Von einer Bleisäurebatterie gehen chemische Gefahren aus, diese werden bei der Risikobeurteilung im Rahmen der Zulassung durch bspw. das KBA aufgenommen und berücksichtigt.
Ein Kondensator als "schneller" Energiespeicher birgt andere elektrische Gefahren, welche bei einer Größe von 10 mF (wie von dir technisch zu Recht vorgeschlagen) einige Joule bereitstellen. Ohne weitere Maßnahmen (Berührungsschutz, Strombegrenzungen) dürfte so ein Umbau in meinen Augen nicht abgenommen werden. Da bin ich beruflich schon mit sehr viel kleineren Problemen beim TÜV gescheitert.
Und eine gewisse Gefahr bei nicht sachgemäßem Umgang besteht letztendlich auch.
Funktionell ist der Kondensator aber auf jeden Fall, lief auch bei mir fehlerfrei. Im Straßenverkehr wird für die Verbraucher jedoch immer noch eine Batterie benötigt, ob man dann zusätzlich noch einen Kondensator benutzt....