Das beruhigt mich schon mal ungemein, danke für die praktischen Tipps! Ein großer Gummihammer liegt bereit. Ich werde das Gehäuse rund um die Lagersitze mit dem Heißluftföhn ordentlich und gleichmäßig anwärmen, damit sich das Aluminium ausdehnt und die Hälften sich leichter trennen lassen.
Die Idee mit den Fotos werde ich definitiv konsequent umsetzen. Ich denke, ich mache nach jedem Handgriff ein Bild, besonders wenn es an die Distanzscheiben im Getriebe geht. Man vergisst ja doch schneller als man denkt, wie es vorher zusammengesteckt war.
Ich schaue mir jetzt vorab ein paar Youtube-Videos zum Spalten des Rotax 122 an, um ein Gefühl für die Handgriffe zu bekommen.
Beiträge von Michael R
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Ich muss ehrlich sagen: Ich habe echt großen Respekt vor der Aufgabe, den Motor komplett zu spalten. Das ist mein erstes Mal, dass ich so tief in einen Motor eingreife, und ich möchte verständlicherweise nichts kaputt machen oder falsch einmessen.
Habt ihr mir eventuell eine gute, verständliche Anleitung (vielleicht ein Werkstatthandbuch als PDF oder ein wirklich empfehlenswertes Video), nach der ich Schritt für Schritt vorgehen kann?
Worauf muss ich beim Trennen der Gehäusehälften besonders achten, damit mir nicht das komplette Getriebe entgegenfällt oder sich etwas verkantet? Ich bin für jeden Profi-Tipp extrem dankbar, um mir die Angst vor dem ersten Mal Spalten zu nehmen!
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Das macht mir auf jeden Fall Mut, danke dir! Genau so ein Feedback habe ich gehofft zu bekommen.
Die Idee mit den SKF-Lagern mit Polyamidkäfig klingt super, das werde ich mir direkt vormerken. Auch die originale Kurbelwelle mit einem neuen Pleuelsatz aufarbeiten zu lassen, klingt für mich nach der solidesten Lösung. Wo hast du deine Teile damals alle gekauft, und wo hast du deine Welle zum Pressen und Richten hingesendet?
Da du den 122er schon selbst komplett gemacht hast: Ging das Spalten und Zusammenfügen der Gehäusehälften gut mit der Heißluftföhn-Methode (Gehäuse warm machen, Lager kalt einsetzen), oder hast du spezielles Tren- und Einziehwerkzeug gebraucht?
Ich werde heute Abend nach der Arbeit erst mal den Seitendeckel abnehmen und am Polrad wackeln, um zu sehen, wie viel Spiel da wirklich drin ist. -
„Danke für deine Einschätzung! Da hast du absolut recht. Wenn der Motor einmal offen ist, macht eine komplette Revision am meisten Sinn – alles andere wäre halbe Arbeit. Ich werde heute Abend nach Feierabend erst noch den Polrad-Test machen und durch den Auslass schauen, um mir ein besseres Bild zu machen. Wenn sich der Verdacht bestätigt, gehe ich das Projekt komplette Revision an. Macht es beim Rotax Sinn, direkt ein fertiges Revisions-Kit (Lager, Simmerringe, Dichtungssatz) zu kaufen, und welche Kurbelwelle/Marke könnt ihr da empfehlen?
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ca 30 000
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Hallo zusammen,
ich habe mir vor zwei Jahren eine Aprilia RS 125 mit dem Rotax-Motor gekauft. Leider macht der Motor aktuell sehr Sorgen. Es gibt ein deutliches, ungesundes Geräusch, das sich wie ein Rasseln und Reiben anhört.
Um den Fehler einzugrenzen, habe ich bereits Folgendes getestet und überprüft:- Kupplungstest: Wenn ich die Kupplung ziehe, bleibt das Rassel- und Reibgeräusch weiterhin unverändert da. Ein Mechaniker meinte am Telefon zu mir, dass es bei gezogenem Hebel eigentlich nicht das Getriebe sein kann, sondern eher die Kurbelwelle sein muss.
- Sichtprüfung Kupplungsseite: Ich habe die Kupplungsseite bereits geöffnet. Die Kupplung selbst und auch die Zahnräder im Kupplungsbereich (Primärtrieb/Ausgleichswelle) sind optisch und mechanisch komplett in Ordnung (i.O.).
Da die Kupplungsseite gut aussieht, das Geräusch beim Ziehen der Kupplung aber bleibt, vermute ich den Defekt nun stark an der Kurbelwelle (Kurbelwellenlager oder Pleuellager). Ich möchte den Motor ungerne auf bloßen Verdacht komplett spalten und hoffe, den Fehler vor dem Ausbau so gut wie möglich eingrenzen zu können.
Passt das Fehlerbild (Rasseln/Reiben trotz gezogener Kupplung) zu den Kurbelwellenlagern beim Rotax? Welche Prüfungen (z. B. Wackeln am Polrad der Lichtmaschine) sollte ich jetzt am besten machen, um maximale Gewissheit zu bekommen?Vielen Dank für eure Einschätzungen und Tipps!
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Hallo zusammen,
ich habe mir vor zwei Jahren eine Aprilia RS 125 mit dem Rotax-Motor gekauft. Leider macht der Motor aktuell sehr Sorgen. Es gibt ein deutliches, ungesundes Geräusch, das sich wie ein Rasseln und Reiben anhört.
Um den Fehler einzugrenzen, habe ich bereits Folgendes getestet und überprüft:- Kupplungstest: Wenn ich die Kupplung ziehe, bleibt das Rassel- und Reibgeräusch weiterhin unverändert da. Ein Mechaniker meinte am Telefon zu mir, dass es bei gezogenem Hebel eigentlich nicht das Getriebe sein kann, sondern eher die Kurbelwelle sein muss.
- Sichtprüfung Kupplungsseite: Ich habe die Kupplungsseite bereits geöffnet. Die Kupplung selbst und auch die Zahnräder im Kupplungsbereich (Primärtrieb/Ausgleichswelle) sind optisch und mechanisch komplett in Ordnung (i.O.).
Da die Kupplungsseite gut aussieht, das Geräusch beim Ziehen der Kupplung aber bleibt, vermute ich den Defekt nun stark an der Kurbelwelle (Kurbelwellenlager oder Pleuellager). Ich möchte den Motor ungerne auf bloßen Verdacht komplett spalten und hoffe, den Fehler vor dem Ausbau so gut wie möglich eingrenzen zu können.
Passt das Fehlerbild (Rasseln/Reiben trotz gezogener Kupplung) zu den Kurbelwellenlagern beim Rotax? Welche Prüfungen (z. B. Wackeln am Polrad der Lichtmaschine) sollte ich jetzt am besten machen, um maximale Gewissheit zu bekommen?