Beiträge von seblonacs

    Hallo zusammen.


    Ja, der Tipp mit der Kupplung war jetzt so verkehrt nicht, ich hab die einzelnen Scheiben auseinander gedrückt und dann an der Zentralmutter mit Ratsche gedreht und nach einem Knack war das Getriebe dann wieder frei.

    ABER, wie der erfahrene Leser ja vermutlich schon gedacht hat:

    Nach langem Erwärmen des Zylinders, viel Öl und noch ordentlich Kraft an beiden Kurbenwellenenden war dann auch der Kolben endlich los und ich konnte den Zylinder abziehen. Kolben und Laufbahn sehen soweit nicht schlecht aus...

    ... aber das Kurbelgehäuse und alle vier Lager sind komplett verrostet oder extrem korrodiert. Vermutlich hat auch nicht der Kolben festgesteckt sondern die Lager. Bingo, einmal komplette Revision des Motors gewonnen.

    War aber leider auch zu erwarten, nachdem da schon vorgestern nichts drehte.

    Ich zerlege die Tage mal alles komplett und lass die Welle machen und den Zylinder prüfen, dann gehts hier weiter.

    Moin.


    So, der Motor liegt jetzt im Keller. Auslassschieber ließ sich so ziehen, das war schon mal gut, Kabelbaum sieht dafür nicht mehr so toll aus. Da muss ich auch noch einiges schick machen, die Stecker teilweise zerbröselt oder extrem korrodiert, Ihr kennt das ja vielleicht alles... Und da ist schon recht viel dran geflickt worden oder die Einzelandern baumeln einfach nur irgendwo rum :face_with_steam_from_nose: .


    Hab das (pechschwarze ) Öl abgelassen und wollte eigentlich noch den Zylinder ziehen, der ist aber wohl, würde ich jetzt mal so einschätzen, total mit dem Kolben verklebt. Das wird dann bei den Reibbelägen der Kupplung wohl auch so sein (und bei allem anderen im Block). Na mal sehen. Kupplung ziehen hatte ich jetzt auch keine Lust mehr zu...

    Hallo zusammen,

    sorry, war jetzt die Jahre nicht wirklich aktiv hier, aber es gibt ja auch noch andere Dinge im Leben die Zeit fressen oder wichtig sind. Damals wollte eine RGV haben, naja, ist nicht so gekommen...

    Leider hat mich heute der Wahn gepackt und ich habe mir nach genau 30 Jahren wieder eine RS gekauft. Diesmal allerdings eine "Runde" und nicht die erste Extrema aus 1992/93 mit dem eckigen Scheinwerfer.


    Jetzt hab ich mir eine RS 125 Typ GS mit EZ 11/1997 geholt, wird somit wohl BJ96/97 sein.

    Was ich bislang rausgefunden habe, weil ist ja eine Blackbox/Wundertüte:

    Die Maschine war/ist gedrosselt auf 11KW (zumindest liegt die Blackbox bei den Teilen bei und ist nicht mehr verbaut). Dann ist sie seit 2020 abgemeldet! Das Wetter hat ihr äußerlich zugesetzt, keine Ahnung wo die Stand, aber das scheint erstmal noch nicht so wild. Rahmen, Gabel, Vorbau, Cockpit, Heckrahmen, Felgen, Bremsscheiben und Sättel, Kettensatz ist alles erstmal nur verdreckt, das werde ich mal sauber machen (Kaltreiniger, Politur, Neverdull, etc.) und schauen wie sich das dann darstellt. Was in nicht so gutem Zustand ist und gemacht werden muss sind Batterie, Reifen, Flüssigkeiten, Züge, Bremsbeläge, Dekor und (jetzt kommt's dicke)

    Motor


    Das gestaltet sich bislang/angeblich wie folgt:

    Der Kolben soll vor ca. 500Km gemacht worden sein. Danach soll sich im Betrieb ein Stehbolzen gelöst haben und im Anschluss ist der Kopf gerissen und hat geleckt. Die Maschine stand mit demontiertem Kopf. Kalotte und Zylinderkopf sind leider nicht mehr vorhanden um das zu prüfen.

    Was ich nun gemacht habe bislang:

    Alle Seiten- und Heckverkleidungen ab, Tank runter, Luftfilterbox raus und Vergaser ab. Limadeckel runter und dann wollte ich schauen ob sich der Kolben bewegen lässt der ist aber blockiert. Also zweiten Gang rein und etwas ruckeln, da ist noch mehr im Argen, die Kupplung lässt sich zwar betätigen (Federkraft ist spürbar), die öffnet aber nicht, sprich: da blockiert noch mehr.


    So, zu lange will ich das jetzt auch nicht machen, wer hat Tipps für weitere Forschungen?

    Blöckchen (also Motor) nehme ich morgen mal raus, so hat ja leider keinen Sinn :face_with_rolling_eyes: .


    Ich komme sicher noch mit mehr um die Ecke, für den Moment langt das erstmal, aber die Grundsubstanz der Maschine ist schon noch ok, sonst hätte ich die nicht gekauft, Chassis-Laufleistung sind auch normale 22 .000 Km.


    Viele Grüße

    Sebastian

    Im wesentlichen stört mich ja auch, dass man nie weiß was aus einem Unfall noch zu machen ist. Über die Wintermonate zerlegen war eh mein Plan. Wäre auch nicht das erste Moped was ich zerlege, eine Bandit musste auch schon mal dran glauben. Vorteil war da aber das ich wusste wo die her kam und hinterher wieder zusammenbauen konnte. Bei einem Unfall an dem auch noch Teile fehlen sieht das Puzzle ja noch etwas anders aus. Was ich bislang aber immer noch nicht richtig einschätzen kann ist vielmehr ob Rahmen, Gabel, Lenkanschläge usw. überhaupt einen Unfall unbeschadet überstehen können? Den genannten Vorschlag mit Teilen von Ebay, nun ja, da kauft man auch nur die Katze im Sack.


    Wie stehst denn mit Bezugsquellen? Ich kenne so nur mobile, scout und vielleicht ein bis zwei der großen Printmedien. Hat sonst noch jemand Ideen? Oben wurde ja schon von unter 1000€ geschrieben, Motorschaden wäre o.K. kann man ja fixen :D


    Was mir sonst noch wichtig wäre ist, dass die optisch weitgehend orginal ist (Verkleidung, Lackierung usw.). Die Unfallmaschine ist orange. Hatte gedacht die dann auf orginal rückzubauen.


    Grüße soweit
    Sebastian


    P.S. @ norevlimit was heißt sehr günstig? Der Händler will, verhandelbar hoffe ich, 990€ haben :shock:

    Hallo liebe Forengemeinde,


    Ich muss mich zuerst einmal vorstellen da dies mein erster Beitrag hier ist. Ich heiße Sebastian, komme aus Osnabrück und wollte gerne nächstes Jahr wieder unter die Biker gehen. In meiner bisherigen Zweiradkarriere bin ich mit 18 Jahren mit einer Aprilia RS 125 Extrema Bj. 1991 eingestiegen (2 Jahre und rund 28 Tkm) und habe mich dann mit diversen Viertaktern bis 150 PS "hochgearbeitet".
    Nun würde ich gerne meinen Wiedereinstieg mit einem Zweitakter machen bevor alle geschrottet sind. Interessieren würde mich in diesem Zusammenhang eine Rgv VJ22 oder vielleicht eine RD 350. Nun zur eigentlichen Frage; Ich habe zufällig bei mobile eine verunfallte Suzuki gesehen die auch noch in einem annehmbaren Radius zu meinem Wohnort steht. Bevor ich mir die Mühe mache sie mir anzuschauen würde mich interessieren wie hier die Meinungen zum Wiederaufbau einer solchen Maschine sind. Kann man so ein Unfall (Rundumschaden) überhaupt noch retten? Technisches Verständnis und Fähigkeiten sind vorhanden. Zu guter Letzt, was dürfte sowas kosten. So, ich hoffe mir kann jemand Hinweise zur Entscheidungsfindung geben und verbleibe vorerst


    mit freundlichen Grüßen


    Sebastian