Beiträge von Scanimet

    oh ich vergass zu erwähnen , die oben beschriebene Technik beruht auf dem Stand aus dem Jahre 1976


    Was ist daran so wagemutig, zündfähiges Gemisch durch die (kalte) Einlaßseite des Turbos zu schicken?
    Übrigens
    Die einmotorigen Piper (Flugzeuge) flogen sogar mit diesen aufgeladenen Käfermotoren durch die Luft :biggrin:


    Wir könnten jetzt natürlich im Thema nahtlos übergehen zu Dampfblasen im Ansaugtrakt, aber das lasse ich jetzt, weil heutzutage mittels Elektronik und anderer hightech einfaches zusammen stecken reicht um etwas fahrbares zubauen.

    Es gibt schon aufgeladene Zweitakter ,nur sind das dann Dieselmotoren,meist 8 oder 12 Zylinder, mit einem Kompressor bestückt.
    Beim normalen Zweitakter bringt es ein Turbo nicht, da durch die oszillierenden Schwingungen der
    Abgase die Drehbewegung des Schaufelrads auch schwankt,also im besten Falle würde der Zweitakter recht ruckelig fahren.
    Das andere Problem beim Zweitakter ließe sich dagegen einfacher lösen, für die Schmierung müsste man einen Öltank nebst Pumpe installieren.Die Kühlung des Turbos ist dank Keramiklager vernachlässigbar bzw erfolgt zum Teil durch das Benzin- Luft Gemisch.Den Vergaser montiert man an die Ansaugseite des Turbos.Das Gemisch wird durch die Ansaugseite des Turbo geleitet!


    Und weil hier gleich alle wieder fragen ,wer den grössten hat.....
    Meine Erfahrungen beruhen auf einem Umbau eines aufgeladenen Automotor, der mit dieser Technik aus 1600 ccm ( serienmässig 50 PS) mit einem original Vergaser 132 PS entwickelte, mit
    2 druckdichten Weber Doppelvergasern sogar 175 PS entwickelte.
    Tja in den 80iger Jahren stand ein Student mit Diplomarbeit in der Hand neben seinem Käfer beim TüV in Köln und was soll ich euch sagen, es wurde alles so abgenommen.


    Gruß
    Scani