat :mecker:
    Nur mit der krieg ich die exakten Werte....


    Woran erkennt man eine verschlissene Kupplung? Bin mir bei meiner nicht ganz sicher, ein wenig Belag ist noch vorhanden, aber all zu viel ist das nicht mehr. Weiß nicht ob das noch für eine Saison reicht :nixweiss:


    P.S. Was für eine Kupplung könnt ihr empfehlen?
    Am besten Original fahren, oder Lucas, oder diese billigen Kupplungslamellen?

    - Immer schön in Schwung bleiben -

    2 Mal editiert, zuletzt von CWAF ()

  • Also ich denke, dass Du gar keine brauchst. Ich habe in meinem ganze Motorradleben noch nie neue Kupplungslamellen gebraucht.

  • Jo also die Kupplungslamellen habe ich so eben vermessen!


    Die haben alle im Schnitt noch um die 3mm Belag!


    Ich denke das ich die noch locker eine Saison fahren kann, inklusive Rennstreckenbesuche :)


    Hat noch vielleicht jemand neue Lamellen rumliegen die er viell. vermessen könnte? Damit man mal sieht wie der Verschleiß auf eine gewisse Dauer ist.


    Denke nämlich das ich meine Beläge doch schon ganz schön verheizt habe auf der Rennstrecke. Habe sehr oft bei Schaltvorgängen das Gas nicht ganz zu gemacht, da ich nicht umgegriffen bzw. verkrampft und es somit stehen lassen habe und dann einfach geschalten.

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  • Gut Danke Micha für die ausführliche Antwort!


    Kupplung lasse ich eher selten schleifen, außer auf der Rennstrecke...
    Auf Straße hab ich doch Zeit, bräsiert doch net :D


    Stahlscheiben sind übrigens blau angelaufen, vor allem hinten. Dann werde ich das Ganze mal wieder zusammenbauen u. gescheit einstellen. Dann hat sich die Sach.

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  • Zitat

    Original von Pepsi
    Eine 'gut belastete' Kupplung erkennst Du optisch an leicht blau angelaufenen Stahlscheiben.Solange die Dinger nicht gerade blitzeblau sind kann man die auch weiter verwenden und es betrifft dabei hauptsächlich die hinteren Scheiben des Paketes.Ansonsten bemerkt man eine verschlissene Kupplung dann eben beim fahren.Die Maschine lässt sich etwas extra Zeit ehe sie komplett einkuppelt obwohl man den Hebel losgelassen hast.Das ist gut spürbar.
    Mit den FCC Belägen von HG hab ich seinerzeit sehr schlechte Erfahrungen gemacht und bin deshalb wieder originale Beläge gefahren.Die FCC Beläge haben soweit gut funktioniert-bei hoher Dauerlast im 5. und 6. Gang aber durchgedreht.
    Bei der Funktion der Kupplung sollte man auch beachten,das sich keine 'Rattermarken' am inneren Mitnehmer gebildet haben.Falls doch kann man diese bis zu einem gewissen Maß wieder verrunden/freischleifen.Ansonsten hilft da nur ein Austausch der inneren Nabe da sich die Beläge dort einhängen können und nicht mehr gescheit trennen bzw. mitnehmen.Das gibts aber nicht oft da unsere Maschinen mit ihrem relativ geringem Drehmoment eigentlich schonend mit den Kupplungen umgehen.
    Gruß.Micha (bis in den 5. Gang Schleifer)


    Das gibt es nicht oft??
    Hab schon den dritten Kupplungsinnenkorb drin! Zwei haben sich innerhalb von 10000km mit den Stahlscheiben "verbissen". auch der aussere Korb hab ich schon zum zweiten mal an den kanten überfräßt. hab schon mehrere Stahlscheiben gebraucht und sie durch planschleifen auch öfters verwendet. Verschiedene Reibbeläge auspropiert. Drei verschiedene Federn ausprobiert. Mit der Federvorspanung experimentiert.
    Nichts könnte das verschleißverhalten verbessern!
    Werde jetzt den Korb und Mitnehmer beschichten lassen und hoffe das Verschleißverhalten der Teile
    positiv zu beeinflussen.
    Bei mir ist die Kupplung ein Dauerpatient :mecker:

    Schönen tach ah.

  • liegt auch daran wenn man falsches öl reinkippt.
    gibt ja extra getriebeöl ohne diese 4takt additive die die kupplung zum rutschen bringen.


    ansonsten wie schauts mit den federn aus?


  • Es ist ja nicht so das die Kupplung unter Volllast durchruschts sondern einfach der verschleiß am korb und mitnehmer!
    Das material ist auch nicht unbedingt das beste(Aluguß).
    Die Lamellen sind ja auf nem Aluträger und der zeigt keine Veschleißerscheinungen nur der Korb.
    Der verschleiß ist in zug wie Schlepprichtung gleich was auch sehr komisch ist.
    Aber schlimmer ist die sache am inneren Mitnehmer wo durch profilverschleiß kein bewegen der Stahlscheiben vorhanden ist.


    Die Federn des Kupplungsruckdämpfer??
    Daran hab ich noch garnicht gedacht! Könnte die Lösung für mein problem sein! Kann man die überhaupt wechseln oder braucht man gleich einen neuen Korb?

    Schönen tach ah.

  • das sich die beläge in den korb einhämmern ist normal.
    und durch beschleunigen und dann wiederum "motorbremse" entsteht eine wechselbelastung wesewegen es zu beidseitigen spuren kommt.


    je verschlissener ein korb ist umsomehr spiel haben ja die beläge und umso heftiger können sie hämmern.