Also die Unterzüge passen erstmal Plug and Play. Der Öltank kann auch an einem alten Unterzug montiert werden.
Beiträge von Jfitzgen
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Jo!
Das ist mir klar, dass man keine Angst vor einem Sturz haben sollte, wenn man fährt. Aber man kann z.B. beim rausbeschleunigen seine Sinne für den Grip des HR schärfen (welch gehobene Ausdrucksweise...).
Ich mache mir auch immer Gedanken um mein Material, beim Auto fahren auch. Sobald ich aber flott unterwegs bin, vertraue ich meinem Material zu 100pro, sonst kann man ja nicht gescheid fahren...
Angst haben ist nie gut! Respekt haben ist richtig!Wer Angst hat, verkrampft. Wenn ich beim BMXen Angst vor etwas habe, dann mache ich es nicht. Und wenn ich im Wahn es dann doch mal mache (ohne Angst), ist es meist ganz einfach!
(Deshalb fahre ich immer wie ein Wahnsinniger ;-), ach i wo!)Jan
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So!
Nachdem meine Batteriezündung das erste Mal erfolgreich getestet wurde, wollte ich mal hier meine Erfahrungen mit dem Ausbau der LiMa mitteilen.
UMBAU NUR AUF DER RENNSTRECKE!
Folgendes wurde gemacht:
Der Stator wurde aus dem Deckel entfernt, mit ihm auch die Kabel hoch zur Batterie (oder wohin die auch immer gingen...). Der REgler für den Ladestrom (Kästchen mit Kühlrippen) wurde mit entfernt. Der gesamte Kabelbaum wurde gestippt (wenn man schon dabei ist...). Dabei wurde der Schaltplan im WHB analysiert und alle Kabel gekappt, die nicht zur Grundfunktion des Motorrades benötigt werden (und noch eins mehr... leider, hat extra Zeit gekostet....). Die Amaturen wurden entfernt, der Stromkreis wird nun nur von einem Killschalter unterbrochen. Ebenso der Seitenständer wurde überbrückt (sind 3 Kabel, von denen 2 zusammen müssen). Der Zündschalter wurde überbrückt.
Es wurde ein "erleichtertes" Polrad verbaut, nicht gewuchtet (siehe z.B. Beitrag v. ThorstenR). Es wurde eine Blei-Gel-Batterie von Blei-Akku.de verbaut. eine 1.2Ah-Batterie passt locker in den originalen Batteriekasten. Ich würde dennoch die doppelt so lange 2.1Ah-Batterie empfehlen, weil diese deutlich länger hält. (preis ca. 10¬pro Stück) Hierzu muss das Plastik des Kastens aufgeschnitten werden.Ich empfehle, mindestens 3 große oder 4 kleine Akkus parrat zu haben, damit man nie wegen Strommmangels nicht fahren kann. Die ausgebauten natürlich sofort laden.
Praxiserfahrung: die ganze Elektronik wird sehr übersichtlich. DEr kleine Akku (1,2Ah) hält etwa eine halbe Stunde, der große (2,1Ah) über eine Stunde (klingt unlogisch, ist aber so...). Bei Nachlassen der Spannung (man kann den serienmäßigen Prüfer im Cockpit beobachten) treten Zündaussetzer bei hohen Drehzahlen auf. Dies spürt man deutlich und man kann die Runde locker zu Ende fahren.
Der Motor vibriert stärker aufgrund fehlender Schwungmasse. Er dreht aber in unteren Gängen leichter hoch (bilde ich mir zumindest ein...) Anfahren o.ä. ist unverändert. Ausserdem geht dem Motor auf dem Weg zum HR weniger Energie durch Nebenaggregate verlohren (->mehr Leistung, aber dies ist keine quantitative Aussage!).
Ich habe aufgrund weiterer veränderter Parameter und einem halben Jahr Pause aber natürlich keinen direkten Vergleich.Noch ein Tipp zum Kabelbaum: zunächst die Kabel provisorisch verlegen und einen Test durchführen, ob das Mopped läuft. Erst danach den Kabelbaum wieder schließen (=mit Isolierband fest umwickeln). Somit spart man sich die Mühe, bei einem Fehler alles wieder aufzureißen.
Über den Sinn des Umbaus lässt sich sicherlich streiten. Ich persönlich bin aber mit den Maßnahmen zufrieden.
Gruß
eure Schwuchtel
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Hallo!
Ich will hier jetzt mal diesem wichtigem Thema einen eigenen Beitrag widmen. Ich spreche vor allem die Sportfahrer unter uns an, die sich auf der Rennstrecke bewegen.
Wie verhalte ich mich bei einem Sturz bzw. welche Faktoren führen oft zum Sturz? Wie kann ich mich mental darauf vorbereiten (falls es wirklich passiert)? Welche Fehler schleichen sich ein und stellen sich später als fatal heraus?
Ich bin jetzt 3 mal eher leicht gestürzt, 2mal war mir die Ursache klar (Fahrfehler), einmal kann ich mir die Ursache nicht erklären (einfach VR in schräglage weggerutscht, ohne zucken oder Lastwechsel o.ä.). Aber was ist, wenn man es immer doller treibt und sich mal mit 200 oder mehr legt?
Ich fordere besonders die erfahrenen Fahrer unter uns auf, ihre Erfahrungen mitzuteilen, damit vielleicht die anderen aus den Fehlern lernen bzw. die kritischen Faktoren erkennen können. Wir betreiben eine sogenannte Gefahrensportart und wenn man schon nicht auf deren Ausübung verzichten kann (man kann nicht...), sollte man zumindest die Risiken vermindern.
Besonders habe ich Angst vor den Dingen, die man über Jahre falsch macht und die dann zu wirklich SCHWEREN Stürzen führen. Ich habe wirklich keine Angst vor kleinen Sachen wie Prellungen oder auch mal Knochenbrüchen, aber wenn ich mir überlege, dass man bei diesem Hobby lebenslang im Rollstuhl landen kann, dann werde ich schon nachdenklich... Andererseits liebe ich das volle vertrauen in die Reifen bei hoher Geschwindigkeit, wissenlich, dass die GEFAHR eines Sturzes lauert. DAS SPIEL MIT DEM FEUER.
Ich trage mal einige Punkte zusammen:
-Schutzkleidung: so gut wie möglich. Ich sage: das zweitbeste Modell in der Firmenhierarchie des Herstellers als Richtwert.
-mentales Training: im Kopf damit auseinander setzen: "Was ist, wenn?" Situationen und Reaktionen "simulieren". Z.B. Gas stehenlassen beim HR-Rutschen oder zusammenkugeln o.ä.
-nur kleine Schritte machen: je näher man sich an den Grenzbereich bewegt, desto vorsichtiger sollte man agieren. Kein Brecheisen und wenn, dann nur mit viel Erfahrung. Ruhig Blut!
-immer Ruhig bleiben und fahren, niemals hitzköpfig werden und sich vom Tempo anderer ziehen lassen, seine eigenen Grenzen wahr nehmen und respektieren.
-sich selber kritisch betrachten, Fehler nach einem Training "auswerten" und reflektieren.
-Kalte Reifen sind oft Sturzfaktor. Meist führen sie nicht zu schlimmen Stürzen, aber ärgerlich sind sie allemal, weil sie WIRKLICH nicht sein müssen...
-generell möglichst keine hektischen Bewegungen, dass gilt fürs Bremsen oder Gasgeben, auch fürs Bremse lösen usw. Kein Rumgezappel in SChräglage.
-Antesten von schwierigen Fahrsituationen: so kann z.B. beim anbremsen leicht bewusst das HR überbremst werden, um Unruhe ins Motorrad zu bringen und ein Gefühl für ein rutschendes HR zu bekommen. Bei niedrigeren Geschwindigkeiten kann dann auch nicht viel passieren (wenns mal schief gehen sollte...)
Also: dat soll hier keine Psychoanalytik-Stunde werden oder so! Dat iss n ernstes Thema!
Bitte: Schreibt hier kräftig was rein, das hilft uns allen (auch denjenigen, die schreiben, weil sie über ihre Fehler noch mal nachdenken) und dann kann das hier zu einer wahren GOLDGRUBE werden!
Ich wünsche euch eine sturzfreie Saison!
JAn
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Schweinebacke!
Für 1560 hätte ich sie auch genommen.... (wieder... :D)
Nachdem ein "Nuller" bis 2660 geboten hat... Ist besser als Fernsehen....
Na ja, im Endeffekt muss jeder selbst wissen, wieviel er bietet.
Mal schaun, ob es ein Wiedersehen gibt
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Nun ja, die sind von mir "gewechselt" worden, weil der eine geklemmt hatte... Den anderen habe ich nur honen lassen...
Erinnert mich etwas an Stille Post...
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Show must go on...
Jetzt ist sie nochmals bei ebay und 3 Stunden vor Ende bei 1120... Bin mal gespannt...Gruß
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bzgl. makila1a1 :
Schraubendoktor vom Louis kann ich auf jeden Fall auch empfehlen! Das ist eine Art Paste mit scharfkantigen Körnern, die die Zwischenräume ausfüllt und die Reibung zwischen Schraubenkopf und Werkzeug erhöht. Auch für Imbus bestens geeignet.
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Hallo!
Erst mit schlagschrauber probieren.
Dann habe ich "gute" Erfahrung mit Kopf abbohren (-> keine Zugspannung mehr), dann kleines Loch reinbohren und Linksausdreher. Bei Schraubenkleber oder festkorrodierten Schrauben aber schwierig. Nicht den Linksausdreher abbrechen! Dann ist der Ofen aus...Äh, wieso eigentlich 8 Kreuzschlitzschrauben? Sind doch nur 6...
Viel Spassss!
JFK
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Ich habe mir da einen solchen Behälter genommen wo die Wundsiffe nach einer Operation reinläuft... (nein, war nicht gebraucht...). War sogar ein wiederverwendbarer Kabelbinder dabei...
Aber was ich sagen wollte:
Über die Entlüftungsöffnung des Behälters ein Tuch binden, dann siffts nicht raus.
Im Krankenhaus gibts praktische Utensilien.. Es lohnt also, sich ab und an mal was zu brechen...