Beiträge von CWAF

    Richtig gut! Respekt vor der Arbeit, da vergeht ja auch einiges an Zeit ins Land.

    Darf ich Fragen, wie Du dir die Drifts erklärst ? Trigger als Referenzgeber wird wahrscheinlich der Zündimpulsgeber sein. Liegt der Drift (und dann nur sporadisch) wirklich am Microcontroller? Wie kann der von Zeit zu Zeit sich so verrechnen?

    0,72 ° sollten wahrhaftig nicht spürbarsein, immerhin ein schon positiv Ergebnis :)

    Sehr interessantes Projekt, dass Du Dir da gerade entwickelst :)


    Darf ich fragen, was für eine Batterie Dir dafür zur Verfügung steht?

    2 KW Leistung rein in die Batterie klingt erst einmal nicht viel, je nach Rekuperationsgrad und Häufigkeit, kann man sich aber schon auf eine Erwärmung einstellen?

    Das mit dem Aufladegrad bei Vollast ist ein absolut wichtiger Punkt und kommt ja sogar noch hinzu, da hast Du Recht!

    Dann ist die angesaugte Luftmenge sogar in der Praixs bedingt durch die Resonanz sogar noch erhöht.


    Wenn man dann bedenkt, dass der Treibstofffangrad ja auch nicht 100 % sein kann, kann dann eine noch höhere Spritmenge hinzu kommen.


    -> 2 unterschiedlich große Injektoren, waren ein guter Move von Dir

    Bodo

    Das ist sehr toll, dass Du das so teilst! Daumen hoch.


    Ein paar theoretische Gedanken habe ich Mal noch zusamengefasst zum Injektor Thema, das ganz glaub ich zeigt, warum Bodo die großen Injektoren für die 125er braucht.


    Aus erstem Bild wird erkennbar, dass das theoretische Einspritzfenster (Einlassventile geöffnet) nur bei ein wenig mehr (210 °) als der Hälfte einer vollständigen Kurbelwellenumdrehung von 360 ° liegt.

    In Zahlen:

    n= 13.000 u/min

    t = 4,61 ms

    Geöffnetes Zeitfenster bei Einlassfenster 210 ° - offen:

    t = 2,76 ms


    Beispielhaft ist in Bild 2 die Berechnung der max. benötigten Kraftstoffmenge bei Volllast und maximaler Drehzahl mit leichte Tendenz zur Fettigkeit (10 % fetter als Lambda = 1) dargestellt und wird mit einem käuflichen BOSCH Injektor (EV 14 Ventil) in verschiedenen Ausführungen (max. Durchfluss) in Bezug zur Einspritzzeit dargestellt.

    Für die max. benötigte Krafstoffmenge von stehen circa 2,76 ms Zeit zur Einspritzung zur Verfügung (wobei hierbei 1 ms Latenzzeit mit beinhaltet sind). Es empfiehlt sich daher mindestens ein BOSCH EV14 mit 387 g/min zu verbauen, um sicher die benötigte Krafstoffmenge bei Volllast zur Verfügung zu stellen.

    Etwaige Nachteile, wie z.B. der Ungenauigkeit bei der Mengenzusteuerung im Leerlauf sind hierbei nicht betrachtet und sind gesondert auszulegen.